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University of Freiburg

Intravitalmikroskopische Untersuchung zur Heat-Shock-Präkonditionierung, Remote-Präkonditionierung und ANP-Präkonditionierung im pankreatischen Ischämie/Reperfusionschaden an der Ratte

Abstract

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Einleitung: Die Transplantatpankreatitis kann als klassisches Modell des Ischämie/Reperfusionsschadens (IRS) betrachtet werden. Funktionell und morphologisch ist der IRS gekennzeichnet durch vermehrte Leukozyten-Endothel-Interaktion, Mikrozirkulationsstörungen und histologische Veränderungen. Präkonditionierung führt über verschiedene Signaltransduktionswege zu einer Zellantwort, die die Zelle widerstandsfähiger gegenüber nachfolgenden Stresssituationen wie dem IRS macht und diesen in all seinen Aspekten abschwächt. Ziel dieser Studie war es herauszufinden, ob und in welchem Maße die Präkonditionierung am Pankreas eine therapeutische Option darstellt, mit der letzten Endes die Inzidenz und Ausprägung der Transplantatpankreatitis gesenkt werden kann. <br>Methoden: Für die Versuche wurde das von Obermaier et al. entwickelte Kleintiermodell zur Charakterisierung der durch IRS verursachten Mikrozirkulationsstörungen am Pankreas angewandt. Nach erfolgter Präparation, ggf. Präkonditionierung und Spülung des Organs, erfolgte die zweistündige Ischämie mit der anschließenden zweistündigen Reperfusionszeit. Die Parameter Funktionelle kapilläre Dichte (FKD) und Leukozytenadhärenz an postkapillären Venolen (LAV) wurden intravital-mikroskopisch bestimmt. Die sechs Versuchsgruppen (n=7), in die Tiere randomisiert wurden, bestanden aus den vier Präkonditionierungsgruppen Heat-Shock-Ratte (HR,Heat-Shock-Pankreas (HP), Remote-Präkonditionierung (RPC), ANP-Präkonditionierung (ANP), sowie der Ischämie/Reperfusionsgruppe (IR) und der Kontrollgruppe (KO). <br>Ergebnisse: Die FKD sowohl der KO als auch der Präkonditionierungs-gruppen HR, RPC und ANP war zum Zeitpunkt 1h und 2h nach Reperfusion signifikant höher (p<0.01) als die der IR-Gruppe. Weiterhin unterschieden sich diese 3 Gruppen nicht signifikant von der KO-Gruppe. <br>Zum Zeitpunkt 2h nach Reperfusion war die LAV der IR-Gruppe sowohl signifikant höher als die der Kontrollgruppe, als auch als die der Präkonditionierungsgruppen HR, HP, RPC und ANP. Die Adhärenz der Gruppen RPC bzw. ANP blieb zum Zeitpunkt 2h nach Reperfusion auf dem Niveau der Kontrollgruppe. <br>Schlußfolgerung: An diesem in-vivo-Rattenmodell mit kompletter normothermer Pankreas in-situ Ischämie/Reperfusion konnte gezeigt werden, dass auch am Pankreas der Ratte eine Präkonditionierung durch verschiedene Methoden eine Verringerung des IRS bewirken kann. Die Präkonditionierungsmethoden, die sich hier als besonders effektiv erwiesen, waren die ANP Präkonditionierung und das Remote Präkonditionierung.

Author and committee

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Author dc:creator
  • Öhmann, Christina
Contributors dc:contributor
  • Benz, Stefan

Subjects

dc:subject × 6

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https://freidok.uni-freiburg.de/data/2221
OAI identifier oai:identifier
oai:freidok.uni-freiburg.de:2221

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University of Freiburg
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2026-07-24
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Öhmann, Christina. Intravitalmikroskopische Untersuchung zur Heat-Shock-Präkonditionierung, Remote-Präkonditionierung und ANP-Präkonditionierung im pankreatischen Ischämie/Reperfusionschaden an der Ratte. https://freidok.uni-freiburg.de/data/2221