{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:323"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:323","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Krankheitsverarbeitung und Gesundheitsverhalten bei Patienten mit Malignem Melanom","abstract":"Hintergrund: Das Maligne Melanom (MM) weist eine zunehmende Inzidenz auf. In der vorliegenden Studie sollten das Selbstuntersuchungsverhalten und Zusammenhänge mit der Krankheitsverarbeitung u.a. psychosozialen Faktoren untersucht werden. <br>Methoden: Im Abstand von 2 Jahren wurden n=333 Patienten mit MM hinsichtlich Krankheitsverarbeitung, psychosozialen Krankheitsbelastungen und Selbstuntersuchung untersucht. Die Erhebungen erfolgten mittels einer persönlichen Anamnese, strukturierten Fragebögen sowie einer körperlichen Untersuchung. Eingeschlossen wurden a) eine Gruppe akutstationärer MM-Patienten unmittelbar nach Tumorerstdiagnose (n=91) sowie b) eine Gruppe von Patienten der MM-Nachsorge mit (n=45) und ohne Tumorprogression (n=197). <br>Neben der Erfassung klinischer und soziodemographischer Daten wurden als Fragebögen eingesetzt: 1) Hornheider Fragebogen (Krankheitsbelastungen), 2) FKV (Coping) sowie 3) ein Fragebogen zur Selbstuntersuchung. <br>Ergebnisse: Die am stärksten ausgeprägten Copingstrategien in allen 3 Gruppen ließen sich dem aktiven bzw. ablenkenden Coping zuordnen. Bei den MM-Patienten nach Tumorerstdiagnose reduziert sich das Coping in den beiden Skalen im Verlauf signifikant. Bei Patienten mit weniger als 5 Jahren Abstand nahm außerdem das Gesamtniveau der Krankheitsverarbeitung von t1 zu t2 ab. Bei größerem OP-Abstand war das Coping stabil. <br>Insgesamt lag der Anteil psychosozial behandlungsbedürftiger Patienten bei 13 <br>Die Motivation zu psychosozialen Interventionen war in allen Gruppen hoch, besonders zu. Als Einflußfaktoren auf die Häufigkeit der Selbstuntersuchung erwiesen sich die eingeschätzte Relevanz derselben und die Angst vor Tumorprogression. <br>Schlußfolgerungen: Die Ergebnisse belegen die Notwendigkeit eines Interventionsangebotes, in dem MM- Patienten zur Selbstuntersuchung instruiert werden. Ein großer Teil der MM-Patienten verfügt über günstige Copingstrategien und ist psychosozial eher gering belastet.","abstract_html":"Hintergrund: Das Maligne Melanom (MM) weist eine zunehmende Inzidenz auf. 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The present study was designed a) to examine extent and quality of self-examination of MM patients and b) to reveal prognostic factors like coping, psychosocial stress and clinical parameters. <br>Methods: Within two years, n=333 patients with MM were analysed for coping, psychosocial strain and self-examination. MM-patients immediately after tumor diagnosis (n=91) and patients of the aftercare with (n=45) and without metastases (n=197) were included. At both times of measurement T1 and T2, data were collected by a medical examination and psychometric inventories. The following questionnaires were used: 1) Hornheider Questionnaire (HQ, psychosocial strain), 2) Freiburger Questionnaire for Coping (FKV) and 3) an inventory for self-examination. <br>Results: Active coping and distraction were the predominant coping strategies an all 3 groups of patients. The scores of both scales were significantly reduced 2 years after tumor diagnosis. Furthermore, the global coping level was signficantly reduced from T1 to T2 in patients being in their first 5 years after diagnosis. <br>The psychosocial strain was relatively low in all subgroups and did not significantly change between T1 and T2. Tumor anxiety, the fear of progression and the perceived lack of support by the physicians were the strongest stress factors. About 13 of the patients had an indication for psychosocial interventions, as measured by the HQ. <br>The motivation for psychosocial intervention was high in all patient groups, especially for health education and relaxation. Greatest prognostic factors for the self-instruction were the estimated relevance of the self-examination and the tumor anxiety. <br>Conclusions: The results underline the necessity of an intervention program with instructions to self-examinations for patients with MM. A considerable part of the MM patients shows appropriate coping strategies and only little psychosocial"]},{"key":"dc:format.medium","label":"Dc Format Medium","values":["application/pdf"]},{"key":"dc:title","label":"Title","values":["Krankheitsverarbeitung und Gesundheitsverhalten bei Patienten mit Malignem Melanom","Coping with illness and health behavior of patients with malignant melanoma"]}]}],"canonical_facts":{"dc:contributor":["Fahrenberg, Jochen"],"dc:creator":["Zschocke, Ina"],"dc:description.abstract":["Hintergrund: Das Maligne Melanom (MM) weist eine zunehmende Inzidenz auf. In der vorliegenden Studie sollten das Selbstuntersuchungsverhalten und Zusammenhänge mit der Krankheitsverarbeitung u.a. psychosozialen Faktoren untersucht werden. <br>Methoden: Im Abstand von 2 Jahren wurden n=333 Patienten mit MM hinsichtlich Krankheitsverarbeitung, psychosozialen Krankheitsbelastungen und Selbstuntersuchung untersucht. 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The present study was designed a) to examine extent and quality of self-examination of MM patients and b) to reveal prognostic factors like coping, psychosocial stress and clinical parameters. <br>Methods: Within two years, n=333 patients with MM were analysed for coping, psychosocial strain and self-examination. MM-patients immediately after tumor diagnosis (n=91) and patients of the aftercare with (n=45) and without metastases (n=197) were included. At both times of measurement T1 and T2, data were collected by a medical examination and psychometric inventories. The following questionnaires were used: 1) Hornheider Questionnaire (HQ, psychosocial strain), 2) Freiburger Questionnaire for Coping (FKV) and 3) an inventory for self-examination. <br>Results: Active coping and distraction were the predominant coping strategies an all 3 groups of patients. The scores of both scales were significantly reduced 2 years after tumor diagnosis. Furthermore, the global coping level was signficantly reduced from T1 to T2 in patients being in their first 5 years after diagnosis. <br>The psychosocial strain was relatively low in all subgroups and did not significantly change between T1 and T2. Tumor anxiety, the fear of progression and the perceived lack of support by the physicians were the strongest stress factors. About 13 of the patients had an indication for psychosocial interventions, as measured by the HQ. <br>The motivation for psychosocial intervention was high in all patient groups, especially for health education and relaxation. Greatest prognostic factors for the self-instruction were the estimated relevance of the self-examination and the tumor anxiety. <br>Conclusions: The results underline the necessity of an intervention program with instructions to self-examinations for patients with MM. 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