{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:2036"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:2036","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Einfluss der Überkupplung zahnhartsubstanzreduzierter Höcker auf die Festigkeit keramischer Teilkronen : eine in vitro Studie im Kausimulator","abstract":"Ziel dieser Untersuchung war es, die Bruchfestigkeit keramischer IPS e.max® Press Teilkro-nen mit verschiedenen Präparationsformen, nach Belastung im künstlichen Mund, zu ermit-teln und mit natürlichen Zähnen zu vergleichen. <br>64 kariesfreie Unterkiefermolaren wurden zufällig einer Kontrollgruppe (A) und drei Prüf-gruppen (B-D) zugeteilt, mit je 16 Zähnen. Gruppe A diente als Kontrollgruppe ohne Präpara-tion. In Gruppe B wurde eine Inlaypräparation durchgeführt und beide linguale Höcker um 2 mm gekürzt. Die Zähne der Gruppe C wurden auf die gleiche Weise wie die der Gruppe B präpariert. Zusätzlich wurden die bukkalen Höcker um 1,5 mm reduziert. Die Präparation der Gruppe D erfolgte analog der Gruppe C und die bukkalen Höcker wurden mit einer Stufe ge-fasst. Die Präparation der lingualen Höcker erfolgte in allen Gruppen, aus Gründen der Ver-gleichbarkeit, identisch. <br>48 Keramikteilkronen aus IPS e.max® Press wurden hergestellt und mit dem dualhärtenden Zement Variolink II® eingesetzt. Alle Prüfkörper wurden in einem künstlichen Mund mit 49 N belastet und erfuhren eine Kausimulation von 1,2 Mio. Kauzyklen und 5500 Thermolast-wechseln, was einer klinischen Beanspruchung von 5 Jahren entspricht. Sämtliche Prüfkörper überlebten diese Belastung. Im Anschluss daran wurde jeder Zahn einem Bruchversuch in der Universalprüfmaschine nach Zwick ausgesetzt. Die medianen Bruchlastwete der einzelnen Gruppen waren: 1205 N (A), 1442 N (B), 1307 N (C), 1605 N (D). Die Werte ließen zwi-schen den einzelnen Prüfgruppen und der Kontrollgruppe keine statistisch signifikanten Un-terschiede erkennen. Bis auf zwei Werte in Gruppe B lagen alle Werte über 400 N. <br>Alle geprüften Präparationsformen können für die klinische Anwendung von keramischen Teilkronen empfohlen werden. Für Gruppe B sollte in weiteren in-vitro Versuchen festgestellt werden, inwieweit die Randlage der Restauration im Okklusalbereich Einfluss auf die Be-ständigkeit des Klebeverbundes hat.","abstract_html":"Ziel dieser Untersuchung war es, die Bruchfestigkeit keramischer IPS e.max® Press Teilkro-nen mit verschiedenen Präparationsformen, nach Belastung im künstlichen Mund, zu ermit-teln und mit natürlichen Zähnen zu vergleichen. &lt;br&gt;64 kariesfreie Unterkiefermolaren wurden zufällig einer Kontrollgruppe (A) und drei Prüf-gruppen (B-D) zugeteilt, mit je 16 Zähnen. Gruppe A diente als Kontrollgruppe ohne Präpara-tion. In Gruppe B wurde eine Inlaypräparation durchgeführt und beide linguale Höcker um 2 mm gekürzt. Die Zähne der Gruppe C wurden auf die gleiche Weise wie die der Gruppe B präpariert. Zusätzlich wurden die bukkalen Höcker um 1,5 mm reduziert. Die Präparation der Gruppe D erfolgte analog der Gruppe C und die bukkalen Höcker wurden mit einer Stufe ge-fasst. Die Präparation der lingualen Höcker erfolgte in allen Gruppen, aus Gründen der Ver-gleichbarkeit, identisch. &lt;br&gt;48 Keramikteilkronen aus IPS e.max® Press wurden hergestellt und mit dem dualhärtenden Zement Variolink II® eingesetzt. Alle Prüfkörper wurden in einem künstlichen Mund mit 49 N belastet und erfuhren eine Kausimulation von 1,2 Mio. Kauzyklen und 5500 Thermolast-wechseln, was einer klinischen Beanspruchung von 5 Jahren entspricht. Sämtliche Prüfkörper überlebten diese Belastung. 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Gruppe A diente als Kontrollgruppe ohne Präpara-tion. In Gruppe B wurde eine Inlaypräparation durchgeführt und beide linguale Höcker um 2 mm gekürzt. Die Zähne der Gruppe C wurden auf die gleiche Weise wie die der Gruppe B präpariert. Zusätzlich wurden die bukkalen Höcker um 1,5 mm reduziert. Die Präparation der Gruppe D erfolgte analog der Gruppe C und die bukkalen Höcker wurden mit einer Stufe ge-fasst. Die Präparation der lingualen Höcker erfolgte in allen Gruppen, aus Gründen der Ver-gleichbarkeit, identisch. <br>48 Keramikteilkronen aus IPS e.max® Press wurden hergestellt und mit dem dualhärtenden Zement Variolink II® eingesetzt. Alle Prüfkörper wurden in einem künstlichen Mund mit 49 N belastet und erfuhren eine Kausimulation von 1,2 Mio. Kauzyklen und 5500 Thermolast-wechseln, was einer klinischen Beanspruchung von 5 Jahren entspricht. Sämtliche Prüfkörper überlebten diese Belastung. Im Anschluss daran wurde jeder Zahn einem Bruchversuch in der Universalprüfmaschine nach Zwick ausgesetzt. Die medianen Bruchlastwete der einzelnen Gruppen waren: 1205 N (A), 1442 N (B), 1307 N (C), 1605 N (D). Die Werte ließen zwi-schen den einzelnen Prüfgruppen und der Kontrollgruppe keine statistisch signifikanten Un-terschiede erkennen. Bis auf zwei Werte in Gruppe B lagen alle Werte über 400 N. <br>Alle geprüften Präparationsformen können für die klinische Anwendung von keramischen Teilkronen empfohlen werden. Für Gruppe B sollte in weiteren in-vitro Versuchen festgestellt werden, inwieweit die Randlage der Restauration im Okklusalbereich Einfluss auf die Be-ständigkeit des Klebeverbundes hat.","The purpose of this study was to evaluate the influence of different preparation designs on the survival rate and fracture strength of ceramic onlays made out of IPS e.max® Press after ex-posure to an artificial mouth and to compare the results with those of unprepared teeth. <br>Sixty-four caries-free human mandibular molars were randomly divided into one control group (A) and 3 test groups (B-D) with sixteen samples each. Group A served as a control group with no preparation. In group B, an inlay preparation was made with a 2 mm reduction of both lingual cusps. Teeth in group C were prepared in the same manner as in group B with an additional reduction of the buccal cusps of 1. 5 mm. In the last group D, teeth were pre-pared in the same manner as in group C and in addition a shoulder was prepared on the buccal side. For reasons of comparability the preparation of the lingual cusps were identical in all groups. <br>48 ceramic onlays were made out of IPS e.max® Press and placed adhesively (Variolink II®). All test samples were then exposed to the artificial mouth simulating 5 years of clinical ser-vice, by subjecting all specimens to 1. 2 million masticatory cycles (49 N chewing forces) and simultaneous thermocycling. All samples survived the exposure to the artificial mouth. Af-terwards, all samples were loaded until fracture occurred in the universal testing machine. After loading in the testing machine the median fracture strength values (N) were as follows: 1205, (A), 1442 (B), 1307 (C), 1605 (D). No significant differences in the fracture strength values were noticed between the test groups and the control group. Except of 2 samples in group B, all values were above 400 N. <br>All tested preparation designs can be recommended for ceramic onlay restorations. For Group B further in-vitro studies should be conducted to determine how the position of the occlusal margin has an influence on the adhesive bond strength."]},{"key":"dc:format.medium","label":"Dc Format Medium","values":["application/pdf"]},{"key":"dc:title","label":"Title","values":["Einfluss der Überkupplung zahnhartsubstanzreduzierter Höcker auf die Festigkeit keramischer Teilkronen : eine in vitro Studie im Kausimulator","Influence of overlapping the working cusps on the fracture strength of ceramic onlays : an in vitro study in the artificial mouth"]}]}],"canonical_facts":{"dc:contributor":["Strub, Jörg-Rudolf"],"dc:creator":["Seeberg, Pia Christina"],"dc:description.abstract":["Ziel dieser Untersuchung war es, die Bruchfestigkeit keramischer IPS e.max® Press Teilkro-nen mit verschiedenen Präparationsformen, nach Belastung im künstlichen Mund, zu ermit-teln und mit natürlichen Zähnen zu vergleichen. <br>64 kariesfreie Unterkiefermolaren wurden zufällig einer Kontrollgruppe (A) und drei Prüf-gruppen (B-D) zugeteilt, mit je 16 Zähnen. Gruppe A diente als Kontrollgruppe ohne Präpara-tion. In Gruppe B wurde eine Inlaypräparation durchgeführt und beide linguale Höcker um 2 mm gekürzt. Die Zähne der Gruppe C wurden auf die gleiche Weise wie die der Gruppe B präpariert. Zusätzlich wurden die bukkalen Höcker um 1,5 mm reduziert. Die Präparation der Gruppe D erfolgte analog der Gruppe C und die bukkalen Höcker wurden mit einer Stufe ge-fasst. Die Präparation der lingualen Höcker erfolgte in allen Gruppen, aus Gründen der Ver-gleichbarkeit, identisch. <br>48 Keramikteilkronen aus IPS e.max® Press wurden hergestellt und mit dem dualhärtenden Zement Variolink II® eingesetzt. Alle Prüfkörper wurden in einem künstlichen Mund mit 49 N belastet und erfuhren eine Kausimulation von 1,2 Mio. Kauzyklen und 5500 Thermolast-wechseln, was einer klinischen Beanspruchung von 5 Jahren entspricht. Sämtliche Prüfkörper überlebten diese Belastung. Im Anschluss daran wurde jeder Zahn einem Bruchversuch in der Universalprüfmaschine nach Zwick ausgesetzt. Die medianen Bruchlastwete der einzelnen Gruppen waren: 1205 N (A), 1442 N (B), 1307 N (C), 1605 N (D). Die Werte ließen zwi-schen den einzelnen Prüfgruppen und der Kontrollgruppe keine statistisch signifikanten Un-terschiede erkennen. Bis auf zwei Werte in Gruppe B lagen alle Werte über 400 N. <br>Alle geprüften Präparationsformen können für die klinische Anwendung von keramischen Teilkronen empfohlen werden. Für Gruppe B sollte in weiteren in-vitro Versuchen festgestellt werden, inwieweit die Randlage der Restauration im Okklusalbereich Einfluss auf die Be-ständigkeit des Klebeverbundes hat.","The purpose of this study was to evaluate the influence of different preparation designs on the survival rate and fracture strength of ceramic onlays made out of IPS e.max® Press after ex-posure to an artificial mouth and to compare the results with those of unprepared teeth. <br>Sixty-four caries-free human mandibular molars were randomly divided into one control group (A) and 3 test groups (B-D) with sixteen samples each. Group A served as a control group with no preparation. In group B, an inlay preparation was made with a 2 mm reduction of both lingual cusps. Teeth in group C were prepared in the same manner as in group B with an additional reduction of the buccal cusps of 1. 5 mm. In the last group D, teeth were pre-pared in the same manner as in group C and in addition a shoulder was prepared on the buccal side. For reasons of comparability the preparation of the lingual cusps were identical in all groups. <br>48 ceramic onlays were made out of IPS e.max® Press and placed adhesively (Variolink II®). All test samples were then exposed to the artificial mouth simulating 5 years of clinical ser-vice, by subjecting all specimens to 1. 2 million masticatory cycles (49 N chewing forces) and simultaneous thermocycling. All samples survived the exposure to the artificial mouth. Af-terwards, all samples were loaded until fracture occurred in the universal testing machine. After loading in the testing machine the median fracture strength values (N) were as follows: 1205, (A), 1442 (B), 1307 (C), 1605 (D). No significant differences in the fracture strength values were noticed between the test groups and the control group. 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