{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:820"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:820","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Funktionelle Rekonstruktion der dopaminergen Neurotransmission durch die Transplantation embryonalen ventralen Mesenzephalons im Tiermodell der Parkinsonschen Erkrankung","abstract":"Der Vergleich des Mikro- mit dem Makrotransplantationsverfahren im ersten Experiment weist eine signifikante Steigerung der Überlebensrate der in ein dopamindenerviertes Neostriatum implantierten fetalen dopaminergen Zellen um den Faktor 1,4 auf 17 bei der Mikro- gegenüber der Makrotransplantation (Überlebensrate 12 ) nach. Von entscheidendem Vorteil für das Überleben der dopaminergen Neurone erwies sich die Reduktion des Traumas des Empfängergehirns. Nachteilig auf die Überlebensrate wirkte sich hingegen die Erweiterung der Dissoziation des Spendergewebes bei der Mikrotransplantation aus. Infolge dieser Erweiterung kann andererseits die üblicherweise hohe Variabilität der Überlebensrate gesenkt werden. <br>Im zweiten Experiment wurden gleiche Anteile eines fetalen ventralen Mesenzephalons mittels Mikrotransplantation auf zwei Depots im Nucleus accumbens, auf zwei Depots im Neostriatum oder auf sechs Depots im Neostriatum von unilateral Dopamin-denervierten Ratten implantiert. In den Verhaltenstests war kein entscheidender Einfluss der in den Nucleus accumbens transplantierten dopaminergen Neurone nachweisbar auch wenn eine Erhöhung der dopaminergen Reinnervation als auch der Dopaminspiegel in diesem Kerngebiet auf jeweils ca. 1/3 der normalen Kontrollwerte erreicht wurde. Hingegen induzierten die Transplantationen in das Neostriatum deutliche Verbesserungen der läsions-bedingten Defizite in allen Verhaltenstests. Die Verteilung der transplantierten fetalen nigralen Zellen auf sechs intraneostriatale Depots wirkte sich dabei positiv auf die Erholung der meisten aber nicht aller untersuchten sensomotorischen Funktionen aus. Die Erholung der sensomotorischen Fähigkeiten durch die Verteilung der transplantierten Zellen gründete sich nicht auf einer Erhöhung der Gesamtzahlen der ermittelten morphometrischen und biochemischen Parameter. Vielmehr ergaben sich Hinweise auf eine Abhängigkeit der erreichten Verbesserungen von regionalen und integrativen Prozessen.","abstract_html":"Der Vergleich des Mikro- mit dem Makrotransplantationsverfahren im ersten Experiment weist eine signifikante Steigerung der Überlebensrate der in ein dopamindenerviertes Neostriatum implantierten fetalen dopaminergen Zellen um den Faktor 1,4 auf 17 bei der Mikro- gegenüber der Makrotransplantation (Überlebensrate 12 ) nach. 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