{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:1916"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:1916","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Essen im Tätigkeitsfluss : Pilotstudie","abstract":"Diese Pilotstudie zu gesundem Erhährungsverhalten sollte erste mögliche Zusammenhänge zwischen verschiedenen Mahlzeiten und Tätigkeiten aufdecken. Es wurden dabei auch das Ernährungsverhalten beeinflussende Faktoren wie Essgrund, sozialer Zustand, äußerer Zwang und Befindlichkeit berücksichtigt. Da kein geeignetes deutschsprachiges Erfassungsinstrument existierte wurde zunächst ein Protokollbogen entworfen und getestet. In diesem führten die teilnehmenden Studenten über 5 Tage fortlaufend halbstündlich Protokoll über sämtliche Mahlzeiten und Tätigkeiten. Insgesamt wurden die Bögen von 49 Teilnehmern ausgewertet. <br>Es hat sich gezeigt, dass bei geistig aktiven Tätigkeiten vor allem Süßigkeiten, Knabberzeug und Zwischenmahlzeiten gegessen und bevorzugt koffeihaltige Getränke getrunken wurden. Ausschließlich bei derartigen Tätigkeiten wurde sowohl aus Hunger bzw. Durst als auch aus Appetit gegessen und getrunken. Hochsignifikant war zudem, dass während geistig passiver Tätigkeiten größtenteils Süßigkeiten und Knabberzeug, und dies in überwiegendem Maß aus Appetit, konsumiert wurden. Bei Routinehandlungen und zwischenmenschlichen Tätigkeiten war die vollwertige Mahlzeit von herausragender Bedeutung. Getrunken wurden glukosehaltige Getränke und Alkohol. Hunger und Durst waren eindeutig häufigster Ess- bzw. Trinkgrund. Während des Schlafes und bei körperlicher Aktivität wurde meist nichts konsumiert. <br>Insgesamt aßen bzw. tranken die Teilnehmer nur in der Hälfte der Fälle aus Hunger oder Durst und somit zu 50 Prozent aus Appetit oder einem Gefühl heraus. Die Teilnehmer aßen häufiger in Gesellschaft und meist während freiwilliger Tätigkeiten. <br>Die vorliegende explorative Untersuchung soll Folgestudien den Zugang zum Zusammenspiel von Ernährung und Tätigkeit erleichtern. Die gewonnenen Erkenntnisse können zum einem besseren Verständnis menschlichen Ernährungsverhaltens beitragen und langfristig in der Prävention falschen Ernährungsverhaltens Verwendung finden.","abstract_html":"Diese Pilotstudie zu gesundem Erhährungsverhalten sollte erste mögliche Zusammenhänge zwischen verschiedenen Mahlzeiten und Tätigkeiten aufdecken. Es wurden dabei auch das Ernährungsverhalten beeinflussende Faktoren wie Essgrund, sozialer Zustand, äußerer Zwang und Befindlichkeit berücksichtigt. 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Die gewonnenen Erkenntnisse können zum einem besseren Verständnis menschlichen Ernährungsverhaltens beitragen und langfristig in der Prävention falschen Ernährungsverhaltens Verwendung finden.","In our pilot study on eating & behaviour possible interrelations between different meals and daily activities were investigated. Other factors that might influence eating behaviour (e.g. reason for eating, social state, external pressure and state of beeing) were also looked at. As no validated questionnaire in this field existed in Germany at the time of our study, a questionnaire was developed and tested in a subpopulation of healthy young students. Over 5 consecutive days the students half-hourly completed a protocol about all meals and activities. Altogether protocols of 49 students were evaluated. <br>In our study it could be demonstrated that during active mental activities sweets, snacks, in-between meals and drinks containing caffeine were preferred. Only here hunger, thirst and appetite were equal reasons for food intake. During passive mental activities it could be significantly demonstrated that mostly sweets and snacks were consumed out of appetite. During routine and interpersonal activities a full-value meal was of utmost importance. Drinks containing sugar and alcocol were consumed. The main reasons for eating or drinking were hunger and thirst. During sleep and physical activities nothing was consumed most of the time. Eating because of hunger or thirst was only present in approximately half of the eating events. <br>This preliminary study introduces first possible interrelations between eating & activities. 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