{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:653"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:653","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Molekulare Klonierung der kritischen Region der Fibronektinglomerulopathie (GFND) auf Chromosom 1q31 und Bewertung von Kandidatengenen","abstract":"Die Fibronektinglomerulopathie (GFND) ist eine autosomal-dominant vererbte Erkrankung mit altersabhängiger Penetranz. Klinisch geht sie mit einer Albuminurie, Mikrohämaturie, Hypertonie und einer renal tubulären Azidose Typ IV einher. Zwischen dem zweiten und vierten Lebensjahrzehnt kommt es schließlich zum terminalen Nierenversagen. <br>Mittels Linkage Analyse wurde in der vorausgegangenen Dissertation ein kritisches Intervall für die Fibronektinglomerulopathie auf Chromosom 1q31-q42 identifiziert.In dieser Region konnte das 'regulator of complement activation gene cluster' (RCA) lokalisiert werden, welches nach der gegenwärtigen Hypothese zur Pathogenese der Erkrankung interessante Kandidatengene enthält. <br> <br>In der vorliegenden Arbeit wurde das YAC-Contig zur Feinkartierung durch ein PAC-Contig (38 PAC-Klone) ergänzt. Dieses umfasst innerhalb der kritischen Region (3,54 kb) 93 Marker, (12 polymorphe Mikrosatellitenmarker, 53 EST-Marker und 28 Endsequenzmarker). <br> <br>Parallel wurden funktionelle Untersuchungen zur Expression der Faktoren CR1, DAF, CR2 und MCP bei Patient 454 und 451 durchgeführt. Die Serumwerte der Komplement Komponenten C4, C3, C4BP und Faktor H wurden ebenfalls untersucht. Allerdings konnten in keinem Fall signifikante Abweichungen von den erwarteten Normwerten nachgewiesen werden. <br> <br>Bei der Mutationsanalyse, die an den Genen für CR2, DAF und MCP durchgeführt wurde, konnten im Gen für CR2 drei neue Polymorphismen bei Individuum 544 nachgewiesen werden. Durch Untersuchung von nicht-verwandten und nicht-betroffenen Individuen konnten diese jedoch als Ursachen der Fibronektinglomerulopathie ausgeschlossen werden. Auch im Fall von DAF und MCP konnte kein Anhalt für eine krankheitsverursachende Mutation gefunden werden.","abstract_html":"Die Fibronektinglomerulopathie (GFND) ist eine autosomal-dominant vererbte Erkrankung mit altersabhängiger Penetranz. Klinisch geht sie mit einer Albuminurie, Mikrohämaturie, Hypertonie und einer renal tubulären Azidose Typ IV einher. 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