{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:523"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:523","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Verlauf der ventrikulären Repolarisation nach plötzlichen Veränderungen der Herzfrequenz im ventrikulären Tachykardiemodell","abstract":"Vor dem Hintergrund des Zusammenhanges zwischen der ventrikulären Repolarisation und der Entstehung maligner Tachyarrhythmien wurde der Verlauf der ventrikulären Repolarisation nach plötzlichen Veränderungen der Herzfrequenz mit und ohne autonome Provokationstests im ventrikulären Tachykardiemodell untersucht. Drei Patientengruppen mit unterschiedlichem Risikoprofil (je 20 ICD-, AF-, und SR-Patienten) wurden einem Stimulations- (Wechsel von Eigenrhythmus [ER] und ventrikulär stimulierter Tachykardie [VT]) und autonomen Provokationsprotokoll (Kälte-Druck-Test [KDT] und Valsalva-Manöver [VM]) unterzogen und anhand verschiedener Parameter im Oberflächen-EKGs verglichen: <br>·QT-Intervall (QT): Nach den VT-Phasen zeigte sich ein dynamischer Adaptationsprozeß, der unmittelbar nach VT-Ende schneller verlief, um sich im weiteren Verlauf zu verlangsamen. Je höher die Frequenz der vorherigen VT, um so schneller verlief die Adaptation. Die Patientengruppen zeigten, auch bei KDT und VM, keine signifikanten Unterschiede, allerdings erreichten nach VT+KDT in allen Gruppen weniger Patienten ihren ursprünglichen Ruhewert. <br>·QT-Apex (QTa): Hier zeigte sich ein dynamischer Adaptationsprozeß sowohl während der ER- als auch während der VT-Phasen. In der SR-Gruppe fand sich dabei eine besonders deutliche Verkürzung. Während der ersten 30 s nach Frequenzwechsel war die Verkürzung in den VT-Phasen größer als die entsprechende Verlängerung in den ER-Phasen. <br>·QTa / RR: Es fand ein Adaptationsprozeß auf Werte zwischen 50-60 (VT) bzw. 30-40 (ER) statt. <br>·Korrelation von QT, QTa und (QT-QTa) mit RR: Hier zeigten sich unterschiedliche Werte, die keine klare Abhängigkeit von der Stimulationsfrequenz erkennen lassen. <br>·(QT-QTa)/QT war unmittelbar nach VT-Ende größer als im Verlauf der ER-Phase. <br> <br>Die ventrikuläre Repolarisation unterliegt nach plötzlichen Veränderungen der Herzfrequenz dynamischen Veränderungen, zeigt aber keine signifikante Diskriminierung von Risiko-Patienten.","abstract_html":"Vor dem Hintergrund des Zusammenhanges zwischen der ventrikulären Repolarisation und der Entstehung maligner Tachyarrhythmien wurde der Verlauf der ventrikulären Repolarisation nach plötzlichen Veränderungen der Herzfrequenz mit und ohne autonome Provokationstests im ventrikulären Tachykardiemodell untersucht. 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Three groups of patients (pts.) with implanted pacemakers each bearing a different level of risk for developing VT (ICD, atrial fibrillation and sinus rhythm) underwent a stimulation protocol. Different parameters of the surface EKG were then compared: <br>QT: After VT there was a dynamic adaptation in all three groups. <br>QT-Apex (QTa): After and during VT there was a dynamic adaptation in all three groups. During the first 30 seconds after sc in hr the shortening during VT was greater than the corresponding lengthening after VT. <br>QTa / RR: There was an adaptation towards values of 50-60 (during VT) and 30-40 (after VT). <br> <br>Ventricualr Repolarization changes dynamically after sc in hr. However, one cannot significantly discriminate between pts. bearing a different level of risk for VT."]},{"key":"dc:format.medium","label":"Dc Format Medium","values":["application/pdf"]},{"key":"dc:title","label":"Title","values":["Verlauf der ventrikulären Repolarisation nach plötzlichen Veränderungen der Herzfrequenz im ventrikulären Tachykardiemodell","Course of ventricular repolarization after sudden changes in heart rate using a ventricular tachycardia model"]}]}],"canonical_facts":{"dc:contributor":["Zehender, Manfred"],"dc:creator":["Rösslein, Martin"],"dc:description.abstract":["Vor dem Hintergrund des Zusammenhanges zwischen der ventrikulären Repolarisation und der Entstehung maligner Tachyarrhythmien wurde der Verlauf der ventrikulären Repolarisation nach plötzlichen Veränderungen der Herzfrequenz mit und ohne autonome Provokationstests im ventrikulären Tachykardiemodell untersucht. 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