{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:572"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:572","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Interaktion von Doxorubicin und antioxidativen Vitaminen bei den Mammakarzinom-Zellinien MCF-7 und MDA-MB468","abstract":"In der vorliegenden Arbeit wurde an zwei Mammakarzinomzellen (MCF-7 und MDA-MB468) die Interaktion der Antioxidantien Vitamin C und E mit dem Zytostatikum Doxorubicin untersucht; Superoxiddismutase (SOD) diente als Kontrollantioxidans. Gemessen wurde die Zellproliferation (anhand von Zellzahl, Zellvolumen und DNA-Synthese) und das Ausmaß der intrazellulären Entstehung freier Sauerstoffradikale. <br>Es wurden folgende Befunde erhoben: <br>· Vitamin E und SOD sowie Vitamin C in Konzentrationen bis 50 µg/ml beeinflußten weder das Proliferationsverhalten und Sauerstoffradikalproduktion. Vitamin C wirkte ab 100 µg/ml antiproliferativ und führte zu einem Anstieg der Sauerstoffradikale. <br>· Doxorubicin wirkte dosisabhängig zytostatisch und zytotoxisch. Die Östrogenrezeptor- negative MDA-MB468-Zellinie war um den Faktor 10 sensitiver als die Rezeptor-positive MCF-7-Zellinie. Vor allem bei diesen MCF-7-Zellen führte Doxorubicin zu einem deutlichen, dosisabhängigen Sauerstoffradikal-Anstieg. <br>· Alle untersuchten Antioxidantien unterdrückten bereits in niedrigen Konzentrationen (0,1-1 µg/ml) die Doxorubicn-induzierte Radikalen-Produktion vollständig, ohne dadurch die antiproliferative Wirkung von Doxorubicin zu beeinflussen. <br>Diese Resultate belegen, daß Doxorubicin eine deutliche Sauerstoffradikal-Bildung auslöst. Die antiproliferative Wirkung ist davon jedoch unabhängig und persistiert auch bei völliger Unterdrückung der induzierten Radikalproduktion. Einwände gegen die orale Einnahme antioxidativer Vitamine parallel zu einer Chemotherapie lassen sich hieraus nicht ableiten. <br>Um die Aussage zu verallgemeinern, sollten andere Tumorentitäten und andere Zytostatika mit Potenz der Radikaleninduktion untersucht werden.","abstract_html":"In der vorliegenden Arbeit wurde an zwei Mammakarzinomzellen (MCF-7 und MDA-MB468) die Interaktion der Antioxidantien Vitamin C und E mit dem Zytostatikum Doxorubicin untersucht; Superoxiddismutase (SOD) diente als Kontrollantioxidans. Gemessen wurde die Zellproliferation (anhand von Zellzahl, Zellvolumen und DNA-Synthese) und das Ausmaß der intrazellulären Entstehung freier Sauerstoffradikale. &lt;br&gt;Es wurden folgende Befunde erhoben: &lt;br&gt;· Vitamin E und SOD sowie Vitamin C in Konzentrationen bis 50 µg/ml beeinflußten weder das Proliferationsverhalten und Sauerstoffradikalproduktion. 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