{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:447"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:447","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Selektive und nichtselektive Apoptoseinduktion durch Reaktive Sauerstoffspezies","abstract":"In dieser Arbeit wird die selektive und nichtselektive Apoptoseinduktion in transformierten und nichttransformierten Fibroblasten durch extrazelluläre Reaktive Sauerstoff – und Stickstoffspezies – ROS und RNS – definiert. <br>Superoxidanionen zeigen sich zur direkten Apoptoseinduktion nicht in der Lage, während ihr Dismutationsprodukt Wasserstoffperoxid hierfür– unselektiv für transformierte und nichttransformierte Fibroblasten – ein großes Potential aufweist. <br>Das Enzym Myeloperoxidase wandelt Wasserstoffperoxid in den selektiven Apoptosemediator HOCl um, welcher über die Reaktion mit Superoxidanionen der transformierten Fibroblasten das hochreaktive Hydroxylradikal bildet und so Apoptose in diesen Zielzellen auslösen kann. <br>Stickstoffmonoxid ist es nicht möglich, direkt Apoptose in den Fibroblasten zu induzieren. Jedoch entsteht durch die Interaktion von Stickstoffmonoxid mit zelleigenen Superoxidanionen aus transformierten Fibroblasten Peroxynitrit als potenter Apoptosesignalträger. <br>Peroxynitrit selbst kann zwischen transformierten und nichttransformierten Zellen nicht unterscheiden. <br>Abhängig von den räumlichen Gegebenheiten wird – unter Einwirkung von Katalase – das Reaktionspotential von Peroxynitrit verstärkt oder gehemmt. <br>Die Bildung von apoptoseinduzierenden ROS und RNS durch Superoxidanionen – produzierende Zellen ist von großer Bedeutung für selektivwirkende natürliche Tumorabwehrmechanismen, da zelleigene Superoxidanionenproduktion ein wesentliches Merkmal transformierter Zellen darstellt.","abstract_html":"In dieser Arbeit wird die selektive und nichtselektive Apoptoseinduktion in transformierten und nichttransformierten Fibroblasten durch extrazelluläre Reaktive Sauerstoff – und Stickstoffspezies – ROS und RNS – definiert. &lt;br&gt;Superoxidanionen zeigen sich zur direkten Apoptoseinduktion nicht in der Lage, während ihr Dismutationsprodukt Wasserstoffperoxid hierfür– unselektiv für transformierte und nichttransformierte Fibroblasten – ein großes Potential aufweist. &lt;br&gt;Das Enzym Myeloperoxidase wandelt Wasserstoffperoxid in den selektiven Apoptosemediator HOCl um, welcher über die Reaktion mit Superoxidanionen der transformierten Fibroblasten das hochreaktive Hydroxylradikal bildet und so Apoptose in diesen Zielzellen auslösen kann. &lt;br&gt;Stickstoffmonoxid ist es nicht möglich, direkt Apoptose in den Fibroblasten zu induzieren. 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