{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:87"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:87","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Modellbasierte Schätzung von Kronendeckungsgrad und -transparenz aus Landsat TM5 Fernerkundungsdaten unter Berücksichtigung reliefbedingter Beleuchtungseffekte","abstract":"Das Potenzial von Fernerkundungsdaten des Sensors Landsat TM für forstliche Anwendungen ist in zahlreichen Anwendungen untersucht worden. <br>Hierbei stellt sich das Problem, dass forstplanerisch interessante Attribute nur indirekt zu den Parametern zählen, <br>die das vom Sensor aufgezeichnete Reflexionssignal steuern. Es gibt zwei Ansätze, um einen Zusammenhang zwischen <br>Forstplanungsgrößen und Fernerkundungsdaten abzuleiten. Der erste basiert auf Klassifikationswahrscheinlichkeiten <br>oder Regressionsschätzungen. Beim zweiten Ansatz wird mit Modellen der Bestandesreflexion versucht, das Reflexionssignal <br>durch Verknüpfung der steuernden Parameter des Strahlungsumsatzes in einem Bestand zu simulieren. Wenn die Simulation des <br>Signals gelingt, dann sollten auch die Parameter aus einem gemessenen Signal in der Inversion ableitbar sein. <br>Mit dem Forest Light Interaction Model FLIM wurde von Rosema et al (1992) ein invertierbares Bestandesreflexionsmodell entwickelt, <br>das Schattenwurf und Belaubungsdichte als steuernde Parameter des Fernerkundungssignals behandelt. In der vorliegenden Arbeit wurde <br>der Zusammenhang zwischen den, aus der Inversion des FLIM abgeleiteten, Parametern Kronendeckungsgrad und Kronentransparenz mit <br>Referenzdaten untersucht. Zu diesem Zweck wurden Messungen mit einem Blattflächenindexmessgerät durchgeführt und Kronenraumphotos <br>mit einer digitalen Kamera angefertigt. Die Erfassung der Referenzdaten erfolgte in Buchen- und Fichtenreinbeständen unterschiedlicher <br>Hangneigung und Exposition. Voruntersuchungen anderer Autoren ergaben, dass die Korrektur von reliefbedingten Beleuchtungseffekten <br>notwendig ist. Dazu sind drei Verfahren getestet worden. <br>Die FLIM-Ausgabedaten des Kronendeckungsgrades und der Kronentransparenz wurden mit den klassifizierten Kronenraumphotos verifiziert. <br>Es zeigen sich nur schwache Zusammenhänge zwischen den Referenzdaten und den Ausgabewerten des FLIM.","abstract_html":"Das Potenzial von Fernerkundungsdaten des Sensors Landsat TM für forstliche Anwendungen ist in zahlreichen Anwendungen untersucht worden. &lt;br&gt;Hierbei stellt sich das Problem, dass forstplanerisch interessante Attribute nur indirekt zu den Parametern zählen, &lt;br&gt;die das vom Sensor aufgezeichnete Reflexionssignal steuern. Es gibt zwei Ansätze, um einen Zusammenhang zwischen &lt;br&gt;Forstplanungsgrößen und Fernerkundungsdaten abzuleiten. Der erste basiert auf Klassifikationswahrscheinlichkeiten &lt;br&gt;oder Regressionsschätzungen. 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