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University of Freiburg

Gelassenheit und Wu-Wei : Nähe und Ferne zwischen dem späten Heidegger und dem Taoismus

Abstract

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Nach Laotse entsteht viel Unglück dadurch, daß der Mensch nach seinem eigenen Willen, seinen Begierden und seiner eingeengten Denkweise und dabei gegen die Natur des Lebens handelt. Um zu einem Leben zu gelangen, das mit der Natur im Einklang ist, muß der Mensch den Weg des Wu-Wei einschlagen. <br> <br>Aus der Sicht der traditionellen abendländischen Philosophie hat zwischen Mensch und Natur schon immer ein gespanntes Verhältnis bestanden. In der neuzeitlichen Metaphysik bzw. in der modernen Technik wird das Verhältnis des Menschen zur Natur zu einem Subjekt-Objekt-Verhältnis. Der Mensch als Subjekt ist der Herr des Seienden, aber gerade dadurch verliert er sein Zuhause auf der Erde. Heidegger versuchte in seinem späten Werk einen 'Denkweg' zu finden, auf dem der Mensch wieder zum Menschsein gelangt. Es ist dies der Weg der Gelassenheit. <br> <br>Anhand dieser beiden Begriffe - Wu-Wei und Gelassenheit - werden in dieser Arbeit Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Heideggers spätem Denken und dem Taoismus herausgestellt. Im Hinblick auf das Verhältnis zwischen Mensch und Natur wird der Unterschied zwischen dem abendländischen und dem alten chinesischen Denken untersucht.

Author and committee

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Author dc:creator
  • Lee, Yen-Hui
Contributors dc:contributor
  • Guzzoni, Ute

Subjects

dc:subject × 5

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https://freidok.uni-freiburg.de/data/441
OAI identifier oai:identifier
oai:freidok.uni-freiburg.de:441

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University of Freiburg
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Last updated
2026-07-24
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Lee, Yen-Hui. Gelassenheit und Wu-Wei : Nähe und Ferne zwischen dem späten Heidegger und dem Taoismus. https://freidok.uni-freiburg.de/data/441