{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:181"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:181","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Morphologische und rheologische Eigenschaften von heterogenen Netzwerksystemen auf Basis von Nanopartikeln und Tektonen","abstract":"Anliegen dieser Arbeit war es, grundlegende Beziehungen zwischen dem strukturellen Aufbau von Materialien mit Gerüststruktur und den daraus resultierenden rheologischen Eigenschaften abzuleiten. Dazu wurden Modellnetzwerke, die aus unterschiedlichen Bausteinen („Tektonen“), vom niedermolekularen Gelbildner auf Basis des Dibenzylidensorbitols (DBS) bis zum oberflächenmodifizierten Nanopartikel aufgebaut sind, in verschiedenen Polymeren untersucht. <br>Bei allen untersuchten Systemen ist die Balance zwischen der Wechselwirkung der Netzwerkbausteine und der Wechselwirkung der Netzwerkbausteine mit der Matrix von entscheidender Bedeutung für die Ausbildung der Gerüststruktur sowie die rheologischen Eigenschaften der Materialien. Das Löslichkeitsparameter-Konzept hat sich als sehr hilfreich zur Abschätzung der Wechselwirkung zwischen Matrix und Netzwerkbaustein erwiesen. Die vorliegenden Ergebnisse legen nahe, daß eine Bedingung für die Ausbildung eines physikalischen Netzwerkes ein deutlicher Unterschiede in den Löslichkeitsparametern der Komponenten ist. <br>Auch der strukturelle Aufbau der Materialien, der über die Architektur der Tektone (niedermolekulare Gelbildner bzw. Nanopartikel) gesteuert werden kann, ist entscheidend für die physikalischen Eigenschaften der heterogenen Netzwerksysteme. So ist die Konzentration fC der Tektone, ab der ein Netzwerk ausgebildet wird, niedrig und sind die elastischen Effekte groß, wenn kleine Bausteine (im nm-Bereich) mit starken Wechselwirkungen (im Bereich von 10 kT und mehr) verwendet werden.","abstract_html":"Anliegen dieser Arbeit war es, grundlegende Beziehungen zwischen dem strukturellen Aufbau von Materialien mit Gerüststruktur und den daraus resultierenden rheologischen Eigenschaften abzuleiten. 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