{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:192"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:192","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Definierte Synthese hyperverzweigter Copolyester und Copolyether mit kontrolliertem Verzweigungsgrad","abstract":"Das Ziel der vorliegenden Arbeit war die experimentelle Bestätigung theoretischer Vorhersagen über die Kontrolle des Verzweigungsgrads hyperverzweigter Polymere durch Copolymerisation von AB2- mit AB-Monomeren. Hier-zu wurden Polykondensationsreaktionen und selbstkondensierende Ringöffnungspolymerisationen (SCROP) einge-setzt. Die Strukturaufklärung der hergestellten Copolymere erfolgte dabei durch Kombinationen verschiedener analytischer Methoden (NMR, MALDI-TOF MS, VPO, GPC, LALLS, Viskosimetrie, Rheologie, DSC). Durch Copolymerisationen aktivierter Dihydroxybenzoesäure als AB2-Monomer mit Monohydroxybenzoesäuren als AB-Monomere konnte eine Kontrolle des Verzweigungsgrads nachgewiesen werden (NMR). Die mittels GPC/LALLS bestimmten Molekulargewichte lagen im Bereich von Mn = 25.000 - 75.000 g/mol. Bestimmungen der Lösungs- und Schmelzviskositäten ergaben für hochverzweigte Polymere niedrigere Werte im Vergleich zu linearen Analo-ga. Homo- und Copolyether wurden auf der Basis der kationischen Ringöffnungspolymerisation von einer Reihe von AB-, AB2- und AB3-Hydroxyl-Oxetanen hergestellt. Die dargestellten Polyether wiesen laut NMR und VPO Molekulargewichte im Bereich von 1000 - 3000 g/mol auf. Die Verzweigungsgrade der synthetisierten AB2-Homopolymere blieben auf 0,4 limitiert. Im Hinblick auf eine kontrollierte Ringöffnungspolymerisation (ROP) von e-Caprolacton sollten OH-substituierte e-Caprolactone hergestellt werden. Aufgrund von irreversiblen Umlage-rungsreaktionen konnte das gewünschte Zielmolekül nicht erhalten werden. Durch Vernetzung mit einem Diisocy-anat wurden Hydrogele rein auf der Basis von hyperverzweigten Polymeren hergestellt. Mit einem hyperverzweig-ten Polyglycerin als Weichsegment und einem hyperverzweigten aromatischen Polyester als Hartsegment wurden Polyurethannetzwerke hergestellt, deren Materialeigenschaften hinsichtlich des Einflusses des Hartsegment- und des Diisocyanat-Anteils untersucht wurden.","abstract_html":"Das Ziel der vorliegenden Arbeit war die experimentelle Bestätigung theoretischer Vorhersagen über die Kontrolle des Verzweigungsgrads hyperverzweigter Polymere durch Copolymerisation von AB2- mit AB-Monomeren. Hier-zu wurden Polykondensationsreaktionen und selbstkondensierende Ringöffnungspolymerisationen (SCROP) einge-setzt. Die Strukturaufklärung der hergestellten Copolymere erfolgte dabei durch Kombinationen verschiedener analytischer Methoden (NMR, MALDI-TOF MS, VPO, GPC, LALLS, Viskosimetrie, Rheologie, DSC). Durch Copolymerisationen aktivierter Dihydroxybenzoesäure als AB2-Monomer mit Monohydroxybenzoesäuren als AB-Monomere konnte eine Kontrolle des Verzweigungsgrads nachgewiesen werden (NMR). Die mittels GPC/LALLS bestimmten Molekulargewichte lagen im Bereich von Mn = 25.000 - 75.000 g/mol. Bestimmungen der Lösungs- und Schmelzviskositäten ergaben für hochverzweigte Polymere niedrigere Werte im Vergleich zu linearen Analo-ga. Homo- und Copolyether wurden auf der Basis der kationischen Ringöffnungspolymerisation von einer Reihe von AB-, AB2- und AB3-Hydroxyl-Oxetanen hergestellt. Die dargestellten Polyether wiesen laut NMR und VPO Molekulargewichte im Bereich von 1000 - 3000 g/mol auf. Die Verzweigungsgrade der synthetisierten AB2-Homopolymere blieben auf 0,4 limitiert. 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