{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:622"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:622","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Biologie und Pathologie der Weich- und Hartgewebe um Titanimplantate : eine histologische, histometrische und histomorphometrische Studie am Menschen","abstract":"Ziel: Die Histologie und Pathologie der humanen periimplantären Weichgewebsstrukturen sind bislang wenig untersucht. Mit Hilfe des split-mouth-designs sollten die humanen periimplantären Weich- und Hartgewebe um zweiteilige Implantate nach Plaqueakkumulation (Test) oder Plaquekontrolle durch die Probanden (Kontroll) histologisch, -metrisch und -mophometrisch untersucht werden. <br>Material & Methode: 24 Implantate wurden bei 12 Probanden in die distalen Unterkiefers inseriert. Ein Monat nach Implantatfreilegung wurde an einem der beiden Implantate für 7, 21 oder 90 Tage Plaqueakkumulation zugelassen. Nach Herstellung der Präparate (Trenn-Dünnschliff-Technik) erfolgte lichtmikroskopisch-computergestützt eine histologische, histometrische und histomorphometrische Auswertung. <br>Ergebnisse: Test- und Kontrollimplantate aller Gruppen zeigten unterschiedlich stark infiltriertes Weichgewebe im Bereich des periimplantären Margo mukosae und lateral der Verbindung Distanzhülse/Implantat. Eine lineare Progression der histologischen Entzündung konnte nicht nachgewiesen werden. Gegenüber zahlreichen Tierstudien konnten morphologische Unterschiede gefunden werden (Gliederung der entzündeten Bindegewebsbereiche mit einer Fibrosierung in der äußeren Zone, lockere bis mittelfeste Struktur des Bindegewebes in vertikalen Knochentaschen, weniger strenge Lokalisierung der entzündlichen Infiltrate). Die Höhe des implantomukosalen Komplexes betrug durchschnittlich 2,9 mm, die des epithelialen Attachments mit Sulkus durchschnittlich 2,2 mm und die des bindegewebigen Attachements durchschnittlich 0,8 mm. Der erste Knochen-Implantat-Kontakt war von der Implantatschulter durchschnittlich 1,8 mm entfernt. Das apikale Ende des Saumepithels endete durchschnittlich 1,1 mm apikal der Implantatschulter, an drei Implantaten jedoch am periimplantären Knochen.","abstract_html":"Ziel: Die Histologie und Pathologie der humanen periimplantären Weichgewebsstrukturen sind bislang wenig untersucht. Mit Hilfe des split-mouth-designs sollten die humanen periimplantären Weich- und Hartgewebe um zweiteilige Implantate nach Plaqueakkumulation (Test) oder Plaquekontrolle durch die Probanden (Kontroll) histologisch, -metrisch und -mophometrisch untersucht werden. &lt;br&gt;Material &amp; Methode: 24 Implantate wurden bei 12 Probanden in die distalen Unterkiefers inseriert. Ein Monat nach Implantatfreilegung wurde an einem der beiden Implantate für 7, 21 oder 90 Tage Plaqueakkumulation zugelassen. Nach Herstellung der Präparate (Trenn-Dünnschliff-Technik) erfolgte lichtmikroskopisch-computergestützt eine histologische, histometrische und histomorphometrische Auswertung. &lt;br&gt;Ergebnisse: Test- und Kontrollimplantate aller Gruppen zeigten unterschiedlich stark infiltriertes Weichgewebe im Bereich des periimplantären Margo mukosae und lateral der Verbindung Distanzhülse/Implantat. Eine lineare Progression der histologischen Entzündung konnte nicht nachgewiesen werden. Gegenüber zahlreichen Tierstudien konnten morphologische Unterschiede gefunden werden (Gliederung der entzündeten Bindegewebsbereiche mit einer Fibrosierung in der äußeren Zone, lockere bis mittelfeste Struktur des Bindegewebes in vertikalen Knochentaschen, weniger strenge Lokalisierung der entzündlichen Infiltrate). Die Höhe des implantomukosalen Komplexes betrug durchschnittlich 2,9 mm, die des epithelialen Attachments mit Sulkus durchschnittlich 2,2 mm und die des bindegewebigen Attachements durchschnittlich 0,8 mm. Der erste Knochen-Implantat-Kontakt war von der Implantatschulter durchschnittlich 1,8 mm entfernt. Das apikale Ende des Saumepithels endete durchschnittlich 1,1 mm apikal der Implantatschulter, an drei Implantaten jedoch am periimplantären Knochen.","abstract_has_math":false,"creators":["Emmerich, Dominik"],"institution":null,"degree_name":null,"degree_level":null,"degree_discipline":null,"degree_department":null,"school":null,"contributors":["Kohal, Ralf-Joachim"],"advisors":[],"committee_chairs":[],"committee_members":[],"year":null,"date_issued":"","date_published":null,"updated_at":"2026-07-24T02:21:46Z","subjects":["dentale Implantate","human","biolgische Breite","Mundhygiene","Pathohistologie","dental implant","biologic width","oral hygiene pathohistology"],"languages":[],"rights":[],"rights_urls":[],"identifier_entries":[]},"links":{"outbound_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/data/622","outbound_label":"Repository record","outbound_source":"source_url"},"metadata_groups":[{"id":"people","label":"People","entries":[{"key":"dc:contributor","label":"Contributor","values":["Kohal, Ralf-Joachim"]},{"key":"dc:creator","label":"Author","values":["Emmerich, Dominik"]}]},{"id":"academic_context","label":"Academic Context","entries":[{"key":"dc:type","label":"Dc Type","values":["DoctoralThesis"]}]},{"id":"subjects_keywords","label":"Subjects and Keywords","entries":[{"key":"dc:subject","label":"Dc Subject","values":["dentale Implantate","human","biolgische Breite","Mundhygiene","Pathohistologie","dental implant","biologic width","oral hygiene pathohistology"]}]},{"id":"additional","label":"Additional Metadata","entries":[{"key":"dc:description.abstract","label":"Abstract","values":["Ziel: Die Histologie und Pathologie der humanen periimplantären Weichgewebsstrukturen sind bislang wenig untersucht. Mit Hilfe des split-mouth-designs sollten die humanen periimplantären Weich- und Hartgewebe um zweiteilige Implantate nach Plaqueakkumulation (Test) oder Plaquekontrolle durch die Probanden (Kontroll) histologisch, -metrisch und -mophometrisch untersucht werden. <br>Material & Methode: 24 Implantate wurden bei 12 Probanden in die distalen Unterkiefers inseriert. Ein Monat nach Implantatfreilegung wurde an einem der beiden Implantate für 7, 21 oder 90 Tage Plaqueakkumulation zugelassen. Nach Herstellung der Präparate (Trenn-Dünnschliff-Technik) erfolgte lichtmikroskopisch-computergestützt eine histologische, histometrische und histomorphometrische Auswertung. <br>Ergebnisse: Test- und Kontrollimplantate aller Gruppen zeigten unterschiedlich stark infiltriertes Weichgewebe im Bereich des periimplantären Margo mukosae und lateral der Verbindung Distanzhülse/Implantat. Eine lineare Progression der histologischen Entzündung konnte nicht nachgewiesen werden. Gegenüber zahlreichen Tierstudien konnten morphologische Unterschiede gefunden werden (Gliederung der entzündeten Bindegewebsbereiche mit einer Fibrosierung in der äußeren Zone, lockere bis mittelfeste Struktur des Bindegewebes in vertikalen Knochentaschen, weniger strenge Lokalisierung der entzündlichen Infiltrate). Die Höhe des implantomukosalen Komplexes betrug durchschnittlich 2,9 mm, die des epithelialen Attachments mit Sulkus durchschnittlich 2,2 mm und die des bindegewebigen Attachements durchschnittlich 0,8 mm. Der erste Knochen-Implantat-Kontakt war von der Implantatschulter durchschnittlich 1,8 mm entfernt. Das apikale Ende des Saumepithels endete durchschnittlich 1,1 mm apikal der Implantatschulter, an drei Implantaten jedoch am periimplantären Knochen.","Aim: Little is known about the histology and pathology of the human periimplant soft and hard tissues. Using the split-mouth design the periimplant soft and hard tissues around two-part implants were to be investigated after plaque accumulation (test) and plaque control (control). <br>Material & Method: 24 implants were inserted in the posterior jaws of 12 patients. 1 month after abutment connection plaque accumulations was allowed at one of the two implants of each patient for 7, 21 or 90 days. After slide preparation (cutting grinding technique) a histological, histometrical and histomorphometrical analysis was performed using the light microscope. <br>Results: Test and control implants of all groups showed infiltrated connective tissue marginally and lateral of the microgap. There were no major differences between the test and control implants and no progression of the inflammation could be found. In comparison to numerous animal studies some there were some morphologic differences (zonal arrangement of the connective tissue areas with a fibrosation of the outer zone, relatively loose connective tissue in periimplant bone pockets, more widely spread infiltrates). The height of the implanto-mucosal complex averaged out at 2.9 mm, the epithelial attachment at 2.2 mm and connective tissue attachment at 0.8 mm. The first bone-to-implant-contact was located 1.8 mm apical of the implant-shoulder on an average. The apical end of the junctional epithelium ended 1.1 mm apical of the implant-shoulder , but at 3 implants at the first bone-to-implant-contact."]},{"key":"dc:format.medium","label":"Dc Format Medium","values":["application/pdf"]},{"key":"dc:title","label":"Title","values":["Biologie und Pathologie der Weich- und Hartgewebe um Titanimplantate : eine histologische, histometrische und histomorphometrische Studie am Menschen","Biology and pathology of the periimplant soft and hard tissues around titanium implants : a histological, histometrical and histomorphometrical study in humans"]}]}],"canonical_facts":{"dc:contributor":["Kohal, Ralf-Joachim"],"dc:creator":["Emmerich, Dominik"],"dc:description.abstract":["Ziel: Die Histologie und Pathologie der humanen periimplantären Weichgewebsstrukturen sind bislang wenig untersucht. Mit Hilfe des split-mouth-designs sollten die humanen periimplantären Weich- und Hartgewebe um zweiteilige Implantate nach Plaqueakkumulation (Test) oder Plaquekontrolle durch die Probanden (Kontroll) histologisch, -metrisch und -mophometrisch untersucht werden. <br>Material & Methode: 24 Implantate wurden bei 12 Probanden in die distalen Unterkiefers inseriert. Ein Monat nach Implantatfreilegung wurde an einem der beiden Implantate für 7, 21 oder 90 Tage Plaqueakkumulation zugelassen. Nach Herstellung der Präparate (Trenn-Dünnschliff-Technik) erfolgte lichtmikroskopisch-computergestützt eine histologische, histometrische und histomorphometrische Auswertung. <br>Ergebnisse: Test- und Kontrollimplantate aller Gruppen zeigten unterschiedlich stark infiltriertes Weichgewebe im Bereich des periimplantären Margo mukosae und lateral der Verbindung Distanzhülse/Implantat. Eine lineare Progression der histologischen Entzündung konnte nicht nachgewiesen werden. Gegenüber zahlreichen Tierstudien konnten morphologische Unterschiede gefunden werden (Gliederung der entzündeten Bindegewebsbereiche mit einer Fibrosierung in der äußeren Zone, lockere bis mittelfeste Struktur des Bindegewebes in vertikalen Knochentaschen, weniger strenge Lokalisierung der entzündlichen Infiltrate). Die Höhe des implantomukosalen Komplexes betrug durchschnittlich 2,9 mm, die des epithelialen Attachments mit Sulkus durchschnittlich 2,2 mm und die des bindegewebigen Attachements durchschnittlich 0,8 mm. Der erste Knochen-Implantat-Kontakt war von der Implantatschulter durchschnittlich 1,8 mm entfernt. Das apikale Ende des Saumepithels endete durchschnittlich 1,1 mm apikal der Implantatschulter, an drei Implantaten jedoch am periimplantären Knochen.","Aim: Little is known about the histology and pathology of the human periimplant soft and hard tissues. Using the split-mouth design the periimplant soft and hard tissues around two-part implants were to be investigated after plaque accumulation (test) and plaque control (control). <br>Material & Method: 24 implants were inserted in the posterior jaws of 12 patients. 1 month after abutment connection plaque accumulations was allowed at one of the two implants of each patient for 7, 21 or 90 days. After slide preparation (cutting grinding technique) a histological, histometrical and histomorphometrical analysis was performed using the light microscope. <br>Results: Test and control implants of all groups showed infiltrated connective tissue marginally and lateral of the microgap. There were no major differences between the test and control implants and no progression of the inflammation could be found. In comparison to numerous animal studies some there were some morphologic differences (zonal arrangement of the connective tissue areas with a fibrosation of the outer zone, relatively loose connective tissue in periimplant bone pockets, more widely spread infiltrates). The height of the implanto-mucosal complex averaged out at 2.9 mm, the epithelial attachment at 2.2 mm and connective tissue attachment at 0.8 mm. The first bone-to-implant-contact was located 1.8 mm apical of the implant-shoulder on an average. The apical end of the junctional epithelium ended 1.1 mm apical of the implant-shoulder , but at 3 implants at the first bone-to-implant-contact."],"dc:format.medium":["application/pdf"],"dc:subject":["dentale Implantate","human","biolgische Breite","Mundhygiene","Pathohistologie","dental implant","biologic width","oral hygiene pathohistology"],"dc:title":["Biologie und Pathologie der Weich- und Hartgewebe um Titanimplantate : eine histologische, histometrische und histomorphometrische Studie am Menschen","Biology and pathology of the periimplant soft and hard tissues around titanium implants : a histological, histometrical and histomorphometrical study in humans"],"dc:type":["DoctoralThesis"]},"updated_at":"2026-07-24T02:21:46Z"}