{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:353"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:353","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Zytologie und Immunozytochemie von Mesothelzellen im Ergüssen","abstract":"Ziel der Arbeit war es, die Reaktionen des Mesothels in Ergußflüssigkeiten bei Entzündungen und malignen Erkrankungen zu untersuchen. Zur Verfügung standen 54 <br>Pleuraergüsse und 17 Aszites. Aus den Ergüssen wurden mit verschiedenen Techniken (Zytozentrifuge, Ausstriche, Adhäsionsobjektträger) die Zellen präpariert und gefärbt (MGG, PAS, Immunzytochemie). Das hier angewandte immunzytochemische Panel umfaßte die mesotheltypischen Marker Calretinin, Cytokeratin und Vimentin, einen Antikörper gegen das von Mesothelzellen nicht exprimierten CEA-Antigens, den makrophagenspezifischen Marker CD68 und einen Antikörper zum Nachweis einer Proliferationsaktivität (MIB-1). Die Auswertung erfolgte zum einen qualitativ (Zellklassifizierung und Charakterisierung), zum anderen quantitativ (Zellzahlbestimmung). Die quantitativen Ergebnisse wurden mit Hilfe statistischer Methoden zwischen den o.g. Krankeitsbildern miteinander verglichen. Bei den Entzündungen in den Ergußflüssigkeiten konnten drei Hauptformen unterschieden werden: die akute, die chronische und die chronisch rezidivierte Entzündung. Die stärkste Reaktion der Mesothelzellen konnte bei der chronisch rezivdivierten Form beobachtet werden. Hier fanden sich mit einem starken Anstieg des prozentualen Anteils der Mesothelzellen und einer vermehrten Proliferationsaktivität signifikante Unterschiede zu den beiden anderen Entzündungsformen. Bei den Tumorzellen enthaltenden Ergüssen dienten die o.g. Marker einerseits dazu, Mesothelzellen sicherer zu erkennen (Calretinin, Cytokeratin, Vimentin) bzw. auszuschließen (CEA, CD 68), andererseits, die Proliferationsaktivität des Mesothels zu beschreiben. Die intensive Beschäftigung mit den verschiedenen Reaktionen des Mesothels konnte <br>eine große Zahl von morphologischen und immunzytochemischen Daten liefern, die einerseits Funktionen der Mesothelzellen näher charakterisieren, andereseits <br>Hilfestellungen bei der Diagnostik entzündlicher und tumorbedingter Ergußbildungen leisten.","abstract_html":"Ziel der Arbeit war es, die Reaktionen des Mesothels in Ergußflüssigkeiten bei Entzündungen und malignen Erkrankungen zu untersuchen. Zur Verfügung standen 54 &lt;br&gt;Pleuraergüsse und 17 Aszites. Aus den Ergüssen wurden mit verschiedenen Techniken (Zytozentrifuge, Ausstriche, Adhäsionsobjektträger) die Zellen präpariert und gefärbt (MGG, PAS, Immunzytochemie). Das hier angewandte immunzytochemische Panel umfaßte die mesotheltypischen Marker Calretinin, Cytokeratin und Vimentin, einen Antikörper gegen das von Mesothelzellen nicht exprimierten CEA-Antigens, den makrophagenspezifischen Marker CD68 und einen Antikörper zum Nachweis einer Proliferationsaktivität (MIB-1). Die Auswertung erfolgte zum einen qualitativ (Zellklassifizierung und Charakterisierung), zum anderen quantitativ (Zellzahlbestimmung). Die quantitativen Ergebnisse wurden mit Hilfe statistischer Methoden zwischen den o.g. Krankeitsbildern miteinander verglichen. Bei den Entzündungen in den Ergußflüssigkeiten konnten drei Hauptformen unterschieden werden: die akute, die chronische und die chronisch rezidivierte Entzündung. 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Die stärkste Reaktion der Mesothelzellen konnte bei der chronisch rezivdivierten Form beobachtet werden. Hier fanden sich mit einem starken Anstieg des prozentualen Anteils der Mesothelzellen und einer vermehrten Proliferationsaktivität signifikante Unterschiede zu den beiden anderen Entzündungsformen. Bei den Tumorzellen enthaltenden Ergüssen dienten die o.g. Marker einerseits dazu, Mesothelzellen sicherer zu erkennen (Calretinin, Cytokeratin, Vimentin) bzw. auszuschließen (CEA, CD 68), andererseits, die Proliferationsaktivität des Mesothels zu beschreiben. Die intensive Beschäftigung mit den verschiedenen Reaktionen des Mesothels konnte <br>eine große Zahl von morphologischen und immunzytochemischen Daten liefern, die einerseits Funktionen der Mesothelzellen näher charakterisieren, andereseits <br>Hilfestellungen bei der Diagnostik entzündlicher und tumorbedingter Ergußbildungen leisten.","The aim of the work was to investigate the reactions of mesothelium in serous effusions during inflammations and malignant diseases. 54 pleural effusions and 17 ascites were investigated. Using different techniques (cytocentrifuge, smears, adhesion slides), the cells were prepared and then stained (MGG, PAS, <br>immunocytochemistry). The applied immunocytochemical panel included typical markers for mesothelium (Calretinin, Cytokeratin, Vimentin), an antibody against the CEA antigen which is not expressed from mesothelial cells, the macrophage marker CD68 and an antibody for the detection of proliferative activity (MIB-1). The results were evaluated on the one hand qualitatively, on the other hand quantitatively by calculating the numbers of the cell populations. The results of the quantitative analysis were compared between the above diseases using statistical methods. Three main types of inflammation could be distinguished: the acute, the chronic and the acute onset of chronic inflammation. The strongest reaction of mesothelial cells was observed in the acute onset of chronic inflammation. with an marked increase in number and proliferation activity compared to chronic and also to acute inflammation. In tumour positive effusions the above panel was very helpful for a safer recognition of mesothelial cells (Calretinin, Cytokeratin, Vimentin) respectively for an exclusion of mesothelium (CEA, CD68). Furthermore, the proliferation activity <br>of mesothelial cells showed the highest incidence in the acute onset of chronic inflammation followed by comparable high values in the group of malignant effusions. <br>The intense investigation of different mesothelial reactions produced a large number of morphological and immunocytochemical data, leading to a better <br>characterization of mesothelial functions as well as to an aid in the diagnostics of effusions due to inflammation and malignant tumours."]},{"key":"dc:format.medium","label":"Dc Format Medium","values":["application/pdf"]},{"key":"dc:title","label":"Title","values":["Zytologie und Immunozytochemie von Mesothelzellen im Ergüssen","Cytology and immunocytochemistry of mesothelial cells in effusions"]}]}],"canonical_facts":{"dc:contributor":["Freudenberg, Nikolaus"],"dc:creator":["Xiaohong, Wu"],"dc:description.abstract":["Ziel der Arbeit war es, die Reaktionen des Mesothels in Ergußflüssigkeiten bei Entzündungen und malignen Erkrankungen zu untersuchen. 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Die stärkste Reaktion der Mesothelzellen konnte bei der chronisch rezivdivierten Form beobachtet werden. Hier fanden sich mit einem starken Anstieg des prozentualen Anteils der Mesothelzellen und einer vermehrten Proliferationsaktivität signifikante Unterschiede zu den beiden anderen Entzündungsformen. Bei den Tumorzellen enthaltenden Ergüssen dienten die o.g. Marker einerseits dazu, Mesothelzellen sicherer zu erkennen (Calretinin, Cytokeratin, Vimentin) bzw. auszuschließen (CEA, CD 68), andererseits, die Proliferationsaktivität des Mesothels zu beschreiben. 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The results were evaluated on the one hand qualitatively, on the other hand quantitatively by calculating the numbers of the cell populations. The results of the quantitative analysis were compared between the above diseases using statistical methods. Three main types of inflammation could be distinguished: the acute, the chronic and the acute onset of chronic inflammation. The strongest reaction of mesothelial cells was observed in the acute onset of chronic inflammation. with an marked increase in number and proliferation activity compared to chronic and also to acute inflammation. In tumour positive effusions the above panel was very helpful for a safer recognition of mesothelial cells (Calretinin, Cytokeratin, Vimentin) respectively for an exclusion of mesothelium (CEA, CD68). Furthermore, the proliferation activity <br>of mesothelial cells showed the highest incidence in the acute onset of chronic inflammation followed by comparable high values in the group of malignant effusions. <br>The intense investigation of different mesothelial reactions produced a large number of morphological and immunocytochemical data, leading to a better <br>characterization of mesothelial functions as well as to an aid in the diagnostics of effusions due to inflammation and malignant tumours."],"dc:format.medium":["application/pdf"],"dc:subject":["Mesothelioma","Calretinin","Cytokeratin","Vimentin","mesothelial cells","effusions","adenocarcinoma","immunocytochemistry","cytology"],"dc:title":["Zytologie und Immunozytochemie von Mesothelzellen im Ergüssen","Cytology and immunocytochemistry of mesothelial cells in effusions"],"dc:type":["DoctoralThesis"]},"updated_at":"2026-07-24T02:21:41Z"}