{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:2326"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:2326","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Beziehung zwischen nasaler Entzündung und bronchialer Hyperreaktivität bei Kindern","abstract":"In der Gesamtstudie \"Ozon und Atemwege bei Kindern\" wurden 1994 (März-Oktober) insgesamt 170 Kinder aus Süddeutschland (in den Städten Freudenstadt und Villingen) untersucht. Die Untersuchungen bestanden aus nasaler Lavage (NAL), Lungenfunktionsprüfung (LUFU), einwöchigen Peak-Flow-Messungen (PEF) und Haut-Prick-Test (HPT). <br>In dieser Dissertation wird der Frage nachgegangen, ob es bei den Kindern einen Zusammenhang zwischen nasaler Inflammation, gemessen anhand der NAL-Parameter, und bronchialer Hyperreaktivität, ermittelt anhand der PEF-Variabilität, gibt. Die Kinder wurden in drei Gruppen unterteilt: Nichtsensibilisierte, Atopiker und Allergiker. Das Entzündungsgeschehen war unter anderem beeinflusst von Geschlecht, Schwimmen vor der NAL, Pollenflug, Ozonkonzentration und Passivrauchbelastung. In der Woche mit einem Anstieg der Ozon-Werte auf über 140 µg/m³ kam es an der nasalen Mukosa der Nichtsensibilisierten zu einer Entzündungsreaktion mit Erhöhung der ECP-Konzentration und der Leukozytenzahl in der NAL, die sich in den folgenden Wochen auch bei weiterhin bestehender sommerlicher Ozon-Exposition nicht mehr verstärkte. Anhand der AVAM-Kriterien wurde bei 16 Kindern aus der Gruppe der Nichtsensibilisierten eine bronchiale Hyperreaktivität festgestellt. Die Werte aus den PEF-Messungen der hyperreagiblen Kinder zeigten in keiner Woche eine Korrelation zu den NAL-Parametern ECP, Albumin und Leukozytenzahl. Mögliche Erklärung hierfür könnte die nicht ausreichende Erfassung der entzündlichen Vorgänge in der Lunge mittels PEF-Messungen in Ruhe sein. Ferner war die Gruppe der bronchial reagiblen, nichtsensibilisierten Kinder klein. Die Zahl der Atopiker/Allergiker, die bronchiale Hyperreaktivität aufwiesen, war zu klein, um statistisch auswertbar zu sein. Schließlich ist das zeitliche Design der Studie zu beachten, das keine Messungen während der Sommerferien unter Ozonhöchstkonzentrationen zuließ. <br>Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es in dieser Studie keine Zusammenhänge zwischen nasaler Entzündung, gemessen anhand der Mediatoren in der NAL, und bronchialer Hyperreaktivität, gemessen anhand der Peak-Flow-Variabilität, zu sehen waren.","abstract_html":"In der Gesamtstudie &quot;Ozon und Atemwege bei Kindern&quot; wurden 1994 (März-Oktober) insgesamt 170 Kinder aus Süddeutschland (in den Städten Freudenstadt und Villingen) untersucht. Die Untersuchungen bestanden aus nasaler Lavage (NAL), Lungenfunktionsprüfung (LUFU), einwöchigen Peak-Flow-Messungen (PEF) und Haut-Prick-Test (HPT). &lt;br&gt;In dieser Dissertation wird der Frage nachgegangen, ob es bei den Kindern einen Zusammenhang zwischen nasaler Inflammation, gemessen anhand der NAL-Parameter, und bronchialer Hyperreaktivität, ermittelt anhand der PEF-Variabilität, gibt. 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Anhand der AVAM-Kriterien wurde bei 16 Kindern aus der Gruppe der Nichtsensibilisierten eine bronchiale Hyperreaktivität festgestellt. Die Werte aus den PEF-Messungen der hyperreagiblen Kinder zeigten in keiner Woche eine Korrelation zu den NAL-Parametern ECP, Albumin und Leukozytenzahl. Mögliche Erklärung hierfür könnte die nicht ausreichende Erfassung der entzündlichen Vorgänge in der Lunge mittels PEF-Messungen in Ruhe sein. Ferner war die Gruppe der bronchial reagiblen, nichtsensibilisierten Kinder klein. Die Zahl der Atopiker/Allergiker, die bronchiale Hyperreaktivität aufwiesen, war zu klein, um statistisch auswertbar zu sein. Schließlich ist das zeitliche Design der Studie zu beachten, das keine Messungen während der Sommerferien unter Ozonhöchstkonzentrationen zuließ. <br>Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es in dieser Studie keine Zusammenhänge zwischen nasaler Entzündung, gemessen anhand der Mediatoren in der NAL, und bronchialer Hyperreaktivität, gemessen anhand der Peak-Flow-Variabilität, zu sehen waren.","In 1994 (march to october) we examined 170 school children in two cities of South Germany (Freudenstadt and Villingen). We performed nasal lavages (NAL), lung function tests (LUFU), seasonal one-week peak-flow-protocols (PEF) and skin prick tests. <br>The aim of this dissertation was to show wether there is a relationship between nasal inflammation ( inflammation markers: ECP, leukocytes) and bronchial hyperreactivity (peak-expiratory-flow-variability) or not. <br>Children were divided in three groups: non-atopic, atopic and allergic children. The inflammation process was affected by gender, swimming, pollen-exposure, ozone-concentration and passive smoking. In the week with increase of ozone-concentration (> 140µg/m³) nasal inflammation (increase of ECP and leukocytes in NAL) was observed in non-atopic children. In spite of constant high levels of ozone exposure the inflammatory parameters did not increase during the following weeks. In 16 of the non-atopic children bronchial hyperreactivity was observed. The PEF-variability of the children with bronchial hyperreactivity did not show any correlation to the NAL parameters ECP, albumin and leukocyte levels. Explanations for the lack of correlation could be: PEF-measurements do not reflect sufficiently the inflammatory process in the lung. The group of non-atopic children with bronchial hyperreactivity was small. The group of atopic/allergic children with bronchial hyperreactivity was too small for statistical analysis. There were no measurements during summer holidays when ozone concentration peaked. <br>In conclusion, there is no relationship between nasal inflammation (NAL parameters) and bronchial hyperreactivity (PEF-variability) in this study."]},{"key":"dc:format.medium","label":"Dc Format Medium","values":["application/pdf"]},{"key":"dc:title","label":"Title","values":["Beziehung zwischen nasaler Entzündung und bronchialer Hyperreaktivität bei Kindern","Relationship between nasal inflammation and bronchial hyperreactivity in children"]}]}],"canonical_facts":{"dc:contributor":["Kopp, Matthias"],"dc:creator":["Schneider, Verena"],"dc:description.abstract":["In der Gesamtstudie \"Ozon und Atemwege bei Kindern\" wurden 1994 (März-Oktober) insgesamt 170 Kinder aus Süddeutschland (in den Städten Freudenstadt und Villingen) untersucht. 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Anhand der AVAM-Kriterien wurde bei 16 Kindern aus der Gruppe der Nichtsensibilisierten eine bronchiale Hyperreaktivität festgestellt. Die Werte aus den PEF-Messungen der hyperreagiblen Kinder zeigten in keiner Woche eine Korrelation zu den NAL-Parametern ECP, Albumin und Leukozytenzahl. Mögliche Erklärung hierfür könnte die nicht ausreichende Erfassung der entzündlichen Vorgänge in der Lunge mittels PEF-Messungen in Ruhe sein. Ferner war die Gruppe der bronchial reagiblen, nichtsensibilisierten Kinder klein. Die Zahl der Atopiker/Allergiker, die bronchiale Hyperreaktivität aufwiesen, war zu klein, um statistisch auswertbar zu sein. 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The inflammation process was affected by gender, swimming, pollen-exposure, ozone-concentration and passive smoking. In the week with increase of ozone-concentration (> 140µg/m³) nasal inflammation (increase of ECP and leukocytes in NAL) was observed in non-atopic children. In spite of constant high levels of ozone exposure the inflammatory parameters did not increase during the following weeks. In 16 of the non-atopic children bronchial hyperreactivity was observed. The PEF-variability of the children with bronchial hyperreactivity did not show any correlation to the NAL parameters ECP, albumin and leukocyte levels. Explanations for the lack of correlation could be: PEF-measurements do not reflect sufficiently the inflammatory process in the lung. The group of non-atopic children with bronchial hyperreactivity was small. The group of atopic/allergic children with bronchial hyperreactivity was too small for statistical analysis. 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