{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:2073"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:2073","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Wirkung und dentale Nebenwirkungen unter der Langzeitanwendung des IST-Gerätes bei Patienten mit obstruktiver Schlafapnoe","abstract":"In der vorliegenden Fallkontrollstudie wurde der Langzeitgebrauch des IST-Gerätes bei Patienten mit vorwiegend leichtem und mittelschwerem obstruktivem Schlafapnoesyndrom im Hinblick auf Effektivität und dentale Nebenwirkungen bewertet. <br>Insgesamt 48 Patienten wurden kontaktiert. Es ergab sich eine Responderrate von 54,2 % nach durchschnittlich 3,5 und mindestens 2 Jahren der Anwendung des intraoralen Gerätes. In dieser Zeitspanne brachen 41,7 % der initial mit dem IST-Gerät versorgten Patienten die Anwendung ab. <br>Die Daten von 24 Patienten wurden für die polysomnographische Diagnose und erste Kontrolle im Schlaflabor nach 9 ± 7,6 Monaten (Bereich: 2 - 30 Monate) Anwendung des IST-Gerätes retrospektiv ausgewertet. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wurde eine zweite, ambulante polygraphische Untersuchung nach 42 ± 17 Monaten (Bereich: 24 - 87 Monate) durchgeführt. <br>Der Anzahl der Apnoen und Hypopnoen pro Stunde Schlaf konnten unter der Anwendung des intraoralen Gerätes für beide schlafmedizinischen Kontrollzeitpunkte zum Ausgangswert von 21,5 ± 13,5 /h verbessert werden. Unerwartet wurde der Respiratory Disturbance Index von der ersten mit 11,1 ± 11,8 /h zur zweiten schlafmedizinischen Kontrollmessung mit einem Durchschnittswert von 4,6 ± 5,8 /h nochmals signifikant erniedrigt. Minimale Sauerstoffsättigung und der Entsättigungsindex wiesen im Vergleich von Diagnosezeitpunkt bis zur ersten Kontrolluntersuchung verbesserte Werte auf. Die weiteren erhobenen respiratorischen Parameter zeigten zu keinem Kontrolltermin signifikante Abweichungen. <br>Die Gebisssituation des Ausgangsbefundes und zum Zeitpunkt der zweiten polygraphischen Untersuchung wurde anhand von Modellen auf Veränderungen geprüft. <br>Signifikante Veränderungen wurden für frontalen Overjet und Overbite, lateralen Overbite und die hintere Zahnbogenbreite im Oberkiefer festgestellt. Bissstellung und Frontzahnachsen waren zum Kontrollzeitpunkt statistisch nicht zum Ausgangsbefund verändert.","abstract_html":"In der vorliegenden Fallkontrollstudie wurde der Langzeitgebrauch des IST-Gerätes bei Patienten mit vorwiegend leichtem und mittelschwerem obstruktivem Schlafapnoesyndrom im Hinblick auf Effektivität und dentale Nebenwirkungen bewertet. &lt;br&gt;Insgesamt 48 Patienten wurden kontaktiert. 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Bissstellung und Frontzahnachsen waren zum Kontrollzeitpunkt statistisch nicht zum Ausgangsbefund verändert.","These case control study evaluated the long-term efficiency of the <br>IST-appliance for the treatment of mild to moderate sleep apnoea. <br> <br>We were able to follow up 48 of 51 patients which were treated with such an <br>appliance since 2001. The average responder rate after a mean time of 3,5 years <br>using the appliance was 54.2 %. Within these period 41.7 % of the treated <br>patients stopped using the device. <br>The polysomnographic data before using the appliance and after 9 ± 7.6 month <br>(range: 2 - 30 month) with the device were analyzed retrospectively. A second <br>control polygraphy after 42 ± 17 month (range: 24 - 87 month) using the <br>appliance was performed. <br> <br>The appliance treatment reduced the mean number of apneas and hypopneas per hour <br>of the diagnostic polysomnography (T0 = 21.5 ± 13.5 /h) compared with both <br>controls. The respiratory disturbance index decreased from the first control <br>polysomnography to the second follow up from 11.1 ± 11.8 /h (= T1) to 4.6 ± 5.8 <br>/h (= T2). Minimum oxygen desaturation increased significantly. The other <br>respiratory parameter did not changed significantly within the follow up period. <br> <br>Dental side effects were evaluated comparing the dental casts of the time before <br>applying the oral device (T0) and of the second control (T2). 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