{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:200"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:200","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Schulpolitik in Italien: Bestandsaufnahme, Hintergründe und Analysen","abstract":"Gegenstand der Arbeit ist die Schulpolitik in Italien zwischen 1948 und 1993. Nach einer knappen Einführung in die politische und wirtschaftliche Entwicklung des Landes wird der Gegenstand in drei Ansätzen aufgearbeitet: <br>Im ersten Teil wird das Schulsystem genau dargestellt. Dabei werden Aspekte wie historische Hypotheken (humanistisches Bildungsideal, ökonomische Disparitäten, zentralistische Struktur), Bildungsexpansion und Selektionsmechanismen sowie der Zusammenhang zwischen Bildungsabschlüssen und Arbeitsmarkt behandelt. <br>Im zweiten Teil werden die politischen Aktivitäten im Schulsystem seit der verfassunggebenden Versammlung chronologisch geschildert. Durchgängig erscheinen zwei Cleavages: die politische Polarisierung in rechts und links sowie die Spaltung in katholisch-konservatives und laizistisch-fortschrittliche Subkulturen. Diese Cleavages werden anhand verschiedener bildungspolitischer Issues in ihrer blockierenden Wirkung auf die Verabschiedung und Umsetzung von Reformen dargestellt. <br>Der dritte Teil nimmt sich die politikwissenschaftliche Analyse zum Thema. Hier wird den Erklärungsansätzen italienischer Politikwissenschaftler ein eigener, multifaktorieller Erklärungsansatz gegenübergestellt, der von globalen politischen Gegebenheiten über Determinanten, die der Spezifik des italienischen politischen Systems zuzuschreiben sind bis hin zu Besonderheiten der politischen Kultur des Landes (sowohl bei der politischen Elite als auch in der Bevölkerung) reicht. Als besonders bedeutsam wird der distributive Charakter von Schulpolitik angesehen, der sich nahtlos in das allgemein verbreitete klientelistische Denken und Agieren einfügt.","abstract_html":"Gegenstand der Arbeit ist die Schulpolitik in Italien zwischen 1948 und 1993. Nach einer knappen Einführung in die politische und wirtschaftliche Entwicklung des Landes wird der Gegenstand in drei Ansätzen aufgearbeitet: &lt;br&gt;Im ersten Teil wird das Schulsystem genau dargestellt. Dabei werden Aspekte wie historische Hypotheken (humanistisches Bildungsideal, ökonomische Disparitäten, zentralistische Struktur), Bildungsexpansion und Selektionsmechanismen sowie der Zusammenhang zwischen Bildungsabschlüssen und Arbeitsmarkt behandelt. &lt;br&gt;Im zweiten Teil werden die politischen Aktivitäten im Schulsystem seit der verfassunggebenden Versammlung chronologisch geschildert. Durchgängig erscheinen zwei Cleavages: die politische Polarisierung in rechts und links sowie die Spaltung in katholisch-konservatives und laizistisch-fortschrittliche Subkulturen. Diese Cleavages werden anhand verschiedener bildungspolitischer Issues in ihrer blockierenden Wirkung auf die Verabschiedung und Umsetzung von Reformen dargestellt. &lt;br&gt;Der dritte Teil nimmt sich die politikwissenschaftliche Analyse zum Thema. Hier wird den Erklärungsansätzen italienischer Politikwissenschaftler ein eigener, multifaktorieller Erklärungsansatz gegenübergestellt, der von globalen politischen Gegebenheiten über Determinanten, die der Spezifik des italienischen politischen Systems zuzuschreiben sind bis hin zu Besonderheiten der politischen Kultur des Landes (sowohl bei der politischen Elite als auch in der Bevölkerung) reicht. Als besonders bedeutsam wird der distributive Charakter von Schulpolitik angesehen, der sich nahtlos in das allgemein verbreitete klientelistische Denken und Agieren einfügt.","abstract_has_math":false,"creators":["Schneider, Ruth"],"institution":null,"degree_name":null,"degree_level":null,"degree_discipline":null,"degree_department":null,"school":null,"contributors":["Hanf, Theodor"],"advisors":[],"committee_chairs":[],"committee_members":[],"year":null,"date_issued":"","date_published":null,"updated_at":"2026-07-24T02:21:30Z","subjects":[],"languages":[],"rights":[],"rights_urls":[],"identifier_entries":[]},"links":{"outbound_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/data/200","outbound_label":"Repository record","outbound_source":"source_url"},"metadata_groups":[{"id":"people","label":"People","entries":[{"key":"dc:contributor","label":"Contributor","values":["Hanf, Theodor"]},{"key":"dc:creator","label":"Author","values":["Schneider, Ruth"]}]},{"id":"academic_context","label":"Academic Context","entries":[{"key":"dc:type","label":"Dc Type","values":["DoctoralThesis"]}]},{"id":"additional","label":"Additional Metadata","entries":[{"key":"dc:description.abstract","label":"Abstract","values":["Gegenstand der Arbeit ist die Schulpolitik in Italien zwischen 1948 und 1993. Nach einer knappen Einführung in die politische und wirtschaftliche Entwicklung des Landes wird der Gegenstand in drei Ansätzen aufgearbeitet: <br>Im ersten Teil wird das Schulsystem genau dargestellt. Dabei werden Aspekte wie historische Hypotheken (humanistisches Bildungsideal, ökonomische Disparitäten, zentralistische Struktur), Bildungsexpansion und Selektionsmechanismen sowie der Zusammenhang zwischen Bildungsabschlüssen und Arbeitsmarkt behandelt. <br>Im zweiten Teil werden die politischen Aktivitäten im Schulsystem seit der verfassunggebenden Versammlung chronologisch geschildert. Durchgängig erscheinen zwei Cleavages: die politische Polarisierung in rechts und links sowie die Spaltung in katholisch-konservatives und laizistisch-fortschrittliche Subkulturen. Diese Cleavages werden anhand verschiedener bildungspolitischer Issues in ihrer blockierenden Wirkung auf die Verabschiedung und Umsetzung von Reformen dargestellt. <br>Der dritte Teil nimmt sich die politikwissenschaftliche Analyse zum Thema. Hier wird den Erklärungsansätzen italienischer Politikwissenschaftler ein eigener, multifaktorieller Erklärungsansatz gegenübergestellt, der von globalen politischen Gegebenheiten über Determinanten, die der Spezifik des italienischen politischen Systems zuzuschreiben sind bis hin zu Besonderheiten der politischen Kultur des Landes (sowohl bei der politischen Elite als auch in der Bevölkerung) reicht. Als besonders bedeutsam wird der distributive Charakter von Schulpolitik angesehen, der sich nahtlos in das allgemein verbreitete klientelistische Denken und Agieren einfügt."]},{"key":"dc:format.medium","label":"Dc Format Medium","values":["application/pdf"]},{"key":"dc:title","label":"Title","values":["Schulpolitik in Italien: Bestandsaufnahme, Hintergründe und Analysen"]}]}],"canonical_facts":{"dc:contributor":["Hanf, Theodor"],"dc:creator":["Schneider, Ruth"],"dc:description.abstract":["Gegenstand der Arbeit ist die Schulpolitik in Italien zwischen 1948 und 1993. Nach einer knappen Einführung in die politische und wirtschaftliche Entwicklung des Landes wird der Gegenstand in drei Ansätzen aufgearbeitet: <br>Im ersten Teil wird das Schulsystem genau dargestellt. Dabei werden Aspekte wie historische Hypotheken (humanistisches Bildungsideal, ökonomische Disparitäten, zentralistische Struktur), Bildungsexpansion und Selektionsmechanismen sowie der Zusammenhang zwischen Bildungsabschlüssen und Arbeitsmarkt behandelt. <br>Im zweiten Teil werden die politischen Aktivitäten im Schulsystem seit der verfassunggebenden Versammlung chronologisch geschildert. Durchgängig erscheinen zwei Cleavages: die politische Polarisierung in rechts und links sowie die Spaltung in katholisch-konservatives und laizistisch-fortschrittliche Subkulturen. Diese Cleavages werden anhand verschiedener bildungspolitischer Issues in ihrer blockierenden Wirkung auf die Verabschiedung und Umsetzung von Reformen dargestellt. <br>Der dritte Teil nimmt sich die politikwissenschaftliche Analyse zum Thema. Hier wird den Erklärungsansätzen italienischer Politikwissenschaftler ein eigener, multifaktorieller Erklärungsansatz gegenübergestellt, der von globalen politischen Gegebenheiten über Determinanten, die der Spezifik des italienischen politischen Systems zuzuschreiben sind bis hin zu Besonderheiten der politischen Kultur des Landes (sowohl bei der politischen Elite als auch in der Bevölkerung) reicht. Als besonders bedeutsam wird der distributive Charakter von Schulpolitik angesehen, der sich nahtlos in das allgemein verbreitete klientelistische Denken und Agieren einfügt."],"dc:format.medium":["application/pdf"],"dc:title":["Schulpolitik in Italien: Bestandsaufnahme, Hintergründe und Analysen"],"dc:type":["DoctoralThesis"]},"updated_at":"2026-07-24T02:21:30Z"}