{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:465"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:465","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Untersuchungen zu Stellenwert und Aussagekraft der 3-D-SPECT-Rekonstruktion und der [18F]-Fluorid-PET-Untersuchung zur Diagnostik in der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie","abstract":"In zwei prospektiven Untersuchungsreihen wurde die diagnostische Aussagefähigkeit der 3-D-Rekonstruktionen konventioneller 99mTc-DPD-SPECT-Aufnahmen untersucht. <br>In einer ersten Studie wurde bei 88 an einem Plattenepithelkarzinom der Mundhöhle erkrankten Patienten die Genauigkeit, Spezifität und Sensivität der Untersuchungsmethode bei der Beurteilung einer fraglichen Infiltration des Unterkieferknochens durch den Tumor gemessen. <br>Zusätzlich wurde bei 10 Patienten aus dieser Untersuchungsgruppe mit der gleichen Indikationsstellung eine [18F]-Fluorid-Positron-Emissions-Tomographie (PET) durchgeführt. Dabei sollte untersucht werden, ob diese neue Untersuchungstechnik gegenüber der SPECT-Methodik einen Vorteil aufweist. <br>In einer zweiten Untersuchungsreihe wurden 15 primär oder sekundär an Ober- oder Unterkiefer mittels mikrovaskulär anastomosierter Knochentransplantate rekonstruierte Patienten erfasst. Sie erhielten insgesamt 15 freie Fibula- bzw. Skapulatransplantate, die zur Rekonstruktion verbliebener Defekte nach tumorchirurgischen Eingriffen zum Einsatz kamen. <br>Zwischen 24 und 96 Stunden postoperativ wurde eine konventionelle SPECT-Untersuchung zur Darstellung der Knochendurchblutung durchgeführt. Auch hier erfolgte die dreidimensionale Rekonstruktion der gewonnenen Aufnahmen am Computer. <br>Bei der Beurteilung einer fraglichen Knocheninfiltration bei Mundhöhlenkarzinomen war die computergestützte 3-D-99mTc-DPD-SPECT-Rekonstruktion mit einer Sensitivität von 100 und mit einer Spezifität von 91,6 nicht genauer als die konventionelle 99mTc-DPD-SPECT-Untersuchung des Unterkiefers. Für beide Untersuchungen ergab sich damit eine Genauigkeit von 95,4 <br>Die durchgeführten [18F]-Fluorid-PET-Untersuchungen blieben mit ihrer Aussagekraft deutlich hinter den Erwartungen und der Genauigkeit der 99mTc-DPD-SPECT-Untersuchungen zurück. <br>Die computergestützte 3-D-99mTc-DPD-SPECT-Rekonstruktion war in der Lage den klinischen Verlauf der transplantierten freien Knochentranspla ...","abstract_html":"In zwei prospektiven Untersuchungsreihen wurde die diagnostische Aussagefähigkeit der 3-D-Rekonstruktionen konventioneller 99mTc-DPD-SPECT-Aufnahmen untersucht. &lt;br&gt;In einer ersten Studie wurde bei 88 an einem Plattenepithelkarzinom der Mundhöhle erkrankten Patienten die Genauigkeit, Spezifität und Sensivität der Untersuchungsmethode bei der Beurteilung einer fraglichen Infiltration des Unterkieferknochens durch den Tumor gemessen. &lt;br&gt;Zusätzlich wurde bei 10 Patienten aus dieser Untersuchungsgruppe mit der gleichen Indikationsstellung eine [18F]-Fluorid-Positron-Emissions-Tomographie (PET) durchgeführt. 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In addition, 10 patients were included to assess the mandibular invasion by flurine-18 PET. <br>In the second study 15 free vascularized bone grafts for mandible or maxilla reconstruction were assessed utilizing computer-aided 3D 99mTc-DPD SPECT reconstruction. Conventional SPECT investigation followed by computer-aided 3-D SPECT reconstruction was performed between 24 and 96 hours postoperatively. <br>No differences could be found between 3D SPECT reconstruction and conventional SPECT investigation in the assessment of mandibular invasion by SCC of the oral cavity. Both techniques revealed the same high sensitivity (100) and the same specificity of 91.6 (efficiency 95.4). Flurine-18 PET showed a sensitivity of 100, but specificity only reached 50 (efficiency 60.0). <br>Computer-aided 3D 99mTc-DPDSPECT reconstruction serves as a useful prognostic tool and helps in the very early recognition of complications. This technique adds significantly to the value of planar bone scintigraphy and conventional SPECT images."]},{"key":"dc:format.medium","label":"Dc Format Medium","values":["application/pdf"]},{"key":"dc:title","label":"Title","values":["Untersuchungen zu Stellenwert und Aussagekraft der 3-D-SPECT-Rekonstruktion und der [18F]-Fluorid-PET-Untersuchung zur Diagnostik in der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie","Evaluation of 3D SPECT reconstruction and fluorine-18 PET investigation for diagnostic procedures in oral and maxillofacial surgery"]}]}],"canonical_facts":{"dc:contributor":["Gellrich, Nils-Claudius"],"dc:creator":["Lemm, Tanja"],"dc:description.abstract":["In zwei prospektiven Untersuchungsreihen wurde die diagnostische Aussagefähigkeit der 3-D-Rekonstruktionen konventioneller 99mTc-DPD-SPECT-Aufnahmen untersucht. <br>In einer ersten Studie wurde bei 88 an einem Plattenepithelkarzinom der Mundhöhle erkrankten Patienten die Genauigkeit, Spezifität und Sensivität der Untersuchungsmethode bei der Beurteilung einer fraglichen Infiltration des Unterkieferknochens durch den Tumor gemessen. <br>Zusätzlich wurde bei 10 Patienten aus dieser Untersuchungsgruppe mit der gleichen Indikationsstellung eine [18F]-Fluorid-Positron-Emissions-Tomographie (PET) durchgeführt. 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