{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:197"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:197","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Binäre und Ternäre Verbindungen der Platinmetalle Palladium und Rhodium mit Tellur und Halogenen. Präparationen und strukturelle Charakterisierung.","abstract":"Ternäre Produkte im System Pd-Te-I wurden hydrothermal aus Pd, Te und I2 in HI <br>synthetisiert. Im triklinen PdTe2I6 wird PdII zentrosymmetrisch -transplanar <br>von 2I- und 2 TeI2-Liganden koordiniert.In PdTeI2 sind planare Pd(I(TeI))2-Einheiten <br>über Kanten zu Ketten verbunden, die kovalente [TeI]-Einheit hat die Ladung -1. <br>Impedanzspektroskopie an phasenreinen Preßlingen ergab übereinstimmend mit Band- <br>strukturrechnungen von Whangbo halbleitendes Verhalten, Egap= 0.37eV. Von PdTeI <br>wurden bronzefarbene, einkristalline Nadeln (0.5 mm Länge) für tempertaurabhängige Leit- <br>fähigkeitsmessungen gezüchtet. Te2- und I- bilden gemeinsam geordnet eine kdp, PdIII <br>ist verzerrt oktaedrisch von je 4 Te- und 2 I-Atomen umgeben. Theoretische Berechnungen von Whangbo <br>ließen 1-dim Leitfähigkeit erwarten. Impedanzspektroskopie an Preßlingen und an in [001]-Richtung <br>kontaktierten Einkristallen ergaben metallisches Verhalten, die Leitfähigkeit ist in <br>[001] signifikant höher als die isotrope. Eine neue, kubisch-flächenzentrierte <br> polykristalline Phase ist eng verwandt zu PdTeI. Elektronenmikroskopie wies auf einen <br>hohen Tellur-Gehalt hin. I2-Konzentration, Temperatur und Pd-Te-Verhältnis haben <br>Einfluß auf die Kristallisation der Phase. Durch Transport bildete sich einkristallines Pd1-xTe im unverzerrten <br>NiAs-Typ aus, mit für PdII-low-spin-d8 ungewöhnlicher oktaedrischer Koordination, <br> dTe-Te=369 pm, c/a = 1.38. Aus Rh, Te und Cl2 mit AlCl3 bei 900°C wurden durch Transportreaktion <br>Einkristalle von RhTeCl und Rh3Te4 synthetisiert. RhTeCl kristallisiert in P21/n, Te2- <br>und Cl- bilden geordnet eine hdp, jede 2. Rh-Schicht ist voll besetzt. Der Schicht- <br>Aufbau wurde rasterkraftmikroskopisch bestätigt. Rh3Te4 ist ein nichtstöchiometrisches <br>Intermediat von RhIITe (NiAs-Typ) und RhIIITE2 (CdI2-Typ) im Cr3S4-Typ in C2/m <br>mit unterbesetzter Rh-Lage.","abstract_html":"Ternäre Produkte im System Pd-Te-I wurden hydrothermal aus Pd, Te und I2 in HI &lt;br&gt;synthetisiert. Im triklinen PdTe2I6 wird PdII zentrosymmetrisch -transplanar &lt;br&gt;von 2I- und 2 TeI2-Liganden koordiniert.In PdTeI2 sind planare Pd(I(TeI))2-Einheiten &lt;br&gt;über Kanten zu Ketten verbunden, die kovalente [TeI]-Einheit hat die Ladung -1. &lt;br&gt;Impedanzspektroskopie an phasenreinen Preßlingen ergab übereinstimmend mit Band- &lt;br&gt;strukturrechnungen von Whangbo halbleitendes Verhalten, Egap= 0.37eV. 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