{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:823"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:823","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Charakterisierung der zellulären Immunantwort gegen die Hepatitis-Delta-Antigene nach DNA-Immunisierung in der Maus","abstract":"Beobachtungen am Menschen und an Tiermodellen deuten darauf hin, dass eine ungenügende zelluläre Immunantwort für die Etablierung einer chronisch persistierenden HDV-Infektion von Bedeutung ist und dass diese suboptimale zelluläre Immunantwort möglicherweise reversibel ist. <br>Diese Arbeit hat die Möglichkeiten der Induktion einer zellulären Immunantwort gegen das Delta-Antigen in einem Tiermodell durch die DNA-Immunisierung aufgezeigt; am wichtigsten ist die Beobachtung, dass eine spezifische CD8+ CTL-Antwort generiert werden kann. Anhand des Tumormodells konnte des weiteren der in vivo Effekt einer solchen Immunantwort nachgewiesen werden: nach Immunisierung mit den Delta-Konstrukten waren die meisten Tiere vor einem Wachstum eines syngenen, das Delta-Antigen exprimierenden Tumors geschützt. Dagegen konnten nach DNA-Immunisierung keine Antikörper-Antworten gegen das Delta-Antigen nachgewiesen werden. <br>Basierend auf den Beobachtungen der klinischen Studien, welche die Bedeutung einer zellulären Immunantwort gegen das Delta-Antigen für die Kontrolle der Aktivität der Erkrankung demonstrierten, den Beobachtungen am Woodchuck-Modell und den hier präsentierten experimentellen Ergebnissen, kann die DNA-Immunisierung mit für das Delta-Antigen kodierenden Genen ein attraktiver Ansatz für die Entwicklung einer therapeutischen Vakzine gegen HDV darstellen. Mittels DNA-Immunisierung könnte eine HDV-spezifische zelluläre Immunantwort verstärkt und die Balance zwischen den zytopathischen und den regulatorischen Komponenten der Immunantwort verändert werden, um so zur Bekämpfung einer chronischen Hepatitis D beizutragen. <br>Das Fehlen einer detektierbaren Antikörperantwort gegen das Delta-Antigen in dieser Arbeit schließt nicht die Möglichkeit aus, die DNA-Immunisierung auch für die Entwicklung einer prophylaktischen, T-Zell-basierten Vakzine einzusetzen. Denn entscheidend für die Entwicklung einer prophylaktischen Vakzine gegen HDV ist aller Wahrscheinlichkeit nach nicht die Mögl","abstract_html":"Beobachtungen am Menschen und an Tiermodellen deuten darauf hin, dass eine ungenügende zelluläre Immunantwort für die Etablierung einer chronisch persistierenden HDV-Infektion von Bedeutung ist und dass diese suboptimale zelluläre Immunantwort möglicherweise reversibel ist. &lt;br&gt;Diese Arbeit hat die Möglichkeiten der Induktion einer zellulären Immunantwort gegen das Delta-Antigen in einem Tiermodell durch die DNA-Immunisierung aufgezeigt; am wichtigsten ist die Beobachtung, dass eine spezifische CD8+ CTL-Antwort generiert werden kann. Anhand des Tumormodells konnte des weiteren der in vivo Effekt einer solchen Immunantwort nachgewiesen werden: nach Immunisierung mit den Delta-Konstrukten waren die meisten Tiere vor einem Wachstum eines syngenen, das Delta-Antigen exprimierenden Tumors geschützt. 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Therefore, we evaluated the immunogenicity of the small (HDAg) or large delta antigen (LHDAg) to be used as a DNA-based vaccine. We immunized different mouse haplotypes, determined cellular immune responses, and tested protection of animals against tumor formation using syngeneic tumor cells stably expressing the delta antigens. Both LHDAg and HDAg primed CD4+ and CD8+ T cell immunity against both forms of delta antigens. CD8+ T cell frequencies were about 1 and antigen-specific CD8+ T cells remained detectable directly ex vivo for at least 35 days post-injection. No anti-delta antibody responses could be detected despite multiple detection systems and varied immunization approaches. We observed protection against syngeneic tumor formation and growth in mice immunized with DNA plasmids encoding secreted or intracellular forms of HDAg and LHDAg but not with recombinant HDAg establishing the generation of significant cellular immunity in vivo. Both CD4+ and CD8+ T cells were required for antitumoral activity as determined by in vivo T cell depletion experiments. The results indicate that DNA-based immunization with genes encoding LHDAg and HDAg induces strong T cell responses and, therefore, is an attractive approach for the construction of therapeutic and prophylactic T cell vaccines against HDV."]},{"key":"dc:format.medium","label":"Dc Format Medium","values":["application/pdf"]},{"key":"dc:title","label":"Title","values":["Charakterisierung der zellulären Immunantwort gegen die Hepatitis-Delta-Antigene nach DNA-Immunisierung in der Maus","Induction of cytotoxic T lymphocyte responses against hepatitis delta virus antigens which protect against tumor formation in mice."]}]}],"canonical_facts":{"dc:contributor":["Geissler, Michael Eugen"],"dc:creator":["Mauch, Christian"],"dc:description.abstract":["Beobachtungen am Menschen und an Tiermodellen deuten darauf hin, dass eine ungenügende zelluläre Immunantwort für die Etablierung einer chronisch persistierenden HDV-Infektion von Bedeutung ist und dass diese suboptimale zelluläre Immunantwort möglicherweise reversibel ist. <br>Diese Arbeit hat die Möglichkeiten der Induktion einer zellulären Immunantwort gegen das Delta-Antigen in einem Tiermodell durch die DNA-Immunisierung aufgezeigt; am wichtigsten ist die Beobachtung, dass eine spezifische CD8+ CTL-Antwort generiert werden kann. 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