{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:444"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:444","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Einfluss des Leukotrienrezeptorantagonisten Montelukast auf die Chemotaxis eosinophiler Granulozyten durch Endothelzellen","abstract":"Wir haben in unserer Studie zeigen können, dass der Leukotrienrezeptorantagonist Montelukast antiinflammatorisch wirkt, indem er die PAF-induzierte chemotaktische Migration der eosinophilen Granulozyten von Kontrollpresonen und Asthmatikern durch die Endothelzellen reduziert. <br>Diese signifikante bzw. hochsignifikante Reduktion durch Montelukast stellte sich auch bei mit GM-CSF und / oder IL-13 vorstimulierten Eosinophilen ein. <br>Unsere Ergebnisse lassen vermuten, dass durch die PAF-Stimulation Leukotriene aus dem Eosinophilen freigesetzt werden, die autokrin eine Aktivierung dieser Zellen und somit auch eine erhöhte Wanderungsrate herbeiführen. Montelukast könnte hiernach die Aktivierung und damit auch die Transmigration über kompetitive Blockade des CysLT1-Rezeptors aufheben. Diese Hypothese setzt die Expression des Leukotrienrezeptors auf Eosinophilen voraus. Mit dem Nachweis der mRNA für den Leukotrienrezeptor konnten wir Hinweise für dessen Existenz bei Eosinophilen erbringen. <br>Ein weiterer antiinflammatorischer Wirkungsmechanismus bestünde darin, dass Montelukast die Leukotrien-vermittelte PAF-Freisetzung des Endothels aufhebt und somit die antiinflammatorischen Effekte dieser Substanzklasse potenziert. <br>Darüberhinaus konnten wir nachweisen, dass der Leukotrienrezeptorantagonist keinen direkten Einfluss auf die Viabilität der eosinophilen Granulozyten sowie deren Expression der Oberflächenaktivitätsmarker HLA-DR, CD44 und CD69 nimmt. <br>Ebenso ergaben unsere Messungen, dass Montelukast das Vorhandensein der für den Transmigrationsprozess bedeutsamen Adhäsionsmoleküle ELAM-1, VCAM-1 und ICAM-1 auf den Endothelzellen nicht beeinflußt.","abstract_html":"Wir haben in unserer Studie zeigen können, dass der Leukotrienrezeptorantagonist Montelukast antiinflammatorisch wirkt, indem er die PAF-induzierte chemotaktische Migration der eosinophilen Granulozyten von Kontrollpresonen und Asthmatikern durch die Endothelzellen reduziert. &lt;br&gt;Diese signifikante bzw. hochsignifikante Reduktion durch Montelukast stellte sich auch bei mit GM-CSF und / oder IL-13 vorstimulierten Eosinophilen ein. &lt;br&gt;Unsere Ergebnisse lassen vermuten, dass durch die PAF-Stimulation Leukotriene aus dem Eosinophilen freigesetzt werden, die autokrin eine Aktivierung dieser Zellen und somit auch eine erhöhte Wanderungsrate herbeiführen. 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OBJECTIVE: We studied whether eosinophil transmigration through cultured human umbilical vein endothelial cells (HUVECs) can be blocked by a specific cysteinyl LT1-receptor-antagonist. METHODS: Unstimulated and stimulated eosinophils from patients with asthma and normal controls were subjected to confluent human umbilical vein endothelial cell (HUVEC) monolayers separating the upper and lower chamber of Transwell culture plates. Unstimulated eosinophils or cells pre-incubated in the presence of the eosinophil activating cytokines GM-CSF or IL-13 were placed in the upper chambers while PAF, a potent chemoattractant factor for eosinophils, was added to the lower chamber. Migration of eosinophils was quantified by a beta-glucuronidase assay. RESULTS: The assumption that eosinophils express CysLT1 (cysteinyl-leukotriene 1)-receptors was based on our demonstration of mRNA-expression for the CysLT-1-receptor by polymerase chain reaction on purified eosinophils. The chemotactic response to PAF was significantly reduced when eosinophils were pre-incubated with montelukast for 15 min. When eosinophils were pre-incubated with GM-CSF and/or IL-13, the migratory response to PAF was also significantly reduced by montelukast. CONCLUSION: From these data we conclude that the specific cysteinyl LT1-receptor antagonist montelukast can inhibit PAF-induced eosinophil transmigration through cultured HUVEC monolayers."]},{"key":"dc:format.medium","label":"Dc Format Medium","values":["application/pdf"]},{"key":"dc:title","label":"Title","values":["Einfluss des Leukotrienrezeptorantagonisten Montelukast auf die Chemotaxis eosinophiler Granulozyten durch Endothelzellen"]}]}],"canonical_facts":{"dc:contributor":["Virchow, Johann Christian"],"dc:creator":["Fähndrich, Sebastian Wolfgang"],"dc:description.abstract":["Wir haben in unserer Studie zeigen können, dass der Leukotrienrezeptorantagonist Montelukast antiinflammatorisch wirkt, indem er die PAF-induzierte chemotaktische Migration der eosinophilen Granulozyten von Kontrollpresonen und Asthmatikern durch die Endothelzellen reduziert. <br>Diese signifikante bzw. hochsignifikante Reduktion durch Montelukast stellte sich auch bei mit GM-CSF und / oder IL-13 vorstimulierten Eosinophilen ein. <br>Unsere Ergebnisse lassen vermuten, dass durch die PAF-Stimulation Leukotriene aus dem Eosinophilen freigesetzt werden, die autokrin eine Aktivierung dieser Zellen und somit auch eine erhöhte Wanderungsrate herbeiführen. 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