{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:462"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:462","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Hölderlins Sprachdenken zwischen Poesie und Reflexion","abstract":"Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Sprachdenken Friedrich Hölderlins. Sie versucht <br>dabei, mit der Einsicht Ernst zu machen, daß Hölderlin sein Denken von der Sprache <br>in den ‚theoretischen‘ Schriften begrifflich entworfen hat, daß es aber zugleich in <br>seinen Gedichten und deren Bildlichkeit anwesend ist. Die grundlegende These der <br>Arbeit besagt, daß Hölderlin als Dichter und als Theoretiker einen Weg zur Erfassung <br>der Wirklichkeit als Sprache dargestellt hat, daß die Sprache des Menschen sich aus <br>der fundamentalen und alles übergreifenden Sprachlichkeit der Welt herleitet. Der hier <br>benutzte Begriff der ‚Sprache‘ wird in der Arbeit geklärt werden. <br>Hölderlins Bemühungen um die Sprache sind jedoch nicht sprachtheoretischer <br>Natur, sondern kulminieren in der Bestimmung der göttlichen Gestalt des Friedens. <br>Sein Weg zur Sprache findet unter dem Leitstern des Friedens statt. Hierin sehe ich <br>das weit Ausstrahlende der Bemühungen Hölderlins, daß sie Angebote des Friedens <br>darstellen, als Auswege aus einem sprachlosen Bewußtsein, dessen Weltumgang zu <br>einem reinen Zuhandensein (Heideggers Technikkritik) aus objektivierten <br>Gegenständen (Bubers Eswelt) verkümmert ist. Hölderlins Friedensgestalt trägt im <br>Gegensatz zum technischen Bewußtsein sprachliche Züge, die wiederum in seiner <br>Grundeinsicht einer sprachlich wirklichen und nicht nur real vorhandenen Welt <br>gründen.","abstract_html":"Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Sprachdenken Friedrich Hölderlins. Sie versucht &lt;br&gt;dabei, mit der Einsicht Ernst zu machen, daß Hölderlin sein Denken von der Sprache &lt;br&gt;in den ‚theoretischen‘ Schriften begrifflich entworfen hat, daß es aber zugleich in &lt;br&gt;seinen Gedichten und deren Bildlichkeit anwesend ist. Die grundlegende These der &lt;br&gt;Arbeit besagt, daß Hölderlin als Dichter und als Theoretiker einen Weg zur Erfassung &lt;br&gt;der Wirklichkeit als Sprache dargestellt hat, daß die Sprache des Menschen sich aus &lt;br&gt;der fundamentalen und alles übergreifenden Sprachlichkeit der Welt herleitet. 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