{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:218"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:218","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Aktivierung von T-Lymphozyten durch melanomspezifische variante Antigen-Rezeptoren","abstract":"Es wurde die Signalleitkapazität melanomspezifischer, varianter Antigen-Rezeptoren (vAgR) verglichen, mit dem Ziel, Rezeptoren oder Rezeptor-Kombinationen zu entwickeln, die nach Kontakt mit Melanomzellen, T-Zellen effektiv aktivieren können. <br>Der extrazelluläre, antigenbindende Teil der vAgR stammt vom monoklonalen Antikörper 225.28S, der spezifisch für das „High Molecular Weight-Melanoma Associated Antigen' ist. Die intrazellulären, signalleitenden Teile stammen von Signalkomponenten des T-Zell Rezeptors (CD3-z), des B-Zell Rezeptors (Ig-a) und einer mutierten Form des Ig-a. Die Signalleiteffizienz dieser vAgR wurde mit einer T-Helfer Linie analysiert, die aktivierungsabhängig das „Enhanced Green Fluorescent Protein' (EGFP) exprimiert. Die vAgR-Transfektanten konnten somit am „Fluorescense Aktivated Cell Scanner' (FACS) auf Einzell-Zell Ebene verglichen werden. Nach Stimulation mit immobilisierten Antikörpern waren alle vAgR in der Lage die EGFP Expression in der Mehrheit der T-Zellen zu induzieren. Wurde jedoch mit nativem Antigen auf Melanomzellen stimuliert, konnte die EGFP Expression nur durch den vAgR mit dem intrazellulären Teil des CD3-z induziert werden. Die Koexpression dieses vAgR und des vAgR mit dem mutierten Ig-a, senkte den Schwellenwert für die Aktivierung der T-Zellen und erleichterte damit die Melanomerkennung in vitro und in vivo. <br>Biochemische Analysen zeigten, dass die vAgR mit den Ig-a Sequenzen effizienter als der vAgR mit der CD3-z Sequenz, im Kontext mit der Kinase Syk phosphoryliert werden. Zielgerichtete Mutationen der Aminosäuren um das zweite „Immunorezeptor Tyrosine-based Activation Motif' des CD3-z erhöhte jedoch die Effizienz dieser Phosphorylierung. <br>Des Weiteren konnten durch die Konstruktion eines induzierbaren Vektors für Perforin, T-Helfer Zellen mit zytotoxischen Eigenschaften ausgestattet werden. 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