{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:503"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:503","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Ansätze zur Optimierung der Datenverarbeitung in der Positronen Emissions Tomographie","abstract":"Die Positronen Emissions Tomographie (PET) ist ein nuklearmedizinisches <br>Schnittbildverfahren, mit dem die Möglichkeit der dreidimensionalen, <br>nicht-invasiven Darstellung und Quantifizierung von biochemischen und <br>physiologischen Prozessen im menschlichen Organismus besteht. Basierend <br>auf dem Tracer-Prinzip, werden bei der PET Positronen emittierende <br>Isotope chemisch an Substanzen gekoppelt, die am menschlichen <br>Stoffwechsel teilnehmen. Die verwendeten Substanzmengen sind dabei so <br>gering, dass sie den Stoffwechsel selbst nicht beeinflussen. Das <br>klinische Hauptanwendungsgebiet der PET liegt in der onkologischen <br>Diagnostik; dabei nutzt man mit dem Tracer 18-F-FDG die Tatsache aus, <br>dass der Glukosemetabolismus von Tumorzellen gegenüber dem von normalen <br>Zellen deutlich erhöht ist und FDG verstärkt angereichert wird. Zur <br>Bestimmung des Ausmaßes der Metastasierung von Tumoren erhalten die <br>Patienten in der Regel Aufnahmen des kompletten Körpers, die <br>resultierenden langen Messzeiten stellen für den schwerkranken Patienten <br>dabei eine sehr starke Belastung dar. Ziel der vorliegenden Arbeit war <br>die Optimierung der Datenakquisition und der anschließenden <br>Bildrekonstruktion eines gängigen kommerziell verfügbaren Tomographen. <br>Es galt herauszufinden, unter welchen Bedingungen einerseits die <br>Messzeit für klinische FDG-Untersuchungen minimiert und andererseits die <br>Bildqualität für die medizinische Befundung verbessert werden kann. Im <br>Rahmen der Arbeit wurde ein neuer Ansatz zur segmentierten <br>Absorptionskorrektur entwickelt (PISAC) und dessen Ergebnisse in der <br>klinischen Anwendung untersucht. Ferner wurde unter klinischen Aspekten <br>ein Ansatz in der iterativen Rekonstruktion der Emissionsdaten <br>(S-3D-OSEM) realisiert und die notwendige minimale Messzeit bei <br>onkologischen Fragestellungen evaluiert. Beide Verfahren führen zu <br>deutlich verbesserten Bildeigenschaften und ermöglichen insgesamt eine <br>Reduzierung der Untersuchungszeit am Patienten von über 60%.","abstract_html":"Die Positronen Emissions Tomographie (PET) ist ein nuklearmedizinisches &lt;br&gt;Schnittbildverfahren, mit dem die Möglichkeit der dreidimensionalen, &lt;br&gt;nicht-invasiven Darstellung und Quantifizierung von biochemischen und &lt;br&gt;physiologischen Prozessen im menschlichen Organismus besteht. Basierend &lt;br&gt;auf dem Tracer-Prinzip, werden bei der PET Positronen emittierende &lt;br&gt;Isotope chemisch an Substanzen gekoppelt, die am menschlichen &lt;br&gt;Stoffwechsel teilnehmen. Die verwendeten Substanzmengen sind dabei so &lt;br&gt;gering, dass sie den Stoffwechsel selbst nicht beeinflussen. 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