{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:535"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:535","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Spezifische psychosoziale Interventionen des Hausarztes bei somatoformen Störungen : Evaluation des Trainingsprogramms","abstract":"Ziel der vorliegenden Arbeit ist zu ermitteln, ob sich die Behandlungskompetenz und Zufriedenheit des Hausarztes mit der Behandlung durch ein Gesprächstraining steigern lässt. Als Grundlage dienten Kriterien wie: patientenzentriertes Verhalten des Arztes, Herstellung eines psychophysiologischen Zusammenhangs von Symptom und psychosozialer Belastung und die Steigerung der Zufriedenheit von Arzt und Patienten. Ebenfalls war von Interesse, welche didaktischen Mittel des Trainings die Ärzte als am effektivsten beurteilten. Zu diesem Zwecke wurde ein 32-Item-Selbsteinschätzungsfragebogen zur Trainingsevaluation entwickelt, der die genannten Kriterien erfasst. In der retrospektiven Querschnittsstudie wurden 13 Ärzte 5 Monate nach Abschluss eines Trainings zu spezifischen psychosozialen Interventionen des Hausarztes bei somatoformen Störungen befragt. Erfragt wurden soziodemographische Daten und Daten zur Trainingsevaluation. Das patientenzentrierte Verhalten konnte insgesamt gesteigert werden: Beschwerden der Patienten wurden ernstgenommen und konnten ihre Symptome ausführlich darstellen, psychosoziale Probleme wurden direkt angesprochen. Ärzte fragten nach dem subjektiven Krankheitsverständnis, konnten besser einen psychophysiologischen Zusammenhang herstellen und Ängste besser erkennen als vor dem Training. Die Trainingsinhalte konnten gut in den Behandlungsablauf integriert werden. Der exemplarische Vergleich der Behandlungszufriedenheit des Arztes nach dem Training mit seiner Trainingszufriedenheit lässt auf eine hohe Validität schließen. Die Daten zeigen, dass auch erfahrene Hausärzte von einem Training psychosozialer Kompetenz profitieren können. Aufgrund der kleinen Stichprobe und der nur exemplarisch Gegenüberstellung der Zufriedenheit mit der Behandlung von Arzt und Patienten und der des Arztes mit dem Training steht aus, die gewonnen Ergebnisse in weiteren kontrollierten randomisierten Studien mit größerer Stichprobe zu validieren.","abstract_html":"Ziel der vorliegenden Arbeit ist zu ermitteln, ob sich die Behandlungskompetenz und Zufriedenheit des Hausarztes mit der Behandlung durch ein Gesprächstraining steigern lässt. Als Grundlage dienten Kriterien wie: patientenzentriertes Verhalten des Arztes, Herstellung eines psychophysiologischen Zusammenhangs von Symptom und psychosozialer Belastung und die Steigerung der Zufriedenheit von Arzt und Patienten. 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