{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:525"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:525","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Erhöhte regionale Myokarddurchblutung und kontraktile Dysfunktion nach orthotoper Herztransplantation- Messungen mit fluoreszierenden Mikrosphären im Versuch am Hausschwein","abstract":"Veränderungen der regionalen Myokarddurchblutung während einer Herztransplantation könnten somit eine wesentliche Ursache für das postoperative Graftversagen darstellen. Würde eine Beziehung zwischen der mechanischen Dysfunktion und einem verminderten myokardialen Blutfluß bestehen, wäre dies ein Ansatzpunkt für therapeutische Interventionen. Um herauszufinden, in welcher Weise sich die regionale Durchblutungssituation verändert, ist eine Meßmethode erforderlich, die es erlaubt, die regionale Myokarddurchblutung sowohl vor der Organentnahme, als auch zu verschiedenen Zeitpunkten nach Beginn der Reperfusion zu messen. Hier bieten sich die fluoreszierenden Mikrosphären an: Mit bis zu 13 fluoreszierenden Farbstoffen unterschiedlicher Emissionsfrequenzen kann zu verschiedenen Zeitpunkten die regionale Perfusion gemessen werden. Eine problemlose Differenzierung der unterschiedlichen Markierungen und somit der Meßzeitpunkte ist gewährleistet. Ferner entfällt bei der Arbeit mit fluoreszierenden Mikrosphären die Belastung mit radioaktiver g-Strahlung, wie sie bei den bisher üblicherweise verwendeten, radioaktiv markierten Sphärentypen auftritt. Dieser Aspekt rechtfertigt es, fluoreszierende Sphären - trotz des zusätzlichen Aufwandes, die sie insbesondere in der Aufarbeitung der Gewebe- und Blutproben mit sich bringen - einzusetzen. Im ersten Teil meiner Arbeit beschäftigte ich mich mit der Etablierung der Methodik im Umgang mit den fluoreszierenden Mikrosphären. Mit den so gewonnenen Erkenntnissen untersuchte ich in einem zweiten Schritt die regionale Durchblutung des Herzmuskels zu verschiedenen Zeitpunkten im Verlauf einer Herztransplantation","abstract_html":"Veränderungen der regionalen Myokarddurchblutung während einer Herztransplantation könnten somit eine wesentliche Ursache für das postoperative Graftversagen darstellen. Würde eine Beziehung zwischen der mechanischen Dysfunktion und einem verminderten myokardialen Blutfluß bestehen, wäre dies ein Ansatzpunkt für therapeutische Interventionen. Um herauszufinden, in welcher Weise sich die regionale Durchblutungssituation verändert, ist eine Meßmethode erforderlich, die es erlaubt, die regionale Myokarddurchblutung sowohl vor der Organentnahme, als auch zu verschiedenen Zeitpunkten nach Beginn der Reperfusion zu messen. Hier bieten sich die fluoreszierenden Mikrosphären an: Mit bis zu 13 fluoreszierenden Farbstoffen unterschiedlicher Emissionsfrequenzen kann zu verschiedenen Zeitpunkten die regionale Perfusion gemessen werden. Eine problemlose Differenzierung der unterschiedlichen Markierungen und somit der Meßzeitpunkte ist gewährleistet. Ferner entfällt bei der Arbeit mit fluoreszierenden Mikrosphären die Belastung mit radioaktiver g-Strahlung, wie sie bei den bisher üblicherweise verwendeten, radioaktiv markierten Sphärentypen auftritt. Dieser Aspekt rechtfertigt es, fluoreszierende Sphären - trotz des zusätzlichen Aufwandes, die sie insbesondere in der Aufarbeitung der Gewebe- und Blutproben mit sich bringen - einzusetzen. Im ersten Teil meiner Arbeit beschäftigte ich mich mit der Etablierung der Methodik im Umgang mit den fluoreszierenden Mikrosphären. 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Dieser Aspekt rechtfertigt es, fluoreszierende Sphären - trotz des zusätzlichen Aufwandes, die sie insbesondere in der Aufarbeitung der Gewebe- und Blutproben mit sich bringen - einzusetzen. Im ersten Teil meiner Arbeit beschäftigte ich mich mit der Etablierung der Methodik im Umgang mit den fluoreszierenden Mikrosphären. Mit den so gewonnenen Erkenntnissen untersuchte ich in einem zweiten Schritt die regionale Durchblutung des Herzmuskels zu verschiedenen Zeitpunkten im Verlauf einer Herztransplantation","Regional Perfusion of the Porcine Myocardium before and after Orthotopic Heart Transplantations. By using fluorescent microspheres (FMS), regional perfusion of the left ventricle (LV), right ventricle (RV) and septum (SE) was examined before transplantation (pre-HTX) and 1 hour after weaning from cardiopulmonary bypass (post-HTX) under low-dose catecholamines. FMS were injected in the left atrium while a systemic reference blood sample was aspired from ascending aorta. In order to quantify the number of FMS in the four samples each taken from the ventricles and septum, microspheres were physically seperated from tissue and blood by sedimentation method. Regional myocardial perfusion (RMP) was calculated with the relation of FMS being recovered from tissue and the reference blood sample. Results: RMP in ml/(g*min); n=7 LV RV SE pre-HTX 0,94±0,24 0,78±0,27 1,05±0,23 post-HTX 1,72±0,38* 1,60±0,66* 1,09±0,35 post/pre 183* 205* 104 (post/pre - RMP post-HTX in of the preoperative value *- p<0.05 vs. pre-HTX) The differentiation of the ventricular samples into endo- and epicardial portions showed an equal increase of perfusion after transplantation. The results indicate a strong enhancement of myocardial perfusion in both ventricles and constant values in the septum. Despite the 4 hour hypothermic ischemia in course of the transplantation the investigation on regional perfusion implies no support for an ischemic damage of the endocard."]},{"key":"dc:format.medium","label":"Dc Format Medium","values":["application/pdf"]},{"key":"dc:title","label":"Title","values":["Erhöhte regionale Myokarddurchblutung und kontraktile Dysfunktion nach orthotoper Herztransplantation- Messungen mit fluoreszierenden Mikrosphären im Versuch am Hausschwein","Increased myocardial blood flow and contractile dysfunction after orthotopic heart transplantation- measurements with fluorescent microspheres in a pig model"]}]}],"canonical_facts":{"dc:contributor":["Beyersdorf, Friedhelm"],"dc:creator":["Sommer, Philipp"],"dc:description.abstract":["Veränderungen der regionalen Myokarddurchblutung während einer Herztransplantation könnten somit eine wesentliche Ursache für das postoperative Graftversagen darstellen. 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