{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:713"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:713","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Wundheilung bei athymischen Nacktmäusen mit humanen kultivierten Keratinozyten auf einer equinen Kollagen-Typ-I-Membran","abstract":"Im chirurgischen Bereich erlangen Hautersatzverfahren in unseren Tagen immer mehr an Bedeutung. Nicht nur die Verbrennungsmedizin benötigt neue Strategien zur Deckung von Brandwunden. Auch Patienten mit Ulcera crurum bei Diabetes mellitus oder chronischer venöser Insuffizienz, Unfallopfer mit großflächigen Wunden und Tumorpatienten nach radikaler Tumorentfernung profitieren von Alternativen zu Spalthaut-Transplantationen, dem heutigen Gold-Standard der Wunddeckung. <br>Gegenstand der vorliegenden Arbeit war die Untersuchung eines Hautersatzverfahrens, bei dem zunächst humane Keratinozyten auf einer equinen Kollagen-Typ-I-Membran TissuFoil® kultiviert wurden. Im in-vitro-Teil zeigte sich, daß epidermale Zellen gut auf TissuFoil® haften und innerhalb 2-3 Tagen die Membran subkonfluent bedecken. Weiterhin gelang mit einer Anti-Ki-67-Färbung die Darstellung proliferativer Zellen, die im Stadium der Subkonfluenz reichlich vorhanden sind. Dies deutet darauf hin, daß nach einer Kultivierungszeit von 2-3 Tagen ein optimaler Transplantationszeitpunkt erreicht ist. <br>Die bewachsenen Transplantate wurden daraufhin im Nacktmaus-Modell erprobt. Zehn Tiere wurden im Sinne der upside-down-Technik operiert. Das bedeutet, daß die Kollagen-Membranen mit den Zellen nach unten auf Vollhautwunden aufgebracht wurden, so daß die Zellen direkten Kontakt zum Wundbett hatten. Die Folie diente als biologischer Verband. Die Kontrollgruppe (5 Tiere) erhielt TissuFoil® ohne Zellen. In der histologischen Aufarbeitung der Proben konnten die transplantierten Zellen an post-OP-Tag 7 in einer Anti-Zytokeratin-Färbung in der upside-down-Gruppe nachgewiesen. Die Darstellung eines humanen Epithels und einer intakten Basalmembran erfolgte an post-OP-Tag 28, was in der Kontrollgruppe nicht gelang. Der Wundschluß wurde in der upside-down-Gruppe schon an post-OP-Tag 14 erreicht, während in der Kontrollgruppe erst an post-OP-Tag 21 die Wunden geschlossen waren.","abstract_html":"Im chirurgischen Bereich erlangen Hautersatzverfahren in unseren Tagen immer mehr an Bedeutung. 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