{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:185"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:185","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Rekanalisation von Beckenarterienverschlüssen mittels vaskulärer Endoprothesen : Früh- und Langzeitergebnisse einer prospektiven Studie","abstract":"ZIEL: Evaluation der Stentimplantation bei Beckenarterienverschlüssen. <br>METHODEN: Zwischen 1992 und 1997 wurden bei 38 Patienten 47 Gefäßabschnitte mit Palmaz- und Cragg-Stents behandelt, bis 1993 nach Thrombolyse, danach primär. <br>ERGEBNISSE: Alle 38 Verschlüsse konnten rekanalisiert werden. Der technische Erfolg der Implantation betrug 93,6 In 23,7 traten Komplikationen auf, vorherrschend waren mit 15,8 distale Embolien. Diese waren unabhängig vom Stenttyp oder vom Verfahren der Rekanalisation. Die 30-Tage-Mortalität betrug 0,0 Eine Nachbeobachtung der Patienten war im Mittel über 25 Monate, längstens bis 66 Monate möglich. 76,3 der Patienten erzielten durch den Eingriff eine klinische Verbesserung um mindestens ein Fontaine-Stadium. Der mittlere ABI stieg signifikant von 0,46 nach der Intervention auf 0,87, in 93,9 der Fälle um 0,1 oder mehr. Auch die Verbesserungen in Ruhe- und Belastungsoszillogramm sowie der symptomfreien Gehstrecke waren signifikant. Während der Nachbeobachtung kam es bei 6 Stents zu Re&#64979;Verschlüssen, die in 4 Fällen interventionell erfolgreich therapiert wurden. 1 klinisch unauffällige Re&#64979;Stenose wurde belassen. Die mit der Kaplan-Meier Methode ermittelte primäre kumulative Offenheitsrate für technisch erfolgreich implantierte Stents betrug nach 12 Monaten 80,5, nach 24 Monaten und später 75,5 Die sekundäre kumulative Offenheitsrate betrug ab dem Zeitpunkt 12 Monate 89,7 Beim Einschluß der technischen Mißerfolge gemäß Rutherford betrug die primäre kumulative Offenheitsrate nach 12 Monaten 75,4, nach 24 Monaten und später 70,7 Die sekundäre kumulative Offenheitsrate betrug ab dem Zeitpunkt 12 Monate 84,0 <br>FOLGERUNG: Diese Ergebnisse sind mit denen anderer neuerer Stentstudien vergleichbar und übertreffen jene der PTA von Beckenarterienverschlüssen. Für einen Vergleich mit gefäßchirurgischen Verfahren ist eine Fortführung der Nachbeobachtung über einen längeren Zeitraum erforderlich.","abstract_html":"ZIEL: Evaluation der Stentimplantation bei Beckenarterienverschlüssen. &lt;br&gt;METHODEN: Zwischen 1992 und 1997 wurden bei 38 Patienten 47 Gefäßabschnitte mit Palmaz- und Cragg-Stents behandelt, bis 1993 nach Thrombolyse, danach primär. &lt;br&gt;ERGEBNISSE: Alle 38 Verschlüsse konnten rekanalisiert werden. Der technische Erfolg der Implantation betrug 93,6 In 23,7 traten Komplikationen auf, vorherrschend waren mit 15,8 distale Embolien. Diese waren unabhängig vom Stenttyp oder vom Verfahren der Rekanalisation. Die 30-Tage-Mortalität betrug 0,0 Eine Nachbeobachtung der Patienten war im Mittel über 25 Monate, längstens bis 66 Monate möglich. 76,3 der Patienten erzielten durch den Eingriff eine klinische Verbesserung um mindestens ein Fontaine-Stadium. Der mittlere ABI stieg signifikant von 0,46 nach der Intervention auf 0,87, in 93,9 der Fälle um 0,1 oder mehr. Auch die Verbesserungen in Ruhe- und Belastungsoszillogramm sowie der symptomfreien Gehstrecke waren signifikant. Während der Nachbeobachtung kam es bei 6 Stents zu Re&amp;#64979;Verschlüssen, die in 4 Fällen interventionell erfolgreich therapiert wurden. 1 klinisch unauffällige Re&amp;#64979;Stenose wurde belassen. 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Der technische Erfolg der Implantation betrug 93,6 In 23,7 traten Komplikationen auf, vorherrschend waren mit 15,8 distale Embolien. Diese waren unabhängig vom Stenttyp oder vom Verfahren der Rekanalisation. Die 30-Tage-Mortalität betrug 0,0 Eine Nachbeobachtung der Patienten war im Mittel über 25 Monate, längstens bis 66 Monate möglich. 76,3 der Patienten erzielten durch den Eingriff eine klinische Verbesserung um mindestens ein Fontaine-Stadium. Der mittlere ABI stieg signifikant von 0,46 nach der Intervention auf 0,87, in 93,9 der Fälle um 0,1 oder mehr. Auch die Verbesserungen in Ruhe- und Belastungsoszillogramm sowie der symptomfreien Gehstrecke waren signifikant. Während der Nachbeobachtung kam es bei 6 Stents zu Re&#64979;Verschlüssen, die in 4 Fällen interventionell erfolgreich therapiert wurden. 1 klinisch unauffällige Re&#64979;Stenose wurde belassen. 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Für einen Vergleich mit gefäßchirurgischen Verfahren ist eine Fortführung der Nachbeobachtung über einen längeren Zeitraum erforderlich.","PURPOSE: Evaluation of stent implantation for occlusions of iliac arteries. <br>METHODS: Between 1992 and 1997, 47 lesions in 38 patients were treated with Palmaz and Cragg stents, after thrombolysis until 1993, primarily afterwards. <br>RESULTS: All 38 occlusions could be recanalized. The primary success rate was 93.6 Complications occurred in 23.7, distal embolizations were predominant (15.8). These were independent of the stent type used or the procedure of recanalization. 30-day-mortality was 0.0 Follow-up of the patients was possible for a mean time of 25 months (up to 66 months). 76.3 of the patients showed clinical improvement of at least 1 Fontaine grade. Mean ABI improved significantly from 0.46 to 0.87 after treatment, improving by at least 0.1 in 93.9 Improvement in oscillography and walking distance without symptoms was significant, as well. During follow-up, 6 stents re-occluded, interventional treatment was successful in 4 cases. 1 clinically insignificant re-stenosis was left untreated. Primary cumulative patency rate for technically successfully implanted stents using Kaplan-Meier method was 80.5 after 12 months, 75.5 after 24 months and afterwards. Secondary cumulative patency rate was 89.7 after 12 months and afterwards. Including technical failure according to Rutherford, primary cumulative patency rate was 75.4 after 12 months, 70.7 after 24 months and afterwards. Secondary cumulative patency rate was 84.0 after 12 months and afterwards. <br>CONCLUSION: These results are comparable to those of other recent stent studies and exceed those of PTA of occluded iliac arteries. To compare these results with those of vascular surgery, it will be necessary to continue follow-up over a longer period."]},{"key":"dc:format.medium","label":"Dc Format Medium","values":["application/pdf"]},{"key":"dc:title","label":"Title","values":["Rekanalisation von Beckenarterienverschlüssen mittels vaskulärer Endoprothesen : Früh- und Langzeitergebnisse einer prospektiven Studie","Recanalization of iliac artery occlusions with vascular endoprotheses : early and long term results of a prospective study"]}]}],"canonical_facts":{"dc:contributor":["Blum, Ulrich"],"dc:creator":["Schaumann, Frank"],"dc:description.abstract":["ZIEL: Evaluation der Stentimplantation bei Beckenarterienverschlüssen. <br>METHODEN: Zwischen 1992 und 1997 wurden bei 38 Patienten 47 Gefäßabschnitte mit Palmaz- und Cragg-Stents behandelt, bis 1993 nach Thrombolyse, danach primär. <br>ERGEBNISSE: Alle 38 Verschlüsse konnten rekanalisiert werden. 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