University of Freiburg
Stätten der Arbeit, Stätten der Verwaltung, Wohnstätten : die Industriearchitektur in Villingen und Schwenningen bis 1945 (Hochbauten)
Abstract
dc:description.abstractUntersucht wurden die Industriebauten der Mittelstädte Villingen und Schwenningen, einschließlich der Villen und Arbeiterwohnungen unter den Gesichtspunkten von Funktion und Repräsentation im Zeitraum bis 1945, unter besonderer Berücksichtigung der Gründerzeit. <br>Die Industriearchitektur im früh industrialisierten 'Musterländle' Baden geht unmittelbar aus der mittelständischen Hausindustrie hervor und ziert sich auch nach deren Ablösung mit Handwerkssymbolen, besonders in den Sparten, in denen die Industrialisierung tatsächlich mit einer Umstrukturierung ökonomischer Kompetenzen einhergeht (Lebensmittelindustrie). <br>Im württembergischen Schwenningen gibt vor allem die Uhrenindustrie Anlaß zu einer verspäteten, aber dafür umso intensiveren Industrialisierung mit vielen Neubauten aus der Epoche der Weimarer Republik. Hier werden nicht so sehr die alten Würdezeichen des zünftigen Handwerks beansprucht, als vielmehr die 'neuen' Gemeinschaftssymbole 'völkischer' Ideologie: das Bauernhaus oder der Industrietempel, was aber das Aufkommen neuer Formen (durchlaufendes Fensterband und Flachdach) nicht ausschließt. Andeutungsweise mitberücksichtigt wurden die verschiedenen Formen des Industriegedenkens im Zeichen einer Ideologie des 'neuen Mittelstandes'.
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
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- Jehle, Gerhard
- Contributors dc:contributor
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- Hofstätter, Hans H.
Subjects
dc:subject × 6Identifiers
dc:identifier.*- Repository record source_url
- https://freidok.uni-freiburg.de/data/313
- OAI identifier oai:identifier
- oai:freidok.uni-freiburg.de:313