{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:748"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:748","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Studien zur Entwicklung eines prädiktiven Chemosensitivitätstests mit Mikrosensoren","abstract":"Klinische Studien haben gezeigt, dass prätherapeuthische Chemosensitivitätstests die mittlere Überlebenszeit von Tumorpatienten verlängern können. Dennoch finden sie bisher kaum klinische Anwendung. Im Gegensatz zu herkömmlichen auf empirischen Daten basierenden Therapieschemata individualisieren sie die Chemotherapie, ermöglichen so eine evidenzbasierte Therapie und können eine inadäquate Therapie mit folgender Resistenzentstehung vermeiden. <br>Im Rahmen dieser Arbeit wurden Studien zur Entwicklung eines neuartigen Chemosensitivitstests mit Mikrosensoren durchgeführt. Das Messsystem basiert auf einer nichtinvasiven, dynamischen und multiparametrischen Datenerfassung durch Mikrosensoren unter optischer Kontrolle. Die Daten erlauben eine Analyse des Zellstoffwechsels (Ansäuerungsrate und Sauerstoffverbrauch im Kulturmedium) und der Zellmorphologie (Monitoring der elektrischen Impedanz). <br>Verschiedene Versuchsreihen zur Sensorcharakterisierung und zum Messaufbau wurden durchgeführt und anhand von Experimenten mit humanen Zelllinien konnte ungestörtes Zellkulturwachstum innerhalb des Meßsystems dokumentiert werden, unterschiedliche Reaktionen sensibler und resistenter Zellen konnten unterschieden und anhand der multiparametrischen Messung konnten Rückschlüsse auf intrazelluläre Reaktionsmechanisnem gezogen werden. <br>Tumorbiopsien wurden nach einem eigenen Präparationsprotokoll als Einzelzellsuspension auf die Sensoren gebracht und mit Zytostatika behandelt. Im Parallelversuch zweier Kulturen war eine Differenzierung von therapierter und nichttherapierter Kultur möglich, die Zeitspanne zwischen Probenentnahme und Ergebnis betrug dabei weniger als zwei Tage. <br>Technische Weiterentwicklungen im Bereich der Fluidik und Stuerungssoftware und die Standardisierung der Präparation von Biopsien sind nötig. Die Präparation solider Tumore durch Vibratom-Gewebeschnitte und die Korrelation des Testergebnisses mit dem in vivo erlangten Therapieerfolg werden zurzeit untersucht.","abstract_html":"Klinische Studien haben gezeigt, dass prätherapeuthische Chemosensitivitätstests die mittlere Überlebenszeit von Tumorpatienten verlängern können. Dennoch finden sie bisher kaum klinische Anwendung. 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Particularly the aspect of dynamic on-line data generation on intact cellular specimen is a major difference to alternative assays. A series of experiments has been performed on cell lines and human tumor explants. Cell cultures and tumor tissue explants are placed on miniaturized silicon sensor chips. The sensor data currently analyse metabolic profiles (rates of extracellular acidification and cellular oxygen consumption) and changes in cell morphology (monitoring of electric impedance). With cell lines, drug-associated cellular signals have been detected with all three parameters, while primary explants so far caused metabolic responses only. Particularly cellular respiration or mitochondrial activity seems to be a most sensitive indicator of acute cytotoxic effects. The experimental results were acchieved using different test versions. Besides giving a status report, the theoretical potential and current problems of sensor chip technology in TCA is discussed."]},{"key":"dc:format.medium","label":"Dc Format Medium","values":["application/pdf"]},{"key":"dc:title","label":"Title","values":["Studien zur Entwicklung eines prädiktiven Chemosensitivitätstests mit Mikrosensoren","Development of a predictive microsensoric chemosensitivity assay"]}]}],"canonical_facts":{"dc:contributor":["Wirsching, Michael"],"dc:creator":["Henning, Tobias"],"dc:description.abstract":["Klinische Studien haben gezeigt, dass prätherapeuthische Chemosensitivitätstests die mittlere Überlebenszeit von Tumorpatienten verlängern können. Dennoch finden sie bisher kaum klinische Anwendung. 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