{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:637"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:637","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Die Wirksamkeit von autologen thrombozytären Wachstumsfaktoren (PDWHF) in der Wundheilung bei Ulcus Cruris Venosum","abstract":"Autologe thrombozytäre Wachstumsfaktoren (PDWHF) werden schon seit längerem in der Behandlung von chronisch venösen Ulzera eingesetzt, doch ist der genaue Wirkungsmechanismus bisher noch nicht geklärt. Das fibrinolytische System spielt bei verschiedenen klinischen Vorgängen eine wichtige Rolle. Zum einen ist es über das aktive Plasmin Haupteffektor der Thrombolyse, zum anderen nimmt es durch Aktivierung von Matrix-Metalloproteinasen (MMP) an limitierten Matrixdegradationen teil. <br>In Ulzera besteht nach mehreren Untersuchungen eine erhöhte Aktivität für MMPs. Sie gelten jedoch als ungünstiger Indikator für die Wundheilung, da sie im Vergleich zur akuten Wunde durch die erhöhte Exprimierung zur Auflösung der provisorischen Wundmatrix führen. <br>Die Bedeutung des fibrinolytischen Systems in der Wundheilung ist zwar schon seit längerem bekannt, jedoch noch nicht eindeutig geklärt. <br>Im Rahmen dieser Arbeit wurde bei 10 Patienten mit venösen Ulzera eine Behandlung mit PDWHF vorgenommen und die Wirksamkeit in einer klinischen Studie untersucht. In einem experimentellen Teil wurden zur molekularbiologischen Untersuchung Biopsien von den Patienten vor und nach Behandlung gewonnen. Diese wurden im Labor mittels PCR und anschließender Auswertung auf die Transkriptionsrate versch. fibrinolytischer Faktoren analysiert. <br>Die Ergebnisse zeigten einen klin. Effekt von PDWHF, jedoch nur bei den Patienten, die an ihrem Ulcus erst seit wenigen Monaten litten. Bei den Patienten, bei denen das Ulcus länger <br>bestand, fand keine Stabilisierung der Wundverhältnisse statt. <br>Über die Wirkungsweise von PDWHF ergaben die Untersuchungen ebenfalls nur bei den Patienten mit kurzer Ulcusanamnesedauer eine Verminderung der Expression für uPA, uPAR und tPA.","abstract_html":"Autologe thrombozytäre Wachstumsfaktoren (PDWHF) werden schon seit längerem in der Behandlung von chronisch venösen Ulzera eingesetzt, doch ist der genaue Wirkungsmechanismus bisher noch nicht geklärt. Das fibrinolytische System spielt bei verschiedenen klinischen Vorgängen eine wichtige Rolle. Zum einen ist es über das aktive Plasmin Haupteffektor der Thrombolyse, zum anderen nimmt es durch Aktivierung von Matrix-Metalloproteinasen (MMP) an limitierten Matrixdegradationen teil. &lt;br&gt;In Ulzera besteht nach mehreren Untersuchungen eine erhöhte Aktivität für MMPs. Sie gelten jedoch als ungünstiger Indikator für die Wundheilung, da sie im Vergleich zur akuten Wunde durch die erhöhte Exprimierung zur Auflösung der provisorischen Wundmatrix führen. &lt;br&gt;Die Bedeutung des fibrinolytischen Systems in der Wundheilung ist zwar schon seit längerem bekannt, jedoch noch nicht eindeutig geklärt. &lt;br&gt;Im Rahmen dieser Arbeit wurde bei 10 Patienten mit venösen Ulzera eine Behandlung mit PDWHF vorgenommen und die Wirksamkeit in einer klinischen Studie untersucht. In einem experimentellen Teil wurden zur molekularbiologischen Untersuchung Biopsien von den Patienten vor und nach Behandlung gewonnen. Diese wurden im Labor mittels PCR und anschließender Auswertung auf die Transkriptionsrate versch. fibrinolytischer Faktoren analysiert. &lt;br&gt;Die Ergebnisse zeigten einen klin. Effekt von PDWHF, jedoch nur bei den Patienten, die an ihrem Ulcus erst seit wenigen Monaten litten. Bei den Patienten, bei denen das Ulcus länger &lt;br&gt;bestand, fand keine Stabilisierung der Wundverhältnisse statt. &lt;br&gt;Über die Wirkungsweise von PDWHF ergaben die Untersuchungen ebenfalls nur bei den Patienten mit kurzer Ulcusanamnesedauer eine Verminderung der Expression für uPA, uPAR und tPA.","abstract_has_math":false,"creators":["Mellios, Philipp"],"institution":null,"degree_name":null,"degree_level":null,"degree_discipline":null,"degree_department":null,"school":null,"contributors":["Norgauer, Johannes"],"advisors":[],"committee_chairs":[],"committee_members":[],"year":null,"date_issued":"","date_published":null,"updated_at":"2026-07-24T02:21:52Z","subjects":["PDWHF","autologe thrombozytäre Wachstumsfaktoren","fibrinolytische Faktoren","MMP"],"languages":[],"rights":[],"rights_urls":[],"identifier_entries":[]},"links":{"outbound_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/data/637","outbound_label":"Repository record","outbound_source":"source_url"},"metadata_groups":[{"id":"people","label":"People","entries":[{"key":"dc:contributor","label":"Contributor","values":["Norgauer, Johannes"]},{"key":"dc:creator","label":"Author","values":["Mellios, Philipp"]}]},{"id":"academic_context","label":"Academic Context","entries":[{"key":"dc:type","label":"Dc Type","values":["DoctoralThesis"]}]},{"id":"subjects_keywords","label":"Subjects and Keywords","entries":[{"key":"dc:subject","label":"Dc Subject","values":["PDWHF","autologe thrombozytäre Wachstumsfaktoren","fibrinolytische Faktoren","MMP"]}]},{"id":"additional","label":"Additional Metadata","entries":[{"key":"dc:description.abstract","label":"Abstract","values":["Autologe thrombozytäre Wachstumsfaktoren (PDWHF) werden schon seit längerem in der Behandlung von chronisch venösen Ulzera eingesetzt, doch ist der genaue Wirkungsmechanismus bisher noch nicht geklärt. Das fibrinolytische System spielt bei verschiedenen klinischen Vorgängen eine wichtige Rolle. Zum einen ist es über das aktive Plasmin Haupteffektor der Thrombolyse, zum anderen nimmt es durch Aktivierung von Matrix-Metalloproteinasen (MMP) an limitierten Matrixdegradationen teil. <br>In Ulzera besteht nach mehreren Untersuchungen eine erhöhte Aktivität für MMPs. Sie gelten jedoch als ungünstiger Indikator für die Wundheilung, da sie im Vergleich zur akuten Wunde durch die erhöhte Exprimierung zur Auflösung der provisorischen Wundmatrix führen. <br>Die Bedeutung des fibrinolytischen Systems in der Wundheilung ist zwar schon seit längerem bekannt, jedoch noch nicht eindeutig geklärt. <br>Im Rahmen dieser Arbeit wurde bei 10 Patienten mit venösen Ulzera eine Behandlung mit PDWHF vorgenommen und die Wirksamkeit in einer klinischen Studie untersucht. In einem experimentellen Teil wurden zur molekularbiologischen Untersuchung Biopsien von den Patienten vor und nach Behandlung gewonnen. Diese wurden im Labor mittels PCR und anschließender Auswertung auf die Transkriptionsrate versch. fibrinolytischer Faktoren analysiert. <br>Die Ergebnisse zeigten einen klin. Effekt von PDWHF, jedoch nur bei den Patienten, die an ihrem Ulcus erst seit wenigen Monaten litten. Bei den Patienten, bei denen das Ulcus länger <br>bestand, fand keine Stabilisierung der Wundverhältnisse statt. <br>Über die Wirkungsweise von PDWHF ergaben die Untersuchungen ebenfalls nur bei den Patienten mit kurzer Ulcusanamnesedauer eine Verminderung der Expression für uPA, uPAR und tPA."]},{"key":"dc:format.medium","label":"Dc Format Medium","values":["application/pdf"]},{"key":"dc:title","label":"Title","values":["Die Wirksamkeit von autologen thrombozytären Wachstumsfaktoren (PDWHF) in der Wundheilung bei Ulcus Cruris Venosum"]}]}],"canonical_facts":{"dc:contributor":["Norgauer, Johannes"],"dc:creator":["Mellios, Philipp"],"dc:description.abstract":["Autologe thrombozytäre Wachstumsfaktoren (PDWHF) werden schon seit längerem in der Behandlung von chronisch venösen Ulzera eingesetzt, doch ist der genaue Wirkungsmechanismus bisher noch nicht geklärt. Das fibrinolytische System spielt bei verschiedenen klinischen Vorgängen eine wichtige Rolle. Zum einen ist es über das aktive Plasmin Haupteffektor der Thrombolyse, zum anderen nimmt es durch Aktivierung von Matrix-Metalloproteinasen (MMP) an limitierten Matrixdegradationen teil. <br>In Ulzera besteht nach mehreren Untersuchungen eine erhöhte Aktivität für MMPs. Sie gelten jedoch als ungünstiger Indikator für die Wundheilung, da sie im Vergleich zur akuten Wunde durch die erhöhte Exprimierung zur Auflösung der provisorischen Wundmatrix führen. <br>Die Bedeutung des fibrinolytischen Systems in der Wundheilung ist zwar schon seit längerem bekannt, jedoch noch nicht eindeutig geklärt. <br>Im Rahmen dieser Arbeit wurde bei 10 Patienten mit venösen Ulzera eine Behandlung mit PDWHF vorgenommen und die Wirksamkeit in einer klinischen Studie untersucht. In einem experimentellen Teil wurden zur molekularbiologischen Untersuchung Biopsien von den Patienten vor und nach Behandlung gewonnen. Diese wurden im Labor mittels PCR und anschließender Auswertung auf die Transkriptionsrate versch. fibrinolytischer Faktoren analysiert. <br>Die Ergebnisse zeigten einen klin. Effekt von PDWHF, jedoch nur bei den Patienten, die an ihrem Ulcus erst seit wenigen Monaten litten. Bei den Patienten, bei denen das Ulcus länger <br>bestand, fand keine Stabilisierung der Wundverhältnisse statt. <br>Über die Wirkungsweise von PDWHF ergaben die Untersuchungen ebenfalls nur bei den Patienten mit kurzer Ulcusanamnesedauer eine Verminderung der Expression für uPA, uPAR und tPA."],"dc:format.medium":["application/pdf"],"dc:subject":["PDWHF","autologe thrombozytäre Wachstumsfaktoren","fibrinolytische Faktoren","MMP"],"dc:title":["Die Wirksamkeit von autologen thrombozytären Wachstumsfaktoren (PDWHF) in der Wundheilung bei Ulcus Cruris Venosum"],"dc:type":["DoctoralThesis"]},"updated_at":"2026-07-24T02:21:52Z"}