{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:54"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:54","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Sequenzvariation des HCMV Glykoprotein B Gens durch Rekombination in vitro und in vivo","abstract":"Das HCMV gB-Gen zeigt Sequenzvariationen auf, welche die Einteilung in vier verschiedene Genotypen ermöglichen. <br>Virusstämme verschiedenen Genotyps zeigen Unterschiede im Zelltropismus und im klinischen Verlauf einer HCMV-Infektion. <br>Zunächst wurde in der vorliegenden Arbeit untersucht, ob die Sequenzvariationen unabhängig von geographisch und klinisch unterschiedlichen Patientenkollektiven sind. <br>Hierzu wurden die gB-Gene von 44 Virusstämmen untersucht. <br>Durch Vergleich unserer Daten mit den Ergebnissen anderer Arbeitsgruppen konnte die Unabhängigkeit der Sequenzvariation vom Patientenkollektiv gezeigt werden. <br>Im nächsten Teil der Arbeit untersuchten wir die Variation des Genotyps innerhalb eines Gens. <br>Im folgenden stellten wir die Frage nach dem der Variation zugrundeliegenden Mechanismus. <br>Es wurde eine PCR entwickelt, die selektiv rekombinante gB-Gene amplifiziert. <br>Bei der Untersuchung von doppelinfizierten Zellkulturen konnten rekombinante gB-Gene ab Tag 15 (+/-1) nachgewiesen werden. <br>Die Möglichkeit, daß Mutationen die Variation innerhalb des Gens verursachen, konnte weitgehend ausgeschlossen werden. <br>Daraufhin wurde untersucht, ob auch in vivo Rekombinationsereignisse nachweisbar sind. <br>Die Analyse von gB-Genen aus doppelinfizierten Patienten zeigte, daß auch in vivo gB-Gene ihren Genotyp durch Rekombination verändern. <br>Zusammenfassend zeigt die vorliegende Arbeit, daß das gB-Gen eine limitierte Anzahl an Sequenzkonfigurationen aufweist und daß durch den Vergleich mit Prototypsequenzen eine Genotypisierung des Gens an verschiedenen Stellen möglich ist. <br>Durch Rekombination entstehen aber eine Vielzahl von gB-Varianten, was bei der Verwendung von gB als Pathogenitätsmarker und bei der Impfstoffentwicklung berücksichtigt werden muß. <br>Desweiteren wirft die Häufigkeit der beobachteten Rekombinationsereignisse die Frage nach der biologischen Relevanz dieses Phänomens auf.","abstract_html":"Das HCMV gB-Gen zeigt Sequenzvariationen auf, welche die Einteilung in vier verschiedene Genotypen ermöglichen. &lt;br&gt;Virusstämme verschiedenen Genotyps zeigen Unterschiede im Zelltropismus und im klinischen Verlauf einer HCMV-Infektion. &lt;br&gt;Zunächst wurde in der vorliegenden Arbeit untersucht, ob die Sequenzvariationen unabhängig von geographisch und klinisch unterschiedlichen Patientenkollektiven sind. &lt;br&gt;Hierzu wurden die gB-Gene von 44 Virusstämmen untersucht. &lt;br&gt;Durch Vergleich unserer Daten mit den Ergebnissen anderer Arbeitsgruppen 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