{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:24"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:24","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Numerische Simulation zeitabhängiger Wachstumsprozesse bei der Kristallzüchtung aus metallischen Lösungen","abstract":"Bei der Halbleiterkristallzüchtung aus metallischen Lösungen spielt der <br>Materialtransport in der flüssigen Phase eine wichtige Rolle für die Qualität <br>der gezüchteten Kristalle. Insbesondere können sich durch zeitabhängige <br>Konvektion hervorgerufene Effekte negativ auf die Kristallhomogenität auswirken. <br> <br>Zur Untersuchung dieser Effekte wird ein Modell zur numerischen Berechnung <br>der Transportvorgänge bei der Lösungszonenzüchtung erstellt. Dieses Modell <br>erlaubt es, Aussagen über die auftretende Wachstumsrate des Kristalls und über <br>seine Zusammensetzung zu treffen. Anhand von Parameterstudien werden kritische <br>Frequenzen für das Konzentrations- und Geschwindigkeitsfeld bestimmt, mit deren <br>Hilfe zukünftige Experimente geplant werden können. <br> <br>Die Überprüfung des Berechnungsmodells erfolgt durch die Simulation eines <br>Mikrogravitationsexperiments, bei dem der Verbindungshalbleiter InP aus einer <br>Indium-Lösungszone gezüchtet wurde. Die im gezüchteten Kristall sichtbaren <br>periodischen Wachstumsratenschwankungen lassen sich mit der Simulation auf <br>eine periodische Änderung der Restgravitation durch den tidalen Effekt <br>zurückführen. Diese bewirkt eine zeitlich variiernede Konvektionsströmung, <br>die den Materialtransport in der Lösungszone, trotz der geringen <br>Strömungsgeschwindigkeit von ca. 4 µm/s, entscheidend beeinflußt.","abstract_html":"Bei der Halbleiterkristallzüchtung aus metallischen Lösungen spielt der &lt;br&gt;Materialtransport in der flüssigen Phase eine wichtige Rolle für die Qualität &lt;br&gt;der gezüchteten Kristalle. Insbesondere können sich durch zeitabhängige &lt;br&gt;Konvektion hervorgerufene Effekte negativ auf die Kristallhomogenität auswirken. &lt;br&gt; &lt;br&gt;Zur Untersuchung dieser Effekte wird ein Modell zur numerischen Berechnung &lt;br&gt;der Transportvorgänge bei der Lösungszonenzüchtung erstellt. Dieses Modell &lt;br&gt;erlaubt es, Aussagen über die auftretende Wachstumsrate des Kristalls und über &lt;br&gt;seine Zusammensetzung zu treffen. 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