{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:709"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:709","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Kephalometrische Untersuchung nach der Hasund/Segner Analyse bei Patienten mit obstruktiver Schlafapnoe","abstract":"In der vorliegenden Untersuchung wurden die FRS von Patienten mit einem obstruktiven Schlafapnoe/Hypopnoe Syndrom mittels dem kephalometrischen Analyse nach Hasund/Segner, ergänzt durch OSAHS-spezifische Parameter, ausgewertet und mit dem Schweregrad der Schlafapnoe in Beziehung gesetzt. Untersucht wurden die FRS von 146 Patienten. An klinischen Parametern wurden der AI, der AHI und der BMI in die Untersuchung mit einbezogen. Die skelettalen Parameter und die Weichteil-Parameter wurden getrennt von einander in einem Korrelations- und Regressionsmodell statistisch ausgewertet und mit dem jeweiligen Schweregrad der Schlafapnoe in Beziehung gesetzt. <br>Das Ergebnis der Untersuchung zeigt, dass ein direkter Rückschluss von skelettalen und weichteiligen röntgenologischen Befunden auf den Ausprägungsgrad des OSAHS statistisch nicht gezogen werden kann. Lediglich die veränderte Lage des Zungenbeins im Sinne einer ventro-kaudalen Position zur Unterkiefer- und Schädelbasisebene wies auf eine mögliche Kausalbeziehung hin. Eine in der Literatur berichtete besondere Häufung von Patienten mit einem nach dorsal exponierten Oberkiefer bestätigte sich nicht, da eine Tendenz zur anterioren Verlagerung des Ober- bzw. des Unterkiefers in Bezug zur Schädelbasis bestand. Zudem gab es eine Beziehung zwischen der Unterkiefer-Frontzahn-Stellung und dem BMI im Sinne einer Labialkippung. Es bestand ein Zusammenhang zwischen dem Alter der Patienten und den klinischen Parametern. Die Dimension des pharyngealen Luftraumes korrelierte nicht mit der Schwere des OSAHS. <br>Insgesamt lässt sich von der kephalometrischen Analyse mit dem angewandten statistischen Modell an dem untersuchten Patientengut nicht auf den Schweregrad des OSAHS schließen. Die in der Analyse der FRS erhobene Parameter treffen keine direkte diagnostische Aussage über den Schweregrad des OSAHS.","abstract_html":"In der vorliegenden Untersuchung wurden die FRS von Patienten mit einem obstruktiven Schlafapnoe/Hypopnoe Syndrom mittels dem kephalometrischen Analyse nach Hasund/Segner, ergänzt durch OSAHS-spezifische Parameter, ausgewertet und mit dem Schweregrad der Schlafapnoe in Beziehung gesetzt. Untersucht wurden die FRS von 146 Patienten. An klinischen Parametern wurden der AI, der AHI und der BMI in die Untersuchung mit einbezogen. 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