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Die Aufnahmetrajektorie, die die zeitliche Abfolge aller Aufnahmeschritte aller Scheiben angibt, wird um zwei Freiheitsgrade erweitert. Dadurch gelingt es, räumliche und Kontrast-Parameter einer MR-Abbildung zu entkoppeln. Die Scheibenzahl einer Aufnahme und der Scheibenabstand kann unabhängig vom Kontrast gewählt werden. Unter kontinuierlichem Vorschub eines Messobjektes können beliebig große Volumnia aufgenommen werden. Kontraste können unabhängig von der Scheibenposition innerhalb eines Mehrscheibenpaketes in allen Scheiben identisch erzeugt werden. Damit ermöglichte die Entkopplung von Orts- und Kontrastparameter in Mehrscheibenaufnahmen nicht nur eine signifikante <br>Verbesserung klinischer Bildgebungsmethoden. Sie ermöglichte auch eine Reihe von neuen Methoden im Bereich der Ganzkörperbildgebung.","abstract_html":"Das starre Aufnahmeschema konventioneller 2-dimensionaler Mehrschichtbildgebung verursacht eine unerwünschte wechselseititge Abhängigkeit von Kontrast- und Auflösungsparametern eines MR-Bildes. So ist z.B. die Anzahl der Scheiben, die in einer Messung aufgenommen werden können, durch die kontrastbestimmende, sogenannte Wiederholzeit beschränkt. Außerdem müssen die Scheiben einen bestimmten Abstand zueinander haben, um wechselseitige Einflüsse in deren Aufnahmen zu vermeiden. &lt;br&gt;In dieser Arbeit wird das starre Aufnahmeschema aufgebrochen. Die Aufnahmetrajektorie, die die zeitliche Abfolge aller Aufnahmeschritte aller Scheiben angibt, wird um zwei Freiheitsgrade erweitert. Dadurch gelingt es, räumliche und Kontrast-Parameter einer MR-Abbildung zu entkoppeln. Die Scheibenzahl einer Aufnahme und der Scheibenabstand kann unabhängig vom Kontrast gewählt werden. 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