{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:2443"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:2443","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Der Mundverschlußdruck nach Magnetstimulation des Nervus phrenicus : Einfluß verschiedener Triggermechanismen","abstract":"In der vorliegenden Studie wurde bei 20 jungen und gesunden Probanden der Einfluss unterschiedlicher Triggermechansimen (TM) auf den Mundverschlussdruck (Tw Pmo) bei der bilateralen anterioren Magnetstimulation des Nervus phrenicus (BAMPS) untersucht. Es wurde ein druckgesteuerter exspiratorischer (ETM), ein druckgesteuerter inspiratorischer (I)TM und ein flussgesteuerter ITM eingesetzt. <br>Die Art des Triggers hatte signifikanten Einfluss auf die Absolutwerte des Tw Pmo, wobei die Werte für den Tw Pmo bei den ITM um ca. 15% höher lagen als bei dem ETM. Der ETM lieferte im Vergleich zu den ITM stark schwankende und unzuverlässige Druckkurven für den Tw Pmo, was am ehesten dadurch zu erklären ist, dass es zu einer Druck- und Flussumkehr von exspiratorisch (ETM) nach inspiratorisch kommt. Bei der Triggerung erzielte der flussgesteuerte ITM die höchsten Fluss- und Druckwerte am Mundstück. Diese lagen hier teilweise so hoch, dass der Tatbestand eines geforderten \"sanften\" Atemmanövers nicht mehr gegeben war. Bei vergleichbar guten Ergebnissen für den Tw Pmo bewies der druckgesteuerte ITM, dass er keine kritischen Druck- und Flusswerte erzeugt, was den Anforderungen an den TM am nächsten kommt. Diesbezüglich wird die Ausführung einer \"sanften\" Atembewegung gefordert, die einerseits das Offenhalten der Glottis garantiert, andererseits aber keine wesentlichen intrapulmonalen Druck- und Volumenverschiebungen bewirkt, die die Absolutwerte des Tw Pmo beeinflussen würden. Des Weiteren zeigte sich, dass der Tw Pmo unabhängig von seinem TM nicht mit dem nasalen Sniff-Druck (Sniff Pnas) und dem maximalen inspiratorischen Mundverschlussdruck (PImax) korreliert, so dass er nicht durch diese Techniken ersetzt werden kann. <br>Aus den vorliegenden Daten ergibt sich, dass in Zukunft alle vorgegebenen TM objektiviert und kontrolliert werden müssen, da die Art des TM wesentlichen Einfluss auf die Absolutwerte des Tw Pmo hat. Der Einsatz eines inspiratorischen TM erscheint sinnvoll und dem exspiratorischen TM überlegen. Die Studie zeigt außerdem, dass der druckgesteuerte ITM Vorteile für die klinische Anwendung verspricht, die an Patientenkollektiven in zukünftigen Studien überprüft werden müssen.","abstract_html":"In der vorliegenden Studie wurde bei 20 jungen und gesunden Probanden der Einfluss unterschiedlicher Triggermechansimen (TM) auf den Mundverschlussdruck (Tw Pmo) bei der bilateralen anterioren Magnetstimulation des Nervus phrenicus (BAMPS) untersucht. Es wurde ein druckgesteuerter exspiratorischer (ETM), ein druckgesteuerter inspiratorischer (I)TM und ein flussgesteuerter ITM eingesetzt. &lt;br&gt;Die Art des Triggers hatte signifikanten Einfluss auf die Absolutwerte des Tw Pmo, wobei die Werte für den Tw Pmo bei den ITM um ca. 15% höher lagen als bei dem ETM. 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Die Studie zeigt außerdem, dass der druckgesteuerte ITM Vorteile für die klinische Anwendung verspricht, die an Patientenkollektiven in zukünftigen Studien überprüft werden müssen.","The trigger has a key role when assessing the twitch mouth pressure (Tw Pmo), since a \"gentle\" in- or expiratory effort is needed for triggering to ensure an open glottis during twitch but which also guaranties only very mild changes of transdiaphragmatic pressure following changes in lung volume. <br>This study was aimed at assessing if different trigger mechanisms cause different Tw Pmo-values, if the predefined trigger criteria were accomplished, and if the breathing maneuver during triggering can influence the Tw Pmo. <br>This is an experimental study performed in a respiratory muscle and lung function laboratory of a University Hospital on twenty healthy men (mean age 25.6±1.2 years, mean FEV1 105.9±11.5 %predicted) <br>The Tw Pmo produced by bilateral anterior magnetic phrenic nerve stimulation was measured using an inspiratory flow trigger (40 ml*s-1), an inspiratory pressure trigger, and an expiratory pressure trigger (3.75 mmHg, respectively). All trigger criteria were controlled. <br>Unusable pressure-time curves occurred in 40% during expiratory triggering, but not during inspiratory triggering. For inspiratory pressure (flow) triggering 10% (30%) of the predefined trigger criteria were exceeded by 50% indicating that a \"gentle\" inspiratory effort was not warranted. The Tw Pmo was higher during inspiratory compared to expiratory triggering (ANOVA, P<0.05). The Tw Pmo during inspiratory pressure and flow triggering were comparable and significantly correlated (r=0.70, P<0.0001). The time between start of inspiration and trigger release, and the pressure-time product during that period ranged widely, but this could not predict the Tw Pmo (multiple linear regression). <br>The trigger technique influences the Tw Pmo with higher values during inspiratory compared to expiratory triggering. Expiratory triggering more often produced unusable pressure-time curves. Inspiratory flow and pressure triggering is comparably useful in healthy subjects, but this might be different in patients. The trigger criteria need to be controlled to warrant a \"gentle\" breathing effort."]},{"key":"dc:format.medium","label":"Dc Format Medium","values":["application/pdf"]},{"key":"dc:title","label":"Title","values":["Der Mundverschlußdruck nach Magnetstimulation des Nervus phrenicus : Einfluß verschiedener Triggermechanismen","Influence of different trigger techniques on twitch mouth pressure (Tw Pmo) during bilateral anterior magnetic phrenic nerve stimulation (BAMPS)"]}]}],"canonical_facts":{"dc:contributor":["Sorichter, Stephan"],"dc:creator":["Kabitz, Hans-Joachim"],"dc:description.abstract":["In der vorliegenden Studie wurde bei 20 jungen und gesunden Probanden der Einfluss unterschiedlicher Triggermechansimen (TM) auf den Mundverschlussdruck (Tw Pmo) bei der bilateralen anterioren Magnetstimulation des Nervus phrenicus (BAMPS) untersucht. 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Die Studie zeigt außerdem, dass der druckgesteuerte ITM Vorteile für die klinische Anwendung verspricht, die an Patientenkollektiven in zukünftigen Studien überprüft werden müssen.","The trigger has a key role when assessing the twitch mouth pressure (Tw Pmo), since a \"gentle\" in- or expiratory effort is needed for triggering to ensure an open glottis during twitch but which also guaranties only very mild changes of transdiaphragmatic pressure following changes in lung volume. <br>This study was aimed at assessing if different trigger mechanisms cause different Tw Pmo-values, if the predefined trigger criteria were accomplished, and if the breathing maneuver during triggering can influence the Tw Pmo. <br>This is an experimental study performed in a respiratory muscle and lung function laboratory of a University Hospital on twenty healthy men (mean age 25.6±1.2 years, mean FEV1 105.9±11.5 %predicted) <br>The Tw Pmo produced by bilateral anterior magnetic phrenic nerve stimulation was measured using an inspiratory flow trigger (40 ml*s-1), an inspiratory pressure trigger, and an expiratory pressure trigger (3.75 mmHg, respectively). 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