{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:368"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:368","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Mittelfristige Ergebnisse nach ein- und mehrsegmentalen Spondylodesen der Lendenwirbelsäule","abstract":"Von 1988 bis 1996 wurden in der Orthopädischen Universitätsklinik Freiburg bei <br>79 Patienten (34 Frauen, 45 Männer) mit einem Durchschnittsalter von 53,2 <br>Jahren (13 – 82 Jahre) wegen einer primären oder degenerativen Segmentalinstabilität dorsoventrale Spondylodesen durchgeführt. 63 Patienen (29 Frauen, 34 Männer) wurden im Rahmen einer retrospektiven Studie nachuntersucht. Die Diagnosestellung erfolgte anhand der klinischen und radiologischen <br>Untersuchung einschließlich Funktionsaufnahmen, CT oder MRI. Vor der operativen <br>Behandlung war bei allen Patienten über Monate ein konservativer <br>Therapieversuch unternommen worden. Bei 14 Patienten waren der Spondylodese <br>Operationen an der Wirbelsäule vorausgegangen. 22 mal wurde das Segment L5/S1, 10 mal das Segment L4/L5 und 41 mal mehrsegmental operiert. Die Operation erfolgte zweizeitig mit einem Abstand von durchschnittlich 13,2 Tagen (10 – 24 Tage). Die klinische und radiologische Nachuntersuchung erfolgte durchschnittlich nach 30,2 Monaten. Das Therapieergebnis wurde anhand des Bewertungsmaßstabes von Stauffer und Coventry erfaßt. Unabhängig von den verwendeten Instrumentarien konnte bei 61 Patienten (96,8) eine radiologisch gesichterte Fusion im operierten Segment nachgewiesen werden. Ein gutes oder befriedigendes Ergebnis nach Stauffer und Coventry wurde bei 46 Patienten (73,0 ) festgestellt, 17 mal mußte das Ergebnis als schlecht eingestuft werden. Am deutlichsten profitierten die Patienten von der Spondylodese, die keine Voroperationen an den LWS hatten und lediglich an einer monosegmentalen Spondylolisthesis litten. 79,4 (50 von 63) der Betroffenen würden den Eingriff wieder durchführen lassen. Die Ergebnisse zeigen, daß die Indikation zur Durchführung einer dorsoventralen Spondylodese sehr streng gestellt werden und eine exakte präoperative Diagnostik erfolgen muß. Eine knöcherne Fusion des betroffenen Segments führt nicht zwangsläufig zur Beschwerdefreiheit.","abstract_html":"Von 1988 bis 1996 wurden in der Orthopädischen Universitätsklinik Freiburg bei &lt;br&gt;79 Patienten (34 Frauen, 45 Männer) mit einem Durchschnittsalter von 53,2 &lt;br&gt;Jahren (13 – 82 Jahre) wegen einer primären oder degenerativen Segmentalinstabilität dorsoventrale Spondylodesen durchgeführt. 63 Patienen (29 Frauen, 34 Männer) wurden im Rahmen einer retrospektiven Studie nachuntersucht. 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