{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:2046"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:2046","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Radiologische Untersuchung und Betrachtung archäologischer Ausgrabungen und Funde","abstract":"Ziel der Untersuchung war festzustellen, ob das Potential, das die moderne Radiologie dem lebenden Patienten bietet, sich in ähnlich erstrangiger Weise auf menschliche archäologische Funde anwenden lässt und ob die hierbei erlangten Erkenntnisse im äußersten Fall sogar auch einen Gewinn für die heutige Medizin bringen könnten. <br>Es wurden repräsentativ 121 äußerlich pathologisch veränderte knöcherne Funde sowohl konventionell als auch computertomographisch untersucht. Dies geschah unter Anwendung aller zur Verfügung stehenden technischen Zusatzmöglichkeiten. <br>Alle untersuchten Objekte ließen sich, sowohl auf konventionelle wie auch computertomographische Weise, artefaktfrei darstellen. Um den Rahmen dieser Arbeit nicht zu sprengen, wurden lediglich die prägnantesten Fälle vorgestellt. <br>Regionen besonderen Interesses konnten im CT deutlich herausgearbeitet werden. <br>Kernspintomographisch konnte, aufgrund des Austrocknungsgrades der uns zur Verfügung stehenden Funde, kein verwertbares Untersuchungsergebnis erlangt werden. <br>Eine genaue Datierung und Altersschätzung der untersuchten Objekte war mittels der genannten Untersuchungsmethoden nicht möglich. <br>Pathologische Veränderungen waren gut darstellbar und das Stellen einer Differentialdiagnose war in fast allen Fällen möglich. Eine sichere Aussage über die Lethalität einer Verletzung konnte nicht getroffen werden. Reparationsvorgänge, die zu Lebzeiten stattgefunden haben, wie Kallusbildung, konnten gut zur Darstellung gebracht werden. <br>Es konnten spezifische Fragestellungen nach Diagnosen beantwortet und zerstörungsfreie Einblicke in zum Teil sehr fragile Funde getätigt werden. <br>Das konventionelle Röntgen, vor allem aber das CT sind zur Nachuntersuchung von archäologischen Funden äußerst hilfreich.","abstract_html":"Ziel der Untersuchung war festzustellen, ob das Potential, das die moderne Radiologie dem lebenden Patienten bietet, sich in ähnlich erstrangiger Weise auf menschliche archäologische Funde anwenden lässt und ob die hierbei erlangten Erkenntnisse im äußersten Fall sogar auch einen Gewinn für die heutige Medizin bringen könnten. &lt;br&gt;Es wurden repräsentativ 121 äußerlich pathologisch veränderte knöcherne Funde sowohl konventionell als auch computertomographisch untersucht. 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