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Durch die Verwendung der <br>allgemeineren Levy-Prozesse an Stelle der Brownschen Bewegung <br>lässt sich hier eine erhebliche Verbesserung erreichen. (Siehe <br>etwa Eberlein/Keller (1995).) In der vorliegenden Arbeit wird die <br>Anwendung von Levy-Prozessen bei der Modellierung von <br>Aktienkursen, Optionspreisen und Zinsstrukturkurven untersucht. <br>Für die Aktienkursmodellierung wird eine Charakterisierung der <br>Esscher-Transformation gegeben. Es wird eine effiziente Methode <br>vorgestellt, mit der man das Levy-Maß einer verallgemeinert <br>hyperbolischen Verteilung bestimmen kann. Als Korollar ergibt <br>sich hier eine Aussage über die Menge der zulässigen <br>Optionspreise. Im zweiten Teil der Arbeit wird ein effizientes <br>Verfahren zur Berechnung europäischer Optionspreise vorgestellt, <br>das auf der schnellen Fourier-Transformation (FFT) beruht. Im <br>dritten Teil wird das in Eberlein/Raible (1999) vorgestellte <br>Zinsstrukturmodell erweitert. Außerdem wird nachgewiesen, dass <br>das äquivalente Martingalmaß in diesem Modell eindeutig bestimmt <br>ist. Ferner wird eine empirische Untersuchung an Anleihe-Daten <br>durchgeführt, die auch für den Bereich der <br>Zinsstruktur-Modellierung die Überlegenheit der Modellierung mit <br>allgemeineren Levy-Prozesse über die klassische Modellierung mit <br>Brownschen Bewegungen bestätigt.","abstract_html":"Levy-Prozesse, das heißt stochastische Prozesse mit unabhängigen &lt;br&gt;und stationären Zuwächsen, stellen eine Verallgemeinerung der &lt;br&gt;Brownschen Bewegung dar. Aufgrund ihrer günstigen analytischen &lt;br&gt;Eigenschaften hat sich die Brownsche Bewegung als Standardmodell &lt;br&gt;für viele Prozesse in der Finanzmathematik durchgesetzt. Das &lt;br&gt;empirisch beobachtbare Verhalten der Finanzmärkte wird durch &lt;br&gt;Modelle, die auf der Brownschen Bewegung beruhen, jedoch nur &lt;br&gt;unzureichend wiedergegeben. 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