{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:2448"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:2448","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Antikörper vermittelte sekundäre Non-Response in der Behandlung spastischer Bewegungsstörungen im Kindesalter mit Botulinum Toxin A","abstract":"In der vorliegenden Arbeit wurde die klinische Bedeutung der Antikörperbildung gegen BoNT/A in der Langzeitbehandlung von pädiatrischen Patienten mit einer spastischen Bewegungsstörung untersucht. Hierfür wurden Serumproben von 110 Patienten mit Hilfe des \"mouse phrenic nerve hemidiaphragm\" Tests auf das Vorliegen von neutralisierenden ABA untersucht. Zuvor wurde das Ansprechen auf die BoNT/A-Injektionen mit Hilfe von standardisierten Testverfahren (Goal Attainment Scaling nach Palisano) festgelegt. Ein kompletter Wirkungsverlust von BoNT/A bei vorher mindestens zweimaliger guter Wirksamkeit wurde als sekundäre Non-Response definiert. Die Datenerfassung erfolgte retrospektiv und erfasste einen Zeitraum von Mai 1993 bis April 2001. <br>Bei 35 von 110 Patienten (31,8%) wurden hohe Titer neutralisierender ABA nachgewiesen. Eine sekundäre Non-Response lag bei 27 dieser 35 Patienten vor. Die multivariate logistische Regressionsanalyse zeigte eine hoch signifikante Korrelation zwischen dem Nachweis neutralisierender ABA und dem Auftreten einer SNR (p-Wert = 0,0001). Nach 8 Behandlungsterminen wurden bei 50% der Patienten ABA nachgewiesen. <br>Mit Hilfe einer multivariaten logistischen Regressionsanalyse mögliche Risikofaktoren für eine Antikörperinduktion gegen BoNT/A identifiziert. Der Risikofaktor mit dem höchsten prädiktiven Wert für die Bildung von neutralisierenden ABA war die Anzahl der Behandlungen mit einem BoNT/A-Präparat (p-Wert = 0,0001). Ein ebenfalls statistisch signifikanter Risikofaktor für die Bildung von neutralisierenden Antikörpern war eine höhere gewichtsadaptierte Maximaldosis pro Behandlung (p = 0,0011) und eine höhere <br>gewichtsadaptierte Gesamtdosis (p = 0,0013). <br>In dieser Arbeit stellt die Entwicklung neutralisierender ABA in der Langzeitbehandlung von Kindern mit BoNT/A einen limitierenden Faktor dar.","abstract_html":"In der vorliegenden Arbeit wurde die klinische Bedeutung der Antikörperbildung gegen BoNT/A in der Langzeitbehandlung von pädiatrischen Patienten mit einer spastischen Bewegungsstörung untersucht. Hierfür wurden Serumproben von 110 Patienten mit Hilfe des &quot;mouse phrenic nerve hemidiaphragm&quot; Tests auf das Vorliegen von neutralisierenden ABA untersucht. Zuvor wurde das Ansprechen auf die BoNT/A-Injektionen mit Hilfe von standardisierten Testverfahren (Goal Attainment Scaling nach Palisano) festgelegt. 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Antibodies were found in high titers in 35 of 110 (31,8%) samples from individual patients. Antibody formation correlated with secondary nonresponse (p<0,001). 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