{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:513"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:513","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Charakteristika psychotherapeutisch betreuter Patienten innerhalb einer konsekutiven Stichprobe stationärer dermatologischer Patienten : eine Untersuchung im Rahmen des psychosomatischen Liaisondienstes der Universitätshautklinik","abstract":"Im Rahmen des psychosomatischen Liaisondienstes wurden n=112 Patienten einer Station der Universitätshautklinik untersucht. 87 Patienten wurden konsekutiv in die Studie aufgenommen. Durch psychodiagnostische Interviews (Mini-DIPS) und Selbstbeurteilungsinstrumente (HADS, FKV, Alltag, FBB) wurden ICD-10-Diagnose psychosoziale Belastungen und Behandlungsmotivation der Patienten erhoben. Parallel dazu fand unabhängig die Betreuung im Rahmen des psychosomatischen Liaisondienstes statt. <br>Patienten, die psychotherapeutische Intervention bekamen, unterschieden sich signifikant von den nicht Behandelten durch folgende Faktoren: Schwere der Erkrankung, weibliches Geschlecht, Angst, Depressivität, depressive Krankheitsverarbeitung. Sie erfüllten häufiger die Kriterien für eine psychiatrische Diagnose und wurden häufiger von externen Experten als behandlungsbedürftig eingeschätzt. Keine Unterschiede ergaben sich für die Dauer der Erkrankung, Belastungen im Alltags- und Sozialleben sowie der Motivation zu psychologischer Hilfe. <br>Die Dimensionen Depression, Angst und depressive Krankheitsverarbeitung sowie die externe Einschätzung scheinen in der Selektion durch den bestehenden Liaisondienst berücksichtigt worden zu sein. Konfundierungen mit anderen speziell mit nicht erfaßten Einflußfaktoren sind jedoch nicht auszuschließen. Erhöhte Alltags- und Sozialeinschränkungen und auch Therapiemotivation verteilen sich gleichmäßig in den beiden Gruppen. Die erstaunlich deutliche Akkumulation von Frauen in der Therapiegruppe scheint eine Überprüfung der Selektionsalgorithmen innerhalb von Teambesprechungen sinnvoll zu machen.","abstract_html":"Im Rahmen des psychosomatischen Liaisondienstes wurden n=112 Patienten einer Station der Universitätshautklinik untersucht. 87 Patienten wurden konsekutiv in die Studie aufgenommen. Durch psychodiagnostische Interviews (Mini-DIPS) und Selbstbeurteilungsinstrumente (HADS, FKV, Alltag, FBB) wurden ICD-10-Diagnose psychosoziale Belastungen und Behandlungsmotivation der Patienten erhoben. 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By psychodiagnostic interview (Mini-DIPS) and self-rating instruments (HADS, FKV, Alltag and FBB) psychological diagnosis, psychosocial distress and therapy motivation had been assessed. During the time of the study the cl-service continued his work and performed its normal patient selection without being influenced by the assessment. <br>Patients, treated with psychosocial intervention, showed significant differences to the untreated group on the following parameters. They had been more likely to be female, to be more severely ill and to show increased levels for anxiety, depression and depressive coping. They showed more often the criteria for psychiatric disorders. There was no difference found for the duration of illness, social life disturbances, restriction in daily living and the motivation for psychosocial care. <br>It seems that the liasion service´s selection was linked to the dimensions depression, anxiety and depressive coping. Nevertheless confounding factor that had not been assessed might play a role. However increased levels for social life disturbance and restriction for daily living are spread equally in both groups. These parameters might need more attention by the selecting team. 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