{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:1949"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:1949","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Ein Vergeich mehrerer Strategien alveolärer Rekrutierung am Modell der isoliert perfundierten Kaninchenlunge","abstract":"Bei der künstlichen Beatmung von Patienten im Akut Acute Respiratory Distress Syndrom (ARDS) ist es oberstes Ziel, die Beatmung so einzustellen, dass ein bereits vorgeschädigtes Lungengewebe durch die künstliche Beatmung nicht noch weiter geschädigt wird. Eine häufig angewendete Beatmungsstrategie zur Verbesserung des im ARDS schwer gestörten Gasaustausches, ist die der Anwendung von intermittierenden Rekrutierungsmanövern. <br>In der hier vorgelegten Arbeit wurden die Auswirkungen dieser Manöver bei laufender Beatmung anhand der Ventilations-Perfusions-Verteilung durch die Multiple Inertgas Eliminationstechnik (MIGET) und anhand der Interpretation der Compliance-Volumen-Kurve unter Zuhilfenahme der Slice-Methode näher untersucht. <br>Hierbei ging es vor allem um die Beantwortung der Frage, ob der Effekt von Rekrutierungsmanövern von der Höhe des eingestellten PEEP abhängt auf dessen Niveau im Anschluss weiter beatmet wird. Weiterhin sollte geklärt werden, ob durch eine solche Beatmungsstrategie PEEP \"eingespart\" werden kann. Die Untersuchung erfolgte am Modell der isoliert perfundierten Lunge. <br>Es hat sich gezeigtzeigte sich, dass eine Eröffnung der Lunge durch Rekrutierungsmanöver nur dann effektiv ist, wenn die Lunge im Anschluss mit einem ausreichend hohen PEEP stabilisiert wird. Ist der PEEP zu niedrig, kommt es rasch zu erneutem alveolärem Kollaps und der Bildung von Atelektasen. Aus diesem Grund ist \"Einsparen\" von PEEP nicht möglich. Weiterhin konnte gezeigt werden, dass eine Beatmungsstrategie mit einer schrittweisen Einstellung des PEEP in vergleichbarer Weise dazu geeignet ist, die Lunge zu eröffnen und auf Dauer offen zu halten, wie durch eine Beatmungsstrategie mit intermittierenden Rekrutierungsmanövern.","abstract_html":"Bei der künstlichen Beatmung von Patienten im Akut Acute Respiratory Distress Syndrom (ARDS) ist es oberstes Ziel, die Beatmung so einzustellen, dass ein bereits vorgeschädigtes Lungengewebe durch die künstliche Beatmung nicht noch weiter geschädigt wird. 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