{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:505"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:505","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Untersuchungen zum Sozialverhalten des Rotfuchses (Vulpes vulpes L.)","abstract":"Gruppenterritorialität bildet derzeit die Grundlage zur Erklärung der sozialen Organisation des Fuchses. Obwohl die Resultate verschiedener Forschungsarbeiten zum Sozialverhalten und zur Raumnutzung des Fuchses Zweifel am Vorliegen strikter Territorialität in Fuchsgesellschaften begründen, blieben die auf Territorialverhalten aufbauenden Erklärungsmodelle zur Gruppenbildung bei Füchsen weitestgehend unwidersprochen. <br>Mittels Telemetrie überwachten wir von Ende Mai 1999 bis Mitte Februar 2001 6 adulte Rüden, eine erwachsene Fähe und 2 subadulte Tiere. Die Füchse standen in gegenseitigem Kontakt, und die Mehrzahl der adulten Füchse konnte über einen längeren gemeinsamen Zeitraum überwacht werden. Wir orteten die Tiere während ihrer nächtlichen Aktivitäten und lokalisierten ihre Tageslagerplätze. Um die Raumnutzung der verschiedenen Untersuchungstiere zueinander in Beziehung setzen zu können, überwachten wir die sendermarkierten Füchse simultan. <br> Wir stellten fest, dass sich die adulten untersuchten Füchse ortstreu verhielten und dass sich die Streifgebiete der Tiere überlappten. Das Ausmaß der gegenseitigen Überlappungen variierte von geringfügigen Überschneidungen bis hin zu nahezu identischen Streifgebieten. Die Überlappungsbereiche wurden von den Füchsen sowohl während ihrer nächtlichen Aktivitäten als auch für ihre Tageslager genutzt. Anhand der auf der Basis simultaner Ortungen ermittelten Kontaktraten prüften wir das Vorliegen von Anziehung bzw. Meideverhalten zwischen den Untersuchungstieren. Unsere Auswertungen ergaben keine Hinweise auf Meideverhalten. Dagegen stellten wir zwischen einigen Tieren signifikant häufige Begegnungen fest. Alle Fälle von Anziehung konnten mit der gemeinsamen Nutzung bestimmter engerer Bereiche erklärt werden. Unsere Ergebnisse ergaben keine Hinweise auf den Zusammenschluss unserer Untersuchungstiere zu sozialen Gruppen. Territorialität war im Fall der untersuchten Füchse auszuschließen.","abstract_html":"Gruppenterritorialität bildet derzeit die Grundlage zur Erklärung der sozialen Organisation des Fuchses. 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Territorialität war im Fall der untersuchten Füchse auszuschließen.","Currently applied hypotheses to explain the social organization of the red fox (Vulpes vulpes L.) are founded on social groups whose members are occupying a mutual territory. Considering the field data of several research projects there is growing evidence that territorial behaviour does not appear among foxes in any circumstances. Despite this inconsistency currently used models of the social behaviour are unopposed to the greatest possible extent. <br>As foxes are nocturnal and secretive, radio-telemetry is necessary to gain appropriate data. From the end of May 1999 till the middle of February 2001 we tracked 6 adult male foxes, one adult female, and two sub-adults respectively. The animals were tracked during their nocturnal activities. Further we located their daytime resting places. To make the ranging behaviour comparable, the foxes were tracked simultaneously. <br>The adult foxes were identified as residents because of their site attachment during the study period. All radio-tagged animals lived within adjacent home ranges which overlapped to a various extend. The areas the individuals shared overlapped more or less; we observed inconsiderable or even nearly complete overlap. The areas of overlap were used during periods of activity as well as for daytime rest. <br>Based on simultaneous locations, we calculated encounter rates to test whether attraction or repulsion occurs between the individuals. No evidence of avoidance could be detected among the animals. On the contrary, we observed significant attraction between several individuals. While all of these cases can be explained by the common use of particular areas, our results don’t suggest the existence of social groups and they show that territorial behaviour can be excluded."]},{"key":"dc:format.medium","label":"Dc Format Medium","values":["application/pdf"]},{"key":"dc:title","label":"Title","values":["Untersuchungen zum Sozialverhalten des Rotfuchses (Vulpes vulpes L.)"]}]}],"canonical_facts":{"dc:contributor":["Eisfeld, Detlef"],"dc:creator":["Kaphegyi, Thomas A. M."],"dc:description.abstract":["Gruppenterritorialität bildet derzeit die Grundlage zur Erklärung der sozialen Organisation des Fuchses. 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