{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:734"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:734","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Der Einfluss unterschiedlicher Präparationsformen auf die Randspaltqualität von keramischen Teilkronen","abstract":"Ziel dieser In-vitro-Studie war es, die marginale Adaptation von keramischen MOD-Inlayrestaurationen mit vier unterschiedlich modifizierten Teilkronenrestaurationen sowohl vor als auch nach der Zementierung und nach der künstlichen Alterung, zu vergleichen. 80 extrahierte Oberkiefermolaren wurden in 5 Gruppen à 16 Zähnen eingeteilt und folgendermaßen präpariert: Gruppe A = MOD-Inlaypräparation (Kontrolle), Gruppe B, C, D und E = unterschiedlich modifizierte Teilkronenpräparationen. Nach Präparation und Abformung erfolgte auf Gipsstümpfen die Herstellung der Prüfkörper aus einer experimentellen Presskeramik (EPC). Alle Restaurationen wurden mit dem dualhärtenden Befestigungskomposit Variolink II adhäsiv auf den Zahnstümpfen befestigt. Die Prüfkörper wurden einer Kausimulation von 1,2 Mio. Zyklen bei einer Kaukraft von 98 N sowie einer simultanen thermischen Wechselbelastung zwischen 5°C und 55°C ausgesetzt. Eine computergestützte, auflichtmikroskopische Randanalyse wurde sowohl vor, als auch nach der Zementierung und nach der Kausimulation bei 200-facher Vergrößerung an Epoxidharzreplikas durchgeführt. Ein Vergleich zwischen den Gruppen in Bezug auf den Einfluss der Zementierung und der simulierten Kaubelastung wurde mit Hilfe von statistischen Parametern (geometrisches Mittel, unverbundener und verbundener t-Test und 95iges Konfidenzintervall) durchgeführt. Die Randspaltanalyse ergab vor Zementierung signifikante Unterschiede zwischen den Gruppen. Von Gruppe A nach E konnten kontinuierlich geringere Werte (Gruppe A 82 µm, Gruppe B 67 µm, Gruppe C 59 µm, Gruppe D 56 µm, Gruppe E 49 µm) festgestellt werden. Nach der Zementierung ergaben sich für Gruppe C (93 µm) signifikant kleinere Werte als für die Gruppen A (102 µm), B (100 µm), D (101 µm) und E (99 µm). Nach der künstlichen Alterung konnten für Gruppe A (116 µm) und B (114 µm) signifikant größere Werte im Vergleich zu Gruppe C (106 µm), D (109 µm) und E (108 µm) ermittelt werden.","abstract_html":"Ziel dieser In-vitro-Studie war es, die marginale Adaptation von keramischen MOD-Inlayrestaurationen mit vier unterschiedlich modifizierten Teilkronenrestaurationen sowohl vor als auch nach der Zementierung und nach der künstlichen Alterung, zu vergleichen. 80 extrahierte Oberkiefermolaren wurden in 5 Gruppen à 16 Zähnen eingeteilt und folgendermaßen präpariert: Gruppe A = MOD-Inlaypräparation (Kontrolle), Gruppe B, C, D und E = unterschiedlich modifizierte Teilkronenpräparationen. 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Nach Präparation und Abformung erfolgte auf Gipsstümpfen die Herstellung der Prüfkörper aus einer experimentellen Presskeramik (EPC). Alle Restaurationen wurden mit dem dualhärtenden Befestigungskomposit Variolink II adhäsiv auf den Zahnstümpfen befestigt. Die Prüfkörper wurden einer Kausimulation von 1,2 Mio. Zyklen bei einer Kaukraft von 98 N sowie einer simultanen thermischen Wechselbelastung zwischen 5°C und 55°C ausgesetzt. Eine computergestützte, auflichtmikroskopische Randanalyse wurde sowohl vor, als auch nach der Zementierung und nach der Kausimulation bei 200-facher Vergrößerung an Epoxidharzreplikas durchgeführt. Ein Vergleich zwischen den Gruppen in Bezug auf den Einfluss der Zementierung und der simulierten Kaubelastung wurde mit Hilfe von statistischen Parametern (geometrisches Mittel, unverbundener und verbundener t-Test und 95iges Konfidenzintervall) durchgeführt. Die Randspaltanalyse ergab vor Zementierung signifikante Unterschiede zwischen den Gruppen. Von Gruppe A nach E konnten kontinuierlich geringere Werte (Gruppe A 82 µm, Gruppe B 67 µm, Gruppe C 59 µm, Gruppe D 56 µm, Gruppe E 49 µm) festgestellt werden. Nach der Zementierung ergaben sich für Gruppe C (93 µm) signifikant kleinere Werte als für die Gruppen A (102 µm), B (100 µm), D (101 µm) und E (99 µm). Nach der künstlichen Alterung konnten für Gruppe A (116 µm) und B (114 µm) signifikant größere Werte im Vergleich zu Gruppe C (106 µm), D (109 µm) und E (108 µm) ermittelt werden.","In this in vitro study, we investigated the effect of the preparation on the marginal quality of an mod inlay restoration and four different modified onlay restorations with a new experimental pressed ceramic (EPC) before and after cementation and after chewing simulation. <br>Eighty extracted human maxillary molars were divided into five groups. Sixteen specimens each were prepared as follows: Group A: mod inlay preparation (control), group B, C, D and E: different modified onlay preparations. After the preparations impressions were taken and the restorations were fabricated on stone dies with EPC. <br>After cementation with a dual curing resin cement (Variolink II), the restorations were artificially aged in an chewing simulator for 1.2 million cycles (load 98 N) with simultaneous thermocycling between 5°C and 55°C. <br>Epoxy replicas were fabricated of the situation before and after luting and after exposure to cyclic thermomechanical aging. Computer-aided measurements of the marginal gaps were made with a 200 x magnification. Mean values were analysed using the geomean, unpaired and paired t-test and the 95 CI. <br>The analysis of the marginal discrepancies showed significant differences among the groups before cementation. The marginal gap decreased from group A to E (group A 82 µm, group B 67 µm, group C 59 µm, group D 56 µm, group E 49 µm). After cementation group C (93 µm) showed significant smaller values compared to group A (102 µm), B (100 µm), D (101 µm) and E (99 µm). After thermomechanical aging significantly greater values were noticed for group A (116 µm) and B (114 µm) compared to group C (106 µm), D (109 µm) and E (108 µm). In vivo investigations with respect to the specific clinical and technical procedures are advisible before general clinical application of EPC."]},{"key":"dc:format.medium","label":"Dc Format Medium","values":["application/pdf"]},{"key":"dc:title","label":"Title","values":["Der Einfluss unterschiedlicher Präparationsformen auf die Randspaltqualität von keramischen Teilkronen"]}]}],"canonical_facts":{"dc:contributor":["Strub, Jörg-Rudolf"],"dc:creator":["Denner, Nana"],"dc:description.abstract":["Ziel dieser In-vitro-Studie war es, die marginale Adaptation von keramischen MOD-Inlayrestaurationen mit vier unterschiedlich modifizierten Teilkronenrestaurationen sowohl vor als auch nach der Zementierung und nach der künstlichen Alterung, zu vergleichen. 80 extrahierte Oberkiefermolaren wurden in 5 Gruppen à 16 Zähnen eingeteilt und folgendermaßen präpariert: Gruppe A = MOD-Inlaypräparation (Kontrolle), Gruppe B, C, D und E = unterschiedlich modifizierte Teilkronenpräparationen. Nach Präparation und Abformung erfolgte auf Gipsstümpfen die Herstellung der Prüfkörper aus einer experimentellen Presskeramik (EPC). Alle Restaurationen wurden mit dem dualhärtenden Befestigungskomposit Variolink II adhäsiv auf den Zahnstümpfen befestigt. Die Prüfkörper wurden einer Kausimulation von 1,2 Mio. Zyklen bei einer Kaukraft von 98 N sowie einer simultanen thermischen Wechselbelastung zwischen 5°C und 55°C ausgesetzt. Eine computergestützte, auflichtmikroskopische Randanalyse wurde sowohl vor, als auch nach der Zementierung und nach der Kausimulation bei 200-facher Vergrößerung an Epoxidharzreplikas durchgeführt. Ein Vergleich zwischen den Gruppen in Bezug auf den Einfluss der Zementierung und der simulierten Kaubelastung wurde mit Hilfe von statistischen Parametern (geometrisches Mittel, unverbundener und verbundener t-Test und 95iges Konfidenzintervall) durchgeführt. Die Randspaltanalyse ergab vor Zementierung signifikante Unterschiede zwischen den Gruppen. Von Gruppe A nach E konnten kontinuierlich geringere Werte (Gruppe A 82 µm, Gruppe B 67 µm, Gruppe C 59 µm, Gruppe D 56 µm, Gruppe E 49 µm) festgestellt werden. Nach der Zementierung ergaben sich für Gruppe C (93 µm) signifikant kleinere Werte als für die Gruppen A (102 µm), B (100 µm), D (101 µm) und E (99 µm). Nach der künstlichen Alterung konnten für Gruppe A (116 µm) und B (114 µm) signifikant größere Werte im Vergleich zu Gruppe C (106 µm), D (109 µm) und E (108 µm) ermittelt werden.","In this in vitro study, we investigated the effect of the preparation on the marginal quality of an mod inlay restoration and four different modified onlay restorations with a new experimental pressed ceramic (EPC) before and after cementation and after chewing simulation. <br>Eighty extracted human maxillary molars were divided into five groups. Sixteen specimens each were prepared as follows: Group A: mod inlay preparation (control), group B, C, D and E: different modified onlay preparations. 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