Abstract
dc:description.abstractIn der Untersuchung geht es um eine ganz bestimmte 'Medaille', nämlich eine Geldmünze: ihre 'zwei' Seiten kennen wir als 'Kopf' oder 'Zahl'. Für diese beiden Seiten gibt es vielfältige Übersetzungsmöglichkeiten: 'arm' oder 'reich', 'geben' oder 'nehmen', 'gewinnen' oder 'verlieren'. Auch die moralischen Wertungen von Geldmünzen spiegeln diese Zweiteilung wieder; so reden wir einerseits davon, daß 'Blut am Geld kleben' kann oder Geld überhaupt 'schmutzig' sei, andererseits ist uns ein unbeschwertes 'Geld stinkt nicht' geradeso vertraut. <br>Diese Arbeit widmet sich der Erkundnung der eher unbeachteten, schmalen Seite der Münze. In der Metapher von der 'dritten Seite der Medaille' kommt eine lebendige Funktion des Geldes, Strukturen zu bilden und zu prägen, zur Sprache. Wenn die Münze rollt, dann auf ihrer dritten Seite. <br>Ausgehend von einer 'phänomenologischen' Interpretation der 'Philosophie des Geldes' von Georg Simmel wird die Weltbild prägende Funktion des Geldes untersucht. Damit soll zugleich eine Grundlage für Ökonomie und Philosophie geschaffen werden, über die Fragen, die sich daraus ergeben, in einen fruchtbaren interdisziplinären Dialog einzutreten.
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
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- Steinhilber, Andrea
- Contributors dc:contributor
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- Figal, Günter
Identifiers
dc:identifier.*- Repository record source_url
- https://freidok.uni-freiburg.de/data/756
- OAI identifier oai:identifier
- oai:freidok.uni-freiburg.de:756