{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:277"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:277","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Thermophotovoltaische Konversion von Verbrennungswärme","abstract":"In der vorliegenden Untersuchung werden Methoden für die Auslegung eines <br>Systems zur thermophotovoltaischen (TPV) Konversion von Verbrennungswärme <br>entwickelt und auf eine Anordnung mit vorgegebener Strahlertemperatur und <br>vorgegebenem Photovoltaik(PV)-Zellmaterial angewandt. <br> <br>Für ein aus den Komponenten PV-Zelle, Breitband- oder selektiver Strahler, <br>optisches Filter und Brenner bestehendes System wurde ein dreidimensionales <br>Modellierungsverfahren entwickelt. <br>Für eine Reihe von Systemanordnungen werden Simulationsrechnungen ausgeführt. <br>Untersucht werden der Wirkungsgrad der Strahlungsführung zum PV-Modul, <br>die dort absorbierte Leistungsdichte und ihre räumliche Verteilung, sowie <br>Auswirkungen einer inhomogenen Temperaturverteilung auf dem Strahler. <br>Für eine der thermodynamischen Obergrenze entsprechende, <br>eine idealisierte und zwei realistische Anordnungen werden die zu <br>erwartenden Leistungsdichten und Wirkungsgrade bestimmt. <br>Es ergibt sich die Einschätzung, daß für ein TPV-System mit einer <br>Strahlertemperatur von 1500 K und PV-Zellen aus GaSb ein Wirkungsgrad von ca. <br>10 % und eine auf die PV-Zellfläche bezogenen Leistungsdichte von ca. <br>1 W/cm^2 als mittelfristig realisierbar bezeichnet werden können. <br> <br>Im Rahmen der Untersuchung wurde ein experimentelles TPV-System aufgebaut. <br>Im Verlauf der Versuche wurde eine elektrische Leistung von 4,8 W und ein <br>Systemwirkungsgrad von 0,2 % erzielt. <br>Durch Simulationsrechnungen konnte bei Verwendung der gemessenen <br>Strahlertemperatur das Ergebnis für die elektrische Leistung nachvollzogen <br>und die Modellrechnung damit validiert werden. <br>Eine Abschätzung des Verbesserungspotentials durch Simulationsrechnungen <br>ergibt, daß bei weitgehend unveränderter Geometrie durch Verbesserungen <br>an allen Komponenten der Wirkungsgrad auf 2-3%, unter optimistischen <br>Annahmen sogar bis auf 9% bei einer Leistungsdichte von 0,2-0,4 W/cm^2 <br>gesteigert werden kann.","abstract_html":"In der vorliegenden Untersuchung werden Methoden für die Auslegung eines &lt;br&gt;Systems zur thermophotovoltaischen (TPV) Konversion von Verbrennungswärme &lt;br&gt;entwickelt und auf eine Anordnung mit vorgegebener Strahlertemperatur und &lt;br&gt;vorgegebenem Photovoltaik(PV)-Zellmaterial angewandt. &lt;br&gt; &lt;br&gt;Für ein aus den Komponenten PV-Zelle, Breitband- oder selektiver Strahler, &lt;br&gt;optisches Filter und Brenner bestehendes System wurde ein dreidimensionales &lt;br&gt;Modellierungsverfahren entwickelt. &lt;br&gt;Für eine Reihe von Systemanordnungen werden Simulationsrechnungen ausgeführt. &lt;br&gt;Untersucht werden der Wirkungsgrad der Strahlungsführung zum PV-Modul, &lt;br&gt;die dort absorbierte Leistungsdichte und ihre räumliche Verteilung, sowie &lt;br&gt;Auswirkungen einer inhomogenen Temperaturverteilung auf dem Strahler. &lt;br&gt;Für eine der thermodynamischen Obergrenze entsprechende, &lt;br&gt;eine idealisierte und zwei realistische Anordnungen werden die zu &lt;br&gt;erwartenden Leistungsdichten und Wirkungsgrade bestimmt. &lt;br&gt;Es ergibt sich die Einschätzung, daß für ein TPV-System mit einer &lt;br&gt;Strahlertemperatur von 1500 K und PV-Zellen aus GaSb ein Wirkungsgrad von ca. &lt;br&gt;10 % und eine auf die PV-Zellfläche bezogenen Leistungsdichte von ca. &lt;br&gt;1 W/cm^2 als mittelfristig realisierbar bezeichnet werden können. &lt;br&gt; 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The efficiency of the radiation <br>transmission to the PV module, the absorbed power density distribution and <br>inhomogeneous temperature distributions on the radiator are examined. <br>For system configurations corresponding respectively to the thermodynamical <br>limit, idealized and realistic assumptions, expected power densities and <br>system efficiencies are determined. It is estimated that, for a TPV system <br>with a radiator temperature of 1500 K and GaSb PV cells, a system efficiency <br>of 10 % and a power density of 1 W/cm^2 are realizable in the middle term. <br> <br>During the research, an experimental TPV system was developed. An electrical <br>power of 4.8 W and a system efficiency of 0.2 % were reached. <br>Using the measured radiator temperature, the electrical power output can <br>be predicted by the simulation, which validates the modelling method. <br>Estimations of the improvement potential using the simulation yield a system <br>efficiency of 2-3 % which can be reached by improvements on all components, <br>using the same system geometry. Optimistic assumptions give a potential system <br>efficiency of 9 % at a power density of 0.4 W/cm^2."]},{"key":"dc:format.medium","label":"Dc Format Medium","values":["application/pdf"]},{"key":"dc:title","label":"Title","values":["Thermophotovoltaische Konversion von Verbrennungswärme","Thermophotovoltaic conversion of combustion heat"]}]}],"canonical_facts":{"dc:contributor":["Luther, Joachim"],"dc:creator":["Zenker, Matthias"],"dc:description.abstract":["In der vorliegenden Untersuchung werden Methoden für die Auslegung eines <br>Systems zur thermophotovoltaischen (TPV) Konversion von Verbrennungswärme <br>entwickelt und auf eine Anordnung mit vorgegebener Strahlertemperatur und <br>vorgegebenem Photovoltaik(PV)-Zellmaterial angewandt. <br> <br>Für ein aus den Komponenten PV-Zelle, Breitband- oder selektiver Strahler, <br>optisches Filter und Brenner bestehendes System wurde ein dreidimensionales <br>Modellierungsverfahren entwickelt. <br>Für eine Reihe von Systemanordnungen werden Simulationsrechnungen ausgeführt. <br>Untersucht werden der Wirkungsgrad der Strahlungsführung zum PV-Modul, <br>die dort absorbierte Leistungsdichte und ihre räumliche Verteilung, sowie <br>Auswirkungen einer inhomogenen Temperaturverteilung auf dem Strahler. <br>Für eine der thermodynamischen Obergrenze entsprechende, <br>eine idealisierte und zwei realistische Anordnungen werden die zu <br>erwartenden Leistungsdichten und Wirkungsgrade bestimmt. <br>Es ergibt sich die Einschätzung, daß für ein TPV-System mit einer <br>Strahlertemperatur von 1500 K und PV-Zellen aus GaSb ein Wirkungsgrad von ca. <br>10 % und eine auf die PV-Zellfläche bezogenen Leistungsdichte von ca. <br>1 W/cm^2 als mittelfristig realisierbar bezeichnet werden können. <br> <br>Im Rahmen der Untersuchung wurde ein experimentelles TPV-System aufgebaut. <br>Im Verlauf der Versuche wurde eine elektrische Leistung von 4,8 W und ein <br>Systemwirkungsgrad von 0,2 % erzielt. <br>Durch Simulationsrechnungen konnte bei Verwendung der gemessenen <br>Strahlertemperatur das Ergebnis für die elektrische Leistung nachvollzogen <br>und die Modellrechnung damit validiert werden. <br>Eine Abschätzung des Verbesserungspotentials durch Simulationsrechnungen <br>ergibt, daß bei weitgehend unveränderter Geometrie durch Verbesserungen <br>an allen Komponenten der Wirkungsgrad auf 2-3%, unter optimistischen <br>Annahmen sogar bis auf 9% bei einer Leistungsdichte von 0,2-0,4 W/cm^2 <br>gesteigert werden kann.","This research effort develops methods for the layout of a system for <br>thermophotovoltaic (TPV) conversion of combustion heat, and applies it to <br>a system with given radiator temperature and photovoltaic (PV) cell material. <br> <br>For a system consisting of the components PV cell, broad band or selective <br>radiator, optical filter and burner, a three-dimensional modelling <br>procedure was developed. <br>Several system configurations are simulated. 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