{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:1821"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:1821","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Reziproke Transplantat-Wirt Interaktionen von dopaminergen Neuronen im Tiermodell der Parkinsonschen Krankheit","abstract":"Das Konzept der intracerebralen Transplantation fetaler dopaminerger Zellen bei der Parkinsonschen Erkrankung zeigt sowohl in klinischen Untersuchungen als auch im tierexperimentellen Ansatz noch deutliche Defizite in der funktionell restaurativen Kapazität der Transplantate. Als mögliche Gründe werden hierbei neben Transplantat-spezifischen Parametern wie dem insgesamt enttäuschend niedrigen Transplantatüberleben und der nur unvollständigen neuroanatomischen Rekonstruktion des degenerierten dopaminergen Systems zunehmend auch Empfänger-spezifische Parameter diskutiert. <br>Die vorliegende tierexperimentelle Arbeit sollte der weiteren Evaluation möglicher Empfänger- und Transplantat-spezifischer Parameter mit dem Ziel einer Verbesserung der funktionellen Effektivität intrastriataler nigraler Transplantate dienen. <br>Im ersten Experiment wurde der Einfluss der initialen Zellkonzentration vom fetalen ventralen Mesencephalon auf das Überleben und die Funktion der transplantierten dopaminergen Neurone untersucht. Es fand sich für niedrigere Zellkonzentrationen ein tendenziell höheres Überleben, ohne dass die Unterschiede zwischen den Konzentrationen jedoch Signifikanz erreichten. <br>In einem zweiten Experiment wurden 5 Rattenstämme bezüglich ihres Lernverhaltens sowie ihrer maximalen Leistungsfähigkeit im Vorderpfotengreifverhalten im Staircase-Test, einem zur Beurteilung der funktionellen Transplantatkapazität wichtigen Parameter, verglichen. Es zeigten sich hierbei für die untersuchten Parameter signifikante Stammesunterschiede ohne dass diese durch rein allometrische Gründe zu erklären waren. <br>Das dritte Experiment diente der Untersuchung des Einflusses der hemisphärischen Dominanz auf die restaurative Kapazität intrastriataler nigraler Transplantate. <br>Die hemisphärische Dominanz konnte als ein kritischer, Empfänger-spezifischen Parameter in der funktionellen Erholung komplex sensomotorischer Bewegungsmuster nach Transplantation herausgearbeitet werden. Ferner zeigte sich eine mögliche Notwendigkeit intensiven Trainings in komplex sensomotorischen Verhaltensmustern zum Erlernen des \"Transplantatgebrauchs\". <br>Zusammenfassend konnten in der vorliegenden Arbeit neue Transplantat- und vor allem Empfänger-spezifische Parameter zur Optimierung der Transplantation fetaler mesencephaler Zellen im Tiermodell der Parkinsonschen Erkrankung aufgezeigt werden. Die Ergebnisse zeigen die Notwendigkeit auf, zur Verbesserung experimenteller und klinischer Transplantationsergebnisse neben den bisher vorrangig betrachteten Transplantat-abhängigen Parametern sich zunehmend auch der Untersuchung Empfänger-spezifischer Parameter zuzuwenden.","abstract_html":"Das Konzept der intracerebralen Transplantation fetaler dopaminerger Zellen bei der Parkinsonschen Erkrankung zeigt sowohl in klinischen Untersuchungen als auch im tierexperimentellen Ansatz noch deutliche Defizite in der funktionell restaurativen Kapazität der Transplantate. 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Die Ergebnisse zeigen die Notwendigkeit auf, zur Verbesserung experimenteller und klinischer Transplantationsergebnisse neben den bisher vorrangig betrachteten Transplantat-abhängigen Parametern sich zunehmend auch der Untersuchung Empfänger-spezifischer Parameter zuzuwenden.","The concept of intracerebral transplantation of fetal dopaminergig neurons in Parkinsons disease shows distinct deficits in the graft's functional restaurative capacity seen in experimental studies and in clinical trials. <br>Host-specific parameters are increasingly discussed as a possible explanation besides well-known graft-specific parameters like the disappointingly low graft survival and the only incomplete reconstruction of the degenerated dopaminergig system. <br>The aim of the three studies in this doctoral-thesis was to evaluate possible graft- and host-specific parameters in the 6-OHDA rat-model of Parkinsons disease to increase functional efficancy of intrastriatal nigral grafts. <br>In the first experiment the influence of the initial cell-concentration in an intrastriatally grafted single-cell suspension of fetal vental mesencephalon on dopaminergic cell-survival and graft-induced functional recovery was evaluated. We found a tendency towards higher graft-survival with decreasing cell-concentrations in the initial cell-suspension though the differences did not reach significance. <br>In the second experiment 5 different rat-strains were evaluated in the so-called \"staircase-test\"a skilled forepaw-reaching task, which is an important parameter for the evaluation of graft-induced functional capacity, for their ability to learn the task, and for their maximum test-performance during day- and nighttime. The test-parameters revealed significant strain-differences which could not only be explained by allometric differences. <br>The aim of the third experiment was to evaluate the influence of cerebral hemispherical dominance in skilled forelimb-reaching as a possible host-specific parameter on the restaurative-capacity of intrastriatal nigral grafts. We were able to demonstrate hemispherical-dominance as a critical host-specific parameter in graft-induced functional recovery in complex sensorimotor behavior. Furthermore, we found hints for the possible importance of intensified training in complex sensorimotor behavior to \"learn how to use the graft\". <br>In conclusion, we were able to demonstrate new graft- and, more importantly, host-specific parameters to optimize the transplantation-approach of fetal mesencephalic cells in the 6-OHDA rat-model of Parkinsons disease with this doctoral-thesis. These results show-off the importance to have a further look for possible host-dependent parameters in addition to the well-known graft-dependent parameters to optimize results in experimental and clinical intracerebral transplantation approaches."]},{"key":"dc:format.medium","label":"Dc Format Medium","values":["application/pdf"]},{"key":"dc:title","label":"Title","values":["Reziproke Transplantat-Wirt Interaktionen von dopaminergen Neuronen im Tiermodell der Parkinsonschen Krankheit","Reciprocal graft-host interactions of dopaminergic neurons in an animal model of Parkinson's Disease"]}]}],"canonical_facts":{"dc:contributor":["Nikkhah, Guido"],"dc:creator":["Rosenthal, Christoph"],"dc:description.abstract":["Das Konzept der intracerebralen Transplantation fetaler dopaminerger Zellen bei der Parkinsonschen Erkrankung zeigt sowohl in klinischen Untersuchungen als auch im tierexperimentellen Ansatz noch deutliche Defizite in der funktionell restaurativen Kapazität der Transplantate. 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