{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:571"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:571","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Linear-block-hyperverzweigte Copolymere und hyperverzweigte LC-Polycarbosilane : Synthese und Charakterisierung","abstract":"Hyperverzweigte Polymere mit definierter Architektur wurden mittels langsamer Monomerzugabe dargestellt. Die theoretischen Grundlagen wurden experimentell überprüft und in ihrer Tendenz bestätigt. Die erhaltenen hyperverzweigte Polycarbosilane wiesen eine definierte Molmasse und geringe Polydispersität auf. Die Polymerisationstechnik wurde schließlich benutzt, eine neue Polymerarchitektur (linear-block-hyperverzweigte Copolymere) zu synthetisieren. Dazu wurden PS-b-1.2PB als Kern in einer langsamen Monomerzugabe mit Methyldiundecenylsilan als AB2 Monomer unter Platin-Katalyse eingesetzt. Durch Kernmoleküle unterschiedlicher Blockverhältnisse und unterschiedliche Mengen an Monomer konnte eine Vielzahl verschiedener Blockcopolymere mit enger Molmassenverteilungen erhalten werden. Das morphologische Verhalten wurde mittels TEM und SAXS untersucht. Im Unterschied zu linearen Blockcopolymere weisen die hyperverzweigten eine stark asymmetrische Architektur auf, wodurch das Phasenverhalten stark beeinflusst wird. <br>Funktionalisierte hyperverzweigte Polymere wurden sowohl durch polymeranaloge Modifizierung von vorgebildeten Polymeren, als auch durch Copolymerisation von AB2- mit AX-Comonomeren dargestellt. Durch die Verwendung eines cholesteryl-modifizierten Funktionalisierungsreagenz (AX) konnten hyperverzweigte Polymere mit flüssigkristallinen Eigenschaften gewonnen werden. Es konnte gezeigt werden, dass die Syntheseroute keinen signifikanten Einfluss auf die Molmasse, sowie deren Verteilung ausübt. Vollständig funktionalisierte Polymere konnten ausschließlich mittels Copolymerisation erreicht werden, wodurch zusätzlich ein Syntheseschritt eingespart werden konnte. Alle dargestellten LC-Polymere bildeten smektisch A Phasen aus. <br>In ersten Versuchen wurden polymere Netzwerke auf der Basis hyperverzweigter Polymere durch die Copolymerisation eines AB2 Monomers und eines Vernetzers vom AA-Typ dargestellt. Die Netzwerke wurde auf ihr Quellungsverhalten hin untersucht.","abstract_html":"Hyperverzweigte Polymere mit definierter Architektur wurden mittels langsamer Monomerzugabe dargestellt. Die theoretischen Grundlagen wurden experimentell überprüft und in ihrer Tendenz bestätigt. Die erhaltenen hyperverzweigte Polycarbosilane wiesen eine definierte Molmasse und geringe Polydispersität auf. Die Polymerisationstechnik wurde schließlich benutzt, eine neue Polymerarchitektur (linear-block-hyperverzweigte Copolymere) zu synthetisieren. Dazu wurden PS-b-1.2PB als Kern in einer langsamen Monomerzugabe mit Methyldiundecenylsilan als AB2 Monomer unter Platin-Katalyse eingesetzt. Durch Kernmoleküle unterschiedlicher Blockverhältnisse und unterschiedliche Mengen an Monomer konnte eine Vielzahl verschiedener Blockcopolymere mit enger Molmassenverteilungen erhalten werden. Das morphologische Verhalten wurde mittels TEM und SAXS untersucht. Im Unterschied zu linearen Blockcopolymere weisen die hyperverzweigten eine stark asymmetrische Architektur auf, wodurch das Phasenverhalten stark beeinflusst wird. &lt;br&gt;Funktionalisierte hyperverzweigte Polymere wurden sowohl durch polymeranaloge Modifizierung von vorgebildeten Polymeren, als auch durch Copolymerisation von AB2- mit AX-Comonomeren dargestellt. 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Im Unterschied zu linearen Blockcopolymere weisen die hyperverzweigten eine stark asymmetrische Architektur auf, wodurch das Phasenverhalten stark beeinflusst wird. <br>Funktionalisierte hyperverzweigte Polymere wurden sowohl durch polymeranaloge Modifizierung von vorgebildeten Polymeren, als auch durch Copolymerisation von AB2- mit AX-Comonomeren dargestellt. Durch die Verwendung eines cholesteryl-modifizierten Funktionalisierungsreagenz (AX) konnten hyperverzweigte Polymere mit flüssigkristallinen Eigenschaften gewonnen werden. Es konnte gezeigt werden, dass die Syntheseroute keinen signifikanten Einfluss auf die Molmasse, sowie deren Verteilung ausübt. Vollständig funktionalisierte Polymere konnten ausschließlich mittels Copolymerisation erreicht werden, wodurch zusätzlich ein Syntheseschritt eingespart werden konnte. Alle dargestellten LC-Polymere bildeten smektisch A Phasen aus. <br>In ersten Versuchen wurden polymere Netzwerke auf der Basis hyperverzweigter Polymere durch die Copolymerisation eines AB2 Monomers und eines Vernetzers vom AA-Typ dargestellt. Die Netzwerke wurde auf ihr Quellungsverhalten hin untersucht.","Hyperbranched polymers with defined architecture were synthesised by the use of the slow monomer addition technique. The experiments were in good agreement with the theoretical predictions. The polymers exhibited a defined molar mass and a very narrow polydispersity. Therefore this polymerisation technique was used to synthesize a new kind of polymeric architecture (hyperbranched-block-linear copolymer). PS-b-1.2PB was used as a core molecule in the slow monomer addition process with methyldiundecenylsilane as an AB2 type monomer and a platinum catalyst. By the use of core molecules with various block length and the use of different amounts of monomer, a variety of block copolymers have been synthesized. All of them showed narrow mass distributions. The microphase segregation was investigated using TEM and SAXS characterisation. In contrast to linear block copolymers the hyperbranched ones are a strongly asymmetric species. As was shown, the molecular asymmetry influence the microphase segregation. <br>To modify the end groups of hyperbranched polymers two methods were investigated: (i) the post synthesis modification and (ii) the copolymerisation of AB2- and AX comonomers. As an AX component a cholestrol modified silane was used to implement liquid crystalline properties in hyperbranched polymers. It was shown that the method of functionalisation did not influence the molar mass, as well as the polydispersity. Complete functionalised hyperbranched polymers were only available, if the copolymerisation rout was chosen. In addition this route save one step in the synthesis. All synthesized polymers showed a smectic A phase behaviour (polarisation microscope and WAXS). <br>First experiments were carried out to synthesis network on the basis of hyperbranched polymers by the copolymerisation of AB2 type monomers and AA monomers. The swelling behaviour of these new types of polymeric networks were investigated."]},{"key":"dc:format.medium","label":"Dc Format Medium","values":["application/pdf"]},{"key":"dc:title","label":"Title","values":["Linear-block-hyperverzweigte Copolymere und hyperverzweigte LC-Polycarbosilane : Synthese und Charakterisierung","Linear-block-hyperbranched copolymers and hyperbranched LC-polycarbosilanes : synthesis and characterisation"]}]}],"canonical_facts":{"dc:contributor":["Frey, Holger"],"dc:creator":["Pusel, Thomas Martin"],"dc:description.abstract":["Hyperverzweigte Polymere mit definierter Architektur wurden mittels langsamer Monomerzugabe dargestellt. 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