{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:675"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:675","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Rezidive des Mammakarzinoms an der UFK Freiburg von 1995-2000","abstract":"In der Universitäts-Frauenklinik Freiburg wurden von 1995 bis 2000 insgesamt 706 Patientinnen wegen eines Mammakarzinoms bzw. wegen eines Rezidivs behandelt. <br>Für das Basiskollektiv von 592 primär in der UFK behandelten Patientinnen ohne primäre Metastasen beträgt die Rezidivrate in Nachbeobachtungszeitraum 15, bei einer medianen dauer von 29 Monaten. <br>Axilläre Lymphknotenmetastasen, fortgeschrittenes Tumorstadium, negativer hormonrezeptorstatus, niedriger Differenzierungsgrad, prämenopausaler Status sowie ein Erkrankungsalter von unter 40 Jahren beeinflussen die Rezidivraten auf ungünstigste Weise. In Bezug auf den histologischen Typ zeigen in der Kollektiv die sonstigen Karzinome wie z.B. medulläre, muzinöse, tubuläre die niedrigste Rezidivrate. <br>Das Auftretten von lokalen und lokoregionären Rezidiven wird durch eine adjuvante Strahlentherapie reduziert, unabhängig von Art der operativen Primärtherapie, Tumorausdehnung sowie Nodalstatus. <br>Der Rezidivanalyse wurde ein Kollektiv von 86 Rezidivpatientinnen zugrundegelegt. Bei 70,93 der Rezidivpatientinnen lag ein Intervall bis 24 Monaten bis zum Auftreten des ersten Rezidivs vor. <br>Bei der Einteilung der Rezidivlokalisation in der Kollektiv erkennt man dass die häufigste Rezidivmanifestation das lokal-lokoregionäre Rezidiv ist. Die nächst grössere Gruppe bilden die Knochenmetastasen gefolgt von den viszeralen Metastasen. <br>Die Untersuchung des Einflusses prognostischer Faktoren auf die Rezidivlokalisation führte in Kollektiv zu folgendem Ergebnis: Bei fortgeschrittenen Tumorstadium, positivem Nodalstatus, negativen hormonrezeptorstatus und niedrigen Differenzierungsgrad lag die Rate der viszeralen Metastasen höher, die Rate der lokalen und lokoregionären Rezidive lag hingegen niedriger. Hinsichtlich des Menopausenstatus und des Alters, erkennt man dass prämenopausale Patientinnen häufiger lokale und lokoregionäre Rezidive entwickeln, sonst war kein wesentlicher Einfluss auf die Rezidivlokalisation zu erkennen.","abstract_html":"In der Universitäts-Frauenklinik Freiburg wurden von 1995 bis 2000 insgesamt 706 Patientinnen wegen eines Mammakarzinoms bzw. wegen eines Rezidivs behandelt. &lt;br&gt;Für das Basiskollektiv von 592 primär in der UFK behandelten Patientinnen ohne primäre Metastasen beträgt die Rezidivrate in Nachbeobachtungszeitraum 15, bei einer medianen dauer von 29 Monaten. &lt;br&gt;Axilläre Lymphknotenmetastasen, fortgeschrittenes Tumorstadium, negativer hormonrezeptorstatus, niedriger Differenzierungsgrad, prämenopausaler Status sowie ein Erkrankungsalter von unter 40 Jahren beeinflussen die Rezidivraten auf ungünstigste Weise. 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